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Kategorien > Fantasy > Andere Wesen

Sahra-Li und die Wiedergeburt des Dämons der erste

von Freedom

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ich hasse es, wenn man denkt, dass ich nichts kann und ich nie zu etwas werde. Ich hasse es, wenn mich die Leute schräg anstarren und hinter meinem Rücken tuscheln.“ Sie hatte es starr in das Muster der grünen Blätter gesagt. Ferondian sah sie erstaunt an. „ich hasse es, nicht dazu zugehören…“ sagte sie leise. Sie sah Amagenon an. Er nickte ihr zu und sie endete: „mein Ziel ist es, all diesen Leuten zu zeigen, was in mir steckt. Dass ich allen, allen beweisen kann, dass ich zu mehr fähig bin.“
Die Blätter rauschten in dem aufkommenden Wind. „gut. Nun, noch fragen?“, sagte Amagenon in die Runde. Alle drei schüttelten die Köpfe. „also.“, er wante sich um. „es wird spät. Wir gehen zurück in die Gebäude. Legt euch schlafen. Morgen wird ein anstrengender Tag. Sahra-Li, du folgst mir dann bitte weiter, damit ich dir dein Zimmer zum Schlafen zeigen kann.“ Sie nickte und die drei Kinder folgten ihrem Trainer zurück über die Wiesen, zu dem Gebäude. Der Weg zurück ließ das Mädchen merken, wie müde sie schon wieder war, doch das Rumgehüpfe von Ferondian ließ sie wach bleiben. Dieser Junge war so hyperaktiv. Das völlige Gegenteil von dem schweigsamen Kuro, der bisher kein weiteres Wort gesagt hatte. Sahra-Li ließ es dabei. Wenn er nicht reden wollte, dann würde sie es auch nicht erzwingen. Sie hielten an dem Brunnen. „tschau Sahra-Li. Wir sehen uns dann morgen!“ sagte Ferondian und winkte ihr zu. Sie erhielt wieder ein nicken von Kuro. „okay…bis morgen.“ Sie winkte zurück. Die zwei Jungen gingen nach rechts davon zu einem Gebäude, in dem die Fenster mit dem gelben Licht von Patroliumlampen erhellt wurden. „du musst hier lang“, erklärte ihr Amagenon und wies nach links. Sie folgte ihm in das Gebäude. Vor einer der vielen Türen blieb er stehen. Im ganzen Gang ertöte Gekicher und Getuschel aus den Türen. „wir sind in dem “Mädchengebäude“. Hier ist dein Zimmer, was du dir noch mit drei anderen Mädchen teilen wirst. Wenn du bei etwas Probleme hast, wende dich an einen von ihnen, oder an mich. Treffe dich morgen um sieben mit den anderen am Brunnen, okay?“ sie nickte. „gut. Schlaf schön, Sahra-Li.“ Sie nickte wieder. „ihr auch.“. Dann klopfte sie an und trat ein. Die drei Mädchen sahen sie fragend an. Dann lächelten sie und standen von ihren Betten auf. Ein Mädchen mit blonden Haaren stellte sich zuerst vor: „hi. Du musst die sein, die mit ins Zimmer kommt. Freut mich dich kennen zu lernen. Nerota“ „hi. Sahra-Li“. Sie schüttelten sich die Hände. Nun trat ein kleines Mädchen mit braunen Haaren und Sommersprossen vor. „nett dich kennen zu lernen. Wayane.“ Auch sie schüttelten sich die Hände. Nun trat das letzte Mädchen vor. Sie war groß. Um die 1.70, hatte rote Haare, die ihr bis zur Schulter reichten und grün, braune Augen. „jetzt wird’s vielleicht nicht mehr ganz so langweilig“, meinte sie lachend. „Aramat.“ Wieder schüttelten sie sich die Hände. „hier. Das ist dein Bett, das dein Schrank.“ Aramat deutete auf ein Bett vor dem Fenster und einem Schrank der daneben stand. Sahra-Li setzte sich auf ihr zugewiesenes Bett. Die anderen Mädchen setzten sich auf ihre und betrachteten sie. Ihr waren die Blicke unangenehm, doch sie musterte einfach ihrerseits die Anderen. Alle hatten andere Frisuren. Die Blonde, Nerota, mit den blauen Augen trug ihre Haare offen, mit einzelnen kleinen, geflochtenen Zöpfen. Das kleine Mädchen Wayan trug ihre eher kurzen Haare zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden. Und Aramat, die ziemlich stark und auffällig geschminkt war, wie Sahra-Li unschwer und erstaunt bemerkte, trug ihre roten Haare zu zwei Pferdeschwänzen gebunden. Auch ihre Klamotten sahen alle anders aus. Sie trugen Röcke, mit Hosen darunter und farbige T-Shirts. Aramat und Nerota trugen ihres eng, Wayan weit und lang. Dann musterte Sahra-Li sich selbst. Ihre graue Arbeitskleidung war dreckig und abgenutzt. Auch ihre Frisur ließ sie ernster aussehen, als sie es eigentlich war. „willst du deine Sachen nicht in den Schrank räumen?