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Kategorien > Nachdenkliches > Herausgegriffenes

Samy - 1.Teil

von Carina

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Sie kannte ihn, sie kannte ihn wirklich - zumindest besser, als andere Leute...sie wusste bei weitem nicht alles über ihn, zu viele Facetten hatte sein Leben, zu viel hatte er erlebt, und zu wenig davon erzählt.
Und trotzdem kannte sie sein Verhalten, seine Bewegungen und sogar Teile seiner Gedanken. Doch in letzter Zeit war er merkwürdig geworden, niemand, außer ihr, hatte es bemerkt, doch immer wenn sie miteinander redeten und bei einem bestimmten Thema angelangten, wurde er merkwürdig, blockte sie ab und des häufigeren konnte sie für den Bruchteil einer Sekunde beobachten, wie er plötzlich seine Fassade fallen lies und eine zerbrechliche, kaputte Seele zurückblieb - er hatte etwas erlebt, was an ihm nagte, wie der Rost an einem Stück Eisen, doch er wollte nicht darüber reden. Sie konnte und wollte ihn nicht darauf ansprechen, doch war sie stets stutzig geworden, denn das Thema, um das es ging, war die Liebe!
Samy, der doch soviel erlebt hatte, so oft jemand anderes gewesen war, so oft gekämpft und verloren oder gar gewonnen hatte, von dem sie stets geglaubt hatte, er sei unnahbar, schien etwas zu kennen, was sie nie in ihm zu sehen gewagt hatte: Die Liebe!
Doch war dies keine erfreuliche Erkenntnis, nein, diese Sache schien ihm tatsächliche Schmerzen zu bereiten, Schmerzen, die er nicht ertragen konnte, Schmerzen, die ihn zwangen, seine Maske fallen zu lassen, Schmerzen, die sie zusammenzucken liessen, wenn sie ihn, gezwungen diese ertragen zu müssen, sah. Er tat ihr leid, doch sie wollte noch mehr erfahren, gab es denn wirklich etwas, was sie wirklich noch nicht wusste? Doch vielleicht war es sein einziger Schwachpunkt, den es für ihn niemals preiszugeben galt. Sie mochte ihn, sie mochte ihn sehr und doch war er ihr stets ein Rätsel geblieben, vielleicht war es der einzige Weg, mehr über ihn herauszufinden. Vielleicht musste sie einfach sein Geheimnis über diesen Schmerz aus ihm herauskitzeln, um ihn endlich entschlüsseln zu können.
Doch wollte sie es wirklich wagen, ihm sozusagen sein Geheimnis zu rauben? Wollte sie es wirklich wissen oder war es vielleicht etwas derartig schreckliches oder gar absurdes, dass es sie dazu bringen würde, sich von ihm abzuwenden und nie wieder in sein Gesicht sehen zu wollen? Sie wusste es nicht, doch ihre Neugierde war zu groß, als das sie diese Fragen einfach vergessen konnte. Also machte sie sich auf den Weg, eine Reise in seine Vergangenheit zu tun und ihn, das nächste mal, wenn sie ihn sah, vorsichtig und mit Bedacht auszufragen.

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Kommentare

Sonja schrieb am 2007-01-21 18:25:39:
ich kann mich dem Kommentar von Basti nur anschließen, diese Geschichte macht Lust auf mehr. ich hoffe das der nächste Teil deiner Geschichte ist bald fertig, ansonsten wünsche ich dir noch viel Spaß am schreiben und hoffe das die dir die Forrtsetzung genauso gut gelingt, wie dieser Teil!!!!
Carina schrieb am 2007-01-18 19:13:26:
Vielen Dank, ich bin mir sicher, mir fällt noch mehr ein...tja, die Sache mit den verwirrten Sätzen...keine Ahnung, ich find sowas einfach total lustig...vielleicht komm ich ja auch mal dazu, was naives zu schreiben, was dann hoffentlich nicht so verwirrt wird...
Basti schrieb am 2007-01-18 15:54:10:
Erstmal ein großes Lob, hört sich vielversprechend an! Hoffentlich finde ich bald eine Fortsetzung!
Allerdings ist die Satzstellung an ein paar Stellen ziemlich wirr, zu viele Kommas... Aber ansonsten wirklich gut!
Ich wünsch dir noch viele weiter gute Ideen und bin gespannt, was bei der Befragung des Jungen herauskommt...

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