Sahra-Li und die Wiedergeburt des Dämons der erste
von
Freedom
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schenke ich dir.“ sie streckte sich und legte eine Kette um Sahra-Lis Hals. Das Mädchen musterte den Anhänger. Es war ein Lederband, an dem ein blauer Stein befestigt war. „die Kette ist wie für dich geschaffen. Der Stein hat die gleiche Farbe wie deine Augen. Grün-Blau“ Sahra-Li merkte wie ihr die Tränen in die Augen stiegen. „damit du uns nie vergisst.“ Sagte Wayane. „danke.“ Sagte Sahra-Li leise und umarmte alle drei. Ihre neuen Freundinnen. Und ihre ersten.
Sie saßen alle drei auf Sahra-Lis Bett und erzählten über sich. Das Mädchen hatte noch nie soviel über sich erzählt. Und es tat ihr gut, denn sie wusste ganz genau, dass die drei anderen alles für sich behalten würden. Als sie erzählte, wie sie aus Versehen in die Jungendusche ging bekam Nerota einen Lachanfall. Wayane blickte sie Mitleidevoll an und Aramat fragte neugierig: „und? War einer da?“ Sahra-Li spürte, wie sie rot anlief. „wer war es?“ wollte die Rothaarige wissen. Sahra-Li seufzte. „blöderweise der gleiche, der auch in meinem Kampfteam ist…“ „wer?“, Aramat schien vor Neugier fast zu platzen. Sahra-Li sah zur Decke. „Kuro“ sagte sie kurz. Das Gekicher von Nerota erstarb. „hab ich dich richtig verstanden? Bist du dir sicher, dass es Kuro war?“ wieder seufzte Sahra-Li. „hundert Prozentig. Und er hat mich später leider auch wieder erkannt.“ „du bist mit Kuro in einem Team?“, wollte Wayane wissen. Sahra-Li nickte. „du Arme“, meinte die Kleine. „oder du Glückliche. Wie man’s nimmt.“ Erwiderte Nerota. Sahra-Li legte den Kopf schräg. „hä?“ „also ich als Neutrale erklär dir das mal“, meinte Aramat. „Kuro ist bekannt dafür, dass man mit ihm kein Gespräch anfangen kann, er seine Gefühle nicht zeigt und einem immer die kalte Schulter zeigt. Das meint Wayane wohl.“ Die Kleine nickte zustimmend. „und Nerota meint wohl, dass er eigentlich der Schwarm aller Mädels ist, gerade weil er so cool ist und auch noch dazu verdammt gut aussieht. Außerdem wird dir wohl nie etwas passieren und ihr werdet wohl alle Aufträge erfüllen können, weil er einer der besten Kämpfer ist, die diese Schule diesen Jahrgangs hatte.“ „geeeeenau!“, stimmte Nerota zu. „mh…“ Sahra-Li überlegte. „kann schon stimmen, dass er gut aussieht, aber ich mag lieber lustige Jungs, die etwas von ihren Gefühlen zeigen.“ Das dachte sie sich zumindest. Sie hatte noch nie wirklichen Kontakt mit anderen Kindern in ihrer Vergangenheit gehabt. „siehst du?“, meinte Wayane zu Nerota. „nicht alle schauen nur auf das Äußere.“ „das hab ich ja auch gar nicht gemeint.“, verteidigte sich die Blonde. „ich renn ja auch nicht direkt zu ihm hin und frag ihn, ob er mit mir gehen will. Dafür weiß ich zu wenig über seinen wahren Charakter. Nicht ohne Grund nennen ihn die meisten Ice.“ „Ice? Weil er sich so verstellt, oder was?“ Aramat nickte zur Antwort. „ah. Und wieso bist du die Neutrale?“, fragte sie nun. Aramat lächelte. Anstatt ihr antwortete Nerota: „weil sie seit zwei Jahren mit jemanden zusammen ist. Das ist übrigens auch einer der drei einzigen, von denen man weiß, dass Tsuki etwas von ihnen will, sie aber noch nie mit ihnen zusammen war.“ Sahra-Li blickte Aramat an. Sie lächelte glücklich und ihre Augen blickten verträumt. „immer wenn sein Name fällt, sieht sie noch genau so aus, wie an dem Tag, an dem sie uns gesagt hat, dass sie sich in ihn verliebt hat.“ „und wie heißt er?“ „Deck“, antwortete Wayane für Aramat. „also. Deck und wahrscheinlich auch Kuro waren noch nicht mit Tsuki zusammen, auch wenn sie etwas von ihnen will. Und wer ist der dritte?“ Nerota antwortete: „Ferondian.“ Sahra-Li sah sie an, mit schräg gelegtem Kopf. “Ferondian? Der ist auch in meinem Team.