Sahra-Li und die Wiedergeburt des Dämons der erste
von
Freedom
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Als sie sich dort spiegelte atmete sie erschrocken ein „d…das bin nicht ich…“, meinte sie leise. Aramat setzte sich vor sie. Und auch Nerota gesellte sich dazu. „Sahra-Li.“ Sagte sie ernst „du siehst wunderschön aus. Jetzt noch passende Klamotten und du machst Tsuki ernsthafte Konkurrenz.“ Die anderen beiden nickten zustimmend. Sahra-Li blickte noch einmal in den Spiegel. Sie fuhr sich über die Haare und das Gesicht. Sie hatte sich immer im Flusswasser angesehen und beschlossen, dass sie nicht gut aussah. Aber was sie hier im Spiegel sah war ein schönes Mädchen. Sie blickte die Frisur genauer an. Einzelne Strähnen hatte Aramat mit Klammern nach oben gesteckt. So waren die Haare immer noch offen, hingen ihr aber nicht mehr ins Gesicht und störten sie nicht. Sie blickte durch ihren Pony zu Aramat. „danke.“ Sie war Aramat wirklich dankbar. So wie sie nun aussah, steigerte sich auch ihr Selbstbewusstsein. Das Mädchen winkte lächelnd ab. „ich hab es gerne getan. Nerota hab ich auch geholfen. Wayane würde ich ja auch irgendeine Frisur machen, aber sie lässt keinen an ihre Haare dran.“ Das braunhaarige Mädchen streckte Aramat die Zunge heraus. „und wenn schon. Ist egal. Du siehst wirklich gut aus, Sahra-Li. Nerota hat recht.“ Sahra-Li blickte auf. „wer ist Tsuki?“, fragte sie, während Nerota wieder zum Schrank getreten war. „Tsuki ist das schönste Mädchen hier. Und das weiß sie und nutzt es aus.“, erklärte Wayane. „ihre Augen sind hellblau. Fast weiß. Und ihre Haare sind hüftlang blond. Ich frag mich wie ihre Eltern aussehen. Ihr stehen alle Klamotten und sie wird immer von einer Horde Jungs umringt.“ Nerota hatte ein Kleid aus dem Schrank gezogen, hielt es vor sich, musterte kurz Sahra-Li, schüttelte den Kopf und hing es wieder weg. „dann hat sie doch bestimmt ständig einen neuen Freund, oder?“, wollte das blauhaarige Mädchen wissen. Aramat lachte. „nein. Sie regelt es immer so, dass sich die Jungs nicht hintergangen fühlen. Aber sie spielt mit ihnen ihr Spiel. Sie geht nur mit den Jungs, die beliebt sind. Und ist so eine gute Schauspielerin, dass sie es nicht merken, wenn sie sich langweilt und wieder Ausschau nach einem anderen hält. Sie verdreht alles so, dass sich immer die Jungs als Schuldige fühlen.“ Sahra-Li blickte sie ungläubig an. „wirklich? Und wieso merken die Jungs das nicht?“ Wayane versuchte es zu erklären. „sie kann sich so verstellen, dass sie allen Jungs gefällt. Wegen ihrem Aussehen alleine wollen schon fast alle mit ihr gehen, noch dazu verstellt sie ihren Charakter, dass dieser den Jungs auch noch gefällt.“ „oha…“ meinte Sahra-Li. „wie wär’s damit?“, fragte Nerota in die Runde und führte ein rotes, knielanges Kleid vor. „was sagt ihr dazu?“ Aramat musterte es mit schräg gelegtem Kopf „ein rotes Kleid? Zu den blauen Haaren?“, sie deutete auf Sahra-Li. „das kann man doch vergessen.“ Nerota nickte. „ja, du hast Recht, aber sie sieht so bleich aus. Das Rot würde ihr etwas Farbe geben.“ Sahra-Li blickte auf den Boden, dann blickte sie Nerota an. „äh…dürfte ich mir vielleicht mal deine Kleider anschauen?“ das blonde Mädchen schaute sie an und nickte. „natürlich. Du kannst jedes Kleid haben. Meine Mutter arbeitet bei einer Schneiderei. Sie bekommt dort alle Klamotten billig. Also such dir etwas aus, was dir gefällt. Die gleiche Größe haben wir ja ungefähr“. Sahra-Li stand auf und ging zu dem Schrank. Er war zugestopft mit Kleidern, Shirts, Hemden und Hosen. „so viele Klamotten…“, Sahra-Li konnte es nicht fassen. Sie zog ein blaues Kleid heraus, strich über den Stoff und legte es wieder zurück. Die anderen sahen ihr verwundert zu. „du scheinst nicht viele Kleider zu haben?