“, fragte Wayan freundlich. Sahra-Li lächelte schüchtern. „ich habe keine andere Sachen…“ die drei Mädchen sahen sie ungläubig an. „und warum trägst du deine Haare nicht offen“, fragte Nerota neugierig. Das Mädchen blickte auf den Holzboden. „mein Vater hat immer auf solche Sauberkeit geachtet, seit ich sechs Jahre alt war. Seit dem habe ich sie nie wirklich offen getragen. Ich würde sie gerne offen tragen…aber ich weiß nicht ganz, wie ich das machen soll“. Die anderen Drei warfen sich viel sagende Blicke zu. „also.“, Aramat stand auf und ging zu einer Kommode die an der Wand stand und holte eine Dose aus einer Schublade. „wir zeigen dir jetzt, wie du wirklich aussiehst, was Mädels?“ auch die anderen zwei standen lächelnd auf. „geeeeenau.“, meinte Nerota, ging zu ihrem Schrank und fing an darin herum zu wühlen. Wayan hatte eine Schachtel auf ihren Schoß gelegt und suchte etwas. Alle drei lächelten, während Nerota mehrere Klamottenteile aus dem Schrank zog und sie mit schräg gelegtem Kopf an die sitzende Sahra-Li hielt, Aramat mehrere Haargummis und Spangen sortierte und auch Wayane mal dieses und jenes aus dem Kasten holte. Sahra-Li saß nur auf dem Bett und beobachtete alles erstaunt. Sie konnte nicht begreifen, was los war. „wie wär’s mit Ohrringen?“, fragte Wayane und hielt einen verschlungenen roten Stecker hoch. „sieht schlecht aus. Sie hat keine Ohrlöcher.“, sagte Aramat fachmännisch. Sie selbst hatte um die neun Löcher in den Ohren. „was?“, fragte Sahra-Li erschrocken und hielt sich die Ohrläppchen. „nein. Nicht.“ Aramat zuckte mit den Schultern. „dann nicht. Dann machen wir dir jetzt erst mal die Haare…frag mich, was für eine Farbe sie haben.“ Mit diesen Worten setzte sich das rothaarige Mädchen neben Sahra-Li auf das Bett und öffnete vorsichtig den Knoten der das Tuch um die Haare hielt. „wooow!“, riefen die drei Mädchen begeistert. Die dunkelblauen, dicken Haare vielen in sanften Wellen bis über die Schultern. Verwundert nahm Sahra-Li eine Strähne der Haare in die Hand. „ich wusste nicht, dass sie so lang geworden sind…“ „die Haare sind ja Hammer geil!“ rief Wayan bewundernd. „ja! Was man damit alles für Frisuren machen kann!“, meinte Aramat begeistert und fing an die Haare zu bürsten. Sahra-Li reagierte darauf zwar empfindlich, weil sie es nicht gewöhnt war gebürstet zu werden, ließ es aber über sich ergehen. Das rothaarige Mädchen verwendete etliche Haargummis, Klammern und Variationen nur, um dann den Kopf zu schütteln und alles wieder aufzumachen. „es muss eine Frisur sein, die du dir morgens alleine machen kannst“, murmelte sie und steckte weiter die Haare hoch. Wayane hatte sich Sahra-Li gegenüber gesetzt und schaute zu. Nerota suchte weiter in ihrem Schrank nach Klamotten. Eine halbe Stunde später rief Aramat begeistert: „jetzt hab ichs! Gib mal den Spiegel Wayane.“ Der Spiegel wurde Aramat gereicht. Wayane sah Sahra-Li bewundernd an. „das sieht richtig toll aus, Aramat!“ die Rothaarige lächelte zufrieden. „hier.“, sie hielt Sahra-Li den Spiegel vor das Gesicht.

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Kommentare

elfentaenzerin@gmx.de schrieb am 2007-10-20 23:15:19:
Hallo Freedom !
Du hast dir wirklich viel Mühe mit deiner Geschichte gegeben. Ich hoffe es gehtmit Sahra-Li bald weiter. Liebe Grüße
Elfentaenzerin

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