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Kategorien > Spannung > Western

Saloon "Alexis-City" - Die Schlägerei

von Chandler Buffay

Er merkte nicht, wie die Schlägerei zwischen den Coen-Brüdern und der
Willis-Gang anfing. Er spielte einfach auf seinem Klavier das nächste Stück.
Während Fred Willis über den Tresen in einen Spiegel flog, griff Paul Walker
nach seinem Bierglas, und nahm einen großen Schluck.
Vielleicht lag es daran, dass er jetzt schon fast 10 Jahre in diesem Saloon
in die Tasten griff, und schon so viele Schlägereien erlebt hatte, dass ihm
eine mehr oder weniger nicht mehr interessierte.
Als Bruce Coen, ein großer und schwerer Mann, im hohen Bogen durch ein
Fenster nach draußen flog, schmunzelte Paul, und dachte an Mike Failer, der
Besitzer des Alexis-City, der hinter der Theke hockte, und versuchte die
Lage zu beruhigen. Es wäre schon die fünfte Schlägerei in diesem Monat; und
es war erst der 12. Tag des Monats.
Paul wollte wieder zum Glas greifen, als es von einer Kugel in viele kleine
Stücke gesprengt wurde. Er lächelte, und rief nach Jack, dem Barkeeper.
Jack brachte ihm ein neues Glas mit Bier, und wich einem der Coen-Brüdern
aus, der von einer Kugel in den Bauch getroffen, ihm vor die Füße fiel.
"Geht es schon wieder um das Stück Land in der Falk-Street?", fragte Paul.
"Worum sonst?", antwortete Jack, und schlug gleichzeitig Ike Willis mit
einer Flasche auf den Kopf.
Aus dem Augenwinkel sah Paul, wie einer der Coens mit seiner Pistole auf ihn
anlegte, abdrückte, und das Klavier traf.
Paul spielte mit der linken Hand weiter, während er mit der anderen Hand
unter das Klavier griff, eine abgesägte Schrottflinte rausholte, und den
Schützen genau zwischen die Augen schoss.
"Wie kann man nur auf ein Klavier schießen?"; fragte Paul Jack.
"So ein Schwein! Gut, dass du ihn abgeknallt hast.".
In diesem Augenblick stürmte der Sheriff Peter Reinhard mit seinen Männern
in den Saloon, und beendete die Schlägerei.
Paul und Jack schauten sich grinsend an, denn Sie wussten, dass es in
spätestens zwei Tagen wieder eine neue Schlägerei gab. Es war eigentlich ein
sehr ruhiges Leben, dass sich im Alexis-City abspielte; mal abgesehen von
den Schlägereien.

Kommentare

mista_conni@gmx.net schrieb:
naja ... ist irgentwie ne komische geschichte! hat irgentwie kein richtiges anfang und kein richtiges ende!
? schrieb:
Du solltest das "sehr ruhige Leben in Alexis-City" noch detaillierter beschreiben (vielleicht am Anfang und am Schluss einen oder ein paar Sätze, die das zum Ausdruck bringen), damit der Kontrast zu der Schlägerei umso größer wirkt.
Ansonsten finde ich es sehr gut, wie Paul die Schlägerei ganz locker nimmt bis "sein" Klavier beschädigt wird. Und wie in deiner Geschichte es zum Ausdruck kommt, dass der Tod alltäglich war (ist?) und dass nur eine "Kleinigkeit" zu tödlichen Schlägereien führen kann. Julie
walterjost@gmx.de schrieb:
Ich würde ein bisschen mehr Dramatik bringen.Zum Beispiel:Die Tür des Saloons flog auf.In der Tür stand Jim Savage.Seine rechte Hand lag dicht an seinem Revolverkolben,den er in seinem Gurt sehr tief trug.Alle verstummten,nur der Klavierspieler klimperte weiter.>Joshua Walton,dreh dich um und zieh.<Ein Mann am Tresen drehte sich langsam um.<Savage.Darauf habe ich lange gewartet.>Seine Hand fuhr zum Colt,den er links trug,in gleiche Weise wie Savage.Beide waren Revolvermänner der härtesten Sorte.Auch Savages Hand zuckte zum Colt.Beide schossen,so das es klang,wie ein einzelner Schuß.Savage stand immer noch an der Tür des Saloons.Wilson stand nach wie vor am Tresen.Doch einer der beiden war tödlich getroffen.
Na,klingt das gut? Schreib mir mal,was du dekst.
www.walterjost@gmx.de

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