Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Fantasy > Soll mal ein Buch werden

Sally (7. Kapitel)

von *soulmate*

1 2 3 4

dazu passendem DVD-Player und an der Wand stand ein breites Bücherregal aus hellem Holz, gefüllt mit Romanen, Thrillern, Sachbüchern und den verschiedensten DVDs. Außer-dem gab es einen großen, mit vielen Mustern verzierten Schrank, der wahr-scheinlich Platz für ihre Kleidung, die sie nicht besaß, bieten sollte. Schließlich grenzte auf der linken Seite noch ein kleines Badezimmer an, in dass sie schon von der Tür aus einen Blick werfen konnte.
„Wow“, brachte Sally dann doch hervor, „das ist...überwältigend.“
„Ja, Mum spart wirklich nicht, wenn es um die Einrichtung geht.“, kicherte Katy, trat in das Zimmer und ließ sich auf das große Bett fallen.
„Aber...wie könnt ihr euch das Alles leisten?“ Diese Frage hatte sich Sally schon beim Betreten des Hauses aufgedrängt.
Sie setzte sich neben Katy auf das Bett und sah sie neugierig an.
„Ach, der Staat zahlt viel dafür, dass wir das Risiko auf uns nehmen, eine Ver.....dich zu beherbergen, zu versorgen und dich zu „resozialisieren“.“ Beim letzten Wort stellte sie mit ihren Fingern Gänsefüßchen dar.
„Oh.“, machte Sally und sah zu Boden. Sie selbst war also für den Reichtum der Familie verantwortlich.
„Wann habt ihr erfahren, dass ich zu euch komme?“, fragte sie dann leise.
„Das haben wir erst gestern Nachmittag erfahren, aber wir stehen schon seit Monaten abrufbereit, da in die Nachbarschaft auch immer wieder Jugendliche gebracht werden. Der Staat bezahlt das ganze Dorf, damit sie erstens schweigen und sich zweitens nicht fürchten. Wir wussten, dass auch wir irgendwann jemanden aufnehmen müssen. Im Leben bekommt man eben nichts umsonst.“, erklärte Katy und lächelte dabei ihr charmantes Lächeln.
Sally sah ihr wieder in die Augen: „Findet ihr es sehr schlimm, mich hier haben zu müssen?“
„Ach Unsinn!“ Katy schubste Sally leicht an der Schulter, „wir haben uns alle schon auf dich gefreut. Wir hoffen, dass du uns die Langeweile bei der Arbeit auf dem Feld vertreibst.“
Katy schien es ernst zu meinen.
Sie bemühte sich wirklich, damit Sally sich wohlfühlte.
Sally war ihr dankbar und schenkte ihr ein Lächeln.
„Mit der Arbeit fangen wir aber erst morgen an, ja? Heute ist Samstag und du kommst gerade aus dem Gefängnis, da darfst du dir erst einmal ein bisschen Ruhe gönnen.“, erklärte Katy und stand dann vom Bett auf.
„Ok.“, sagte Sally und empfand richtige Vorfreude bei dem Gedanken, gleich in einem kuschlig weichem Himmelbett schlafen zu dürfen.
„Ähm, ich werde gleich abgeholt. Ich geh mit meinem Freund im Dorf Eisessen.“, berichtete Katy und klang dabei ein wenig stolz.
„Oh.“, machte Sally und wurde neugierig, „du hast einen Freund?“
„Ja“, lachte Katy fröhlich, „er heißt Nick Corey und wohnt auf dem Nachbarhof. Seine Familie ist mit meiner schon ewig befreundet. Die freuen sich alle, dass wir jetzt zusammen sind.“
„Wie schön.“ Sally freute sich aufrichtig für Catherine. So ein nettes Mädchen hatte auch nur den besten Freund verdient, fand sie.
„Also dann“, sagte Katy und ging auf die Tür zu, „ich sehe sofort nach dir, wenn ich wieder da bin, ja?“ Sie winkte noch kurz und schon war sie aus der Tür verschwunden.
Sally hörte noch ihre Schritte, die eilig die Treppe hinunterliefen und dann war es wieder ganz still.
Sie lauschte dieser Ruhe ein wenig und zog sich dann gemächlich ihre Schuhe aus, um sich auf das schöne Bett legen zu können. Sie fühlte sich unwohl, weil ihre Klamotten so dreckig waren, aber sie hatte nun einmal nichts anders anzuziehen.
Genüsslich ließ sie sich dann in die weichen Kissen zurückfallen und entspannte sich das erste Mal seit Tagen. Gerade dachte sie, sie wolle sich noch mit dieser samtenen Decke zudecken, um zu sehen, wie sie sich auf ihrer Haut anfühlte, doch ehe sie sich versah, war sie schon eingeschlafen.
Dass es hier so wunderbar werden würde, hätte sie sich auch in ihren kühnsten Träumen niemals vorgestellt.
Eine richtig nette Familie, und sie mittendrin.

1 2 3 4

Kommentare

Mary schrieb am 2010-03-20 14:51:30:
Bin voll gespannt wie's weiter geht. Außerdem frage ich mich schon die ganze Zeit warum du die Story in "Fantasy" reingestopft hast. ;) Freue mich schon auf den nächsten Tei!
Nella schrieb am 2010-03-18 18:03:41:
Oh Gott, du kannst so fantastisch schreiben (:
Ich freu mich schon total auf die Fortsetzung (:
Und bin gespannt wie es weiter kommt, ich hoffe sie kommt bald (:
Lieben Gruß, Nella.
Moon Dancer schrieb am 2010-03-16 15:03:56:
ich finde die story so schön=) mach weiter so!!
lg

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.