“ „nein Nerota“ Sahra-Li zog eine Hose hervor und musterte sie „ich habe nur dieses eine Kleid.“ Sie legte die Hose auf das Bett und suchte weiter. Sie sah nicht wie Nerota entsetzt die Augen aufriss und auch Wayane und Aramat es nicht glauben konnten. Dann drehte das blau Haarige Mädchen sich zu ihnen um. „was meint ihr? Kann ich das tragen? Und Nerota, ist das okay, wenn ich das nehme?“ sie hielt ein weißes Kleid hoch. Der Reißverschluss ging an der Seite bis hinunter zum Bauch. Es war knie lang und hatte jeweils rechts und links an den Seiten bis zu der Hüfte einen Einschnitt. „wenn ich darunter die Hose hier trage? Meint ihr das geht?“ Aramat war der Mund aufgeklappt. Nerota trat auf sie zu. Sie berührte das Kleid. „ich wusste gar nicht mehr, dass ich es habe.“ Sahra-Li legte ohne es zu merken den Kopf schräg. „stimmt etwas damit nicht?“ Nerota lachte. Es wirkte nervös „nein, das ist es nicht. Es ist nur…ich hatte dieses Kleid bei einem Auftrag getragen. Bei dem…“ sei stockte. Wayane trat hinter sie und legte ihr die Hand auf die Schulter. „ein Kampfteam Mitglied verschwand dabei…“ erklärte sie leise. Sahra-Li blickte auf den Boden. „das…das tut mir leid. Das wusste ich nicht. Ich lege es wieder zurück, ja?“ sie wollte zurück zu dem Schrank um das Kleid zurück zu legen, doch Nerota hielt sie an der Hand zurück. „nein“ sie schüttelte den Kopf und sagte noch einmal: „nein.“ Dann lächelte sie schwach. „es ist gut, dass du es gefunden hast. Ich sollte in guten Erinnerungen bei ihm bleiben. Es würde mich wirklich freuen, wenn du es tragen würdest.“ Sahra-Li blickte sie fragend an. „wirklich? Ich möchte dich nicht traurig machen. Ich trage es nur, wenn du auch wirklich damit einverstanden bist.“ Nerota nickte lächelnd. „trag es bitte.“ Jetzt lächelte auch Sahra-Li. „danke“ „na los. Zieh es an“ forderte Aramat sie auf. Das Mädchen nickte und zog sich um. Sie fiel zuerst um, als sie sich die Hose anzog. Nerota musste lachen. Dann meinte sie, dass es besser wäre, wenn sie sich hinsetzten würde. Außerdem erklärte sie Sahra-Li, dass sie die Hose falsch herum hatte. Als das Mädchen es geschafft hatte die Hose anzuziehen streifte sie vorsichtig, damit die Frisur nicht kaputt ging, darüber das weiße Kleid. „das sieht fantastisch aus Sahra-Li“, rief Wayan und sprang auf ihr Bett und begann wieder in der Schachte zu wühlen. „find ich auch. Und sieh mal.“ Nerota deutete auf die Seiten des Kleides. Es bildete sich ein Muster aus Blumenranken an der Seite. Sie waren strahlend orange. „sie zeigen deine Laune an. Also, wenn du wirklich starke Wellen erzeugst. Du scheinst gerade ziemlich glücklich zu sein.“ Sahra-Li lachte. „verdammt, das bin ich auch. Ich habe mich noch nie so gut gefühlt. Ich kann meine Haare offen tragen, mir wurde eine tolle Frisur gezeigt, ich kann Hosen tragen und habe ein unschlagbares Kleid geschenkt bekommen und…“sie sah die andern Mädchen an. „ich habe das erste Mal in meinem Leben das Gefühl Freunde gefunden zu haben.“. Aramat sah sie erstaunt an. „du hast keine Freunde?“ traurig schüttelte Sahra-Li den Kopf. „jetzt hast du ja welche.“ Sagte Nerota und legte ihr die Hand auf die Schulter. „wir sind deine Freundinnen, weil wir dich mögen und du uns, glaube ich, magst. Wir werden dir helfen, wenn du Probleme hast und werden immer für dich da sein.“ Wayane kam hinzu. „genau. Hier das
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Kommentare
elfentaenzerin@gmx.de schrieb am 2007-10-20 23:15:19:
Hallo Freedom !
Du hast dir wirklich viel Mühe mit deiner Geschichte gegeben. Ich hoffe es gehtmit Sahra-Li bald weiter. Liebe Grüße
Elfentaenzerin
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