“ „was?“, die Blonde blickte sie an. „Ferondian Saskala-kuh? Der dunkelblonde Ferondian?“ Sahra-Li nickte durcheinander. Sie konnte den Blick von Nerota nicht deuten. Er war erfreut, aber auch gleichzeitig ängstlich. Aber vor was hatte sie Angst? „und? Was denkst du über ihn?“ fragte sie nun im normalen Ton. Sahra-Li überlegt kurz und antwortete wahrheitsgemäß: „er ist nett. Zumindest gesprächiger als Kuro. Er sieht nicht schlecht aus, ist aber ziemlich hyperaktiv.“ „und? Und sonst?“ da war wieder diese Angst in ihren Augen. Sahra-Li legte wieder den Kopf schräg. „du bist nicht zufällig in ihn verliebt?“ Nerota zuckte zurück, als hätte die Blauhaarige sie geschlagen. Sie sah auf ihre Hände, die sie in den Schoß gelegt hatte. Sahra-Li blickte sie an. „es tut mir leid, wenn ich etwas falsches gesagt habe. Wirklich!“ wie schnell kann man eine Freundin verlieren? Fragte sie sich plötzlich. Nach einiger Zeit sah Nerota auf. Ihr Ausdruck in den Augen hatte sich verändert. „sieht man es mir so leicht an?“, fragte sie schwach. Nun war Sahra-Li erstaunt. „nein. Das denke ich nicht. Aber es sagen einige dass ich die Menschen leicht durchschaue…“ Nerota blickte lächelnd auf. „als meine Freundin musst du auch wissen, in wen ich verliebt bin. Das darf ich dir nicht verheimlichen. Es stimmt. Du hast Recht. Ich habe mich in Ferondian verliebt. Aber wehe du sagst ihm das!“ Sahra-Li legte den Kopf auf die andere Seite. „wieso sollte ich es ihm sagen?“ Nerota zuckte mit den Schultern. „manche würden es vielleicht machen.“ „gut das wir das jetzt dann auch geklärt hätten. Du weißt es jetzt dann von jeder, außer…“ sie blickte Wayane an. Als sie den Blick bemerkte sagte sie schnell „du weißt ganz genau, dass ich in niemanden verliebt bin. Und wenn würdet ihr es wohl genau so schnell bemerken, wie Sahra-Li wohl bei Nerota.“ Die Blonde nickte „da hat sie recht. Okay. Aber nun zu was anderem. Wie gefällt dir eigentlich unser Zimmer Sahra-Li?“ die nun nicht mehr ganz so Neue sah sich um. An den weißen Wänden waren bunte, selbst gemalte Bilder aufgehängt. Auch bunte Stoffbahnen klebten an manchen Stellen von der Decke bis zum Boden. Vor dem Fenster hingen Vorhänge mit Blumen. Auf dem Boden lag ein roter Teppich und eine Vase mit bunten Wiesenblumen stand auf der Fensterbank. „es ist verboten die Wände zu streichen. Wir haben uns deshalb auf bunte Bilder und Stoffe geeinigt, damit es nicht so langweilig ist. Wie findest du es?“ „ich finde es toll“. Sie mochte weiße Räume genau so wenig wie die anderen. „freut uns“, sagte Aramat. Dann fragte sie „wann trefft ihr euch morgen?“ Sahra-Li musste eine Weile überlegen. Sie konnte sich solche Sachen einfach nicht merken. Überhaupt konnte sie viele Dinge schlecht behalten. „um sieben beim Brunnen.“ „das ist noch vorm Frühstück“, stellte Nerota fest. „dann erwartet dein Trainer wohl, das du mit ihnen Frühstückst. Wenn du das willst, kannst du das natürlich machen. Du kannst aber auch mit uns Frühstücken.“ „wer ist dein Trainer überhaupt?“ wollte Wayane wissen. „Amagenon Mentara“, antwortete Sahra-Li „mh. Hab noch nichts Schlechtes über ihn gehört, außer dass er sich immer verspätet und seine Trainingseinheiten ziemlich ansträngend sein sollen. Du hast wohl noch ein Stück harte Arbeit vor dir.“ „kannst du uns ja dann erzählen. Wir sollten dann jetzt schlafen. Komm her, ich helfe dir die
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Kommentare
elfentaenzerin@gmx.de schrieb am 2007-10-20 23:15:19:
Hallo Freedom !
Du hast dir wirklich viel Mühe mit deiner Geschichte gegeben. Ich hoffe es gehtmit Sahra-Li bald weiter. Liebe Grüße
Elfentaenzerin
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