Schattenmacht 12
von
Anariel, die Nomadin
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((Anmerkung der Autorin:
Wie ihr bemerkt habe ich die Wüste nicht benannt. Denn troz stundenlanger nachforschung im WWW lies sich keine wirklich passende finden. Vielleicht habe ich auch nicht richtig gesucht. sollte einer von euch eine Wüste kennen, die auf meine Beschriebungen passt, dann wäre es lieb, wenn ihr mir das mitteilt.
So und nun noch was anderes:
Meine liebe Jeiy, ich weiß, du wartes ja schon so darauf. Doch nun hat die Warterei ein Ende. Ich sag nur: Auftritt Lucifer!
-Kleine Verbeugung macht-
Hoffe es gefällt euch und viel Spaß beim Lesen.
Eure Anariel))
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Inmitten einer großen Wüste
Als ich die Augen wieder öffne befinde ich mich inmitten einer großen Wüste. Der Sand unter meinen Füssen ist noch heiß, aber das stört mich nicht weiter. Ich sehe mich kurz um und stelle fest, dass ich diesen Ort wieder einmal nicht kenne. Bisher bin ich immer an Orten gelandet, an denen ich vorher noch nicht war. Ich schenke meiner Umgebung nicht viel Aufmerksamkeit, obwohl ich an einem sehr beeindruckenden Ort gelandet bin. Sand und Steine, endlose Weite und in der Ferne steil aufragende Felsnadeln. Aber lange betrachte ich die großartige Landschaft nicht. Stattdessen schweift mein Blick über den dunklen Himmel, an dem sich nun schon ein Sturm zusammenbraut. Es herrscht immer Sturm in dieser einen, besonderen Nacht, die es nur alle einhundert Jahre gibt. Der Wind wir nun schon stärker und wie in jeder Wüste fallen auch jetzt schon die Temperaturen. Hoch über mir ballen sich die Wolken immer mehr zusammen und dann, dann endlich sehe ich ihre Silhouetten auftauchen. Wie ein Vogelschwarm, der einen Raben oder Raubvogel verjagt. Ein Drehen, sich wenden, abtauchen und nach oben stoßen. Ein fliegender Tanz gewalttätiger Schönheit!
Mein Herz macht einen schmerzhaften Sprung.
Der Wind wird stärker, reißt nun schon an meinen Kleidern und löst mir lange Haarsträhnen aus dem Zopf, um sie mir schmerzhaft ins Gesicht zu peitschen. Staub wirbelt auf und am Himmel dröhnt drohen der grollende Donner. Ein greller Blitz schneidet durch die zunehmende Finsternis und beleuchtet Jäger und Gejagten in schneidenden Schattenrissen. Ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken, wie immer, wenn ich sie am Himmel kämpfen sehe. Ich kann SEINE Resonanz intensiv fühlen und seltsamerweise nehme ich auch Uriel erstaunlich klar wahr, was mich einen winzigen Moment lang irritiert. Aber es kann mich nicht wirklich ablenken. Scharfer Schmerz zuckt durch SEINE Resonanz und ich sehe, wie er einen Moment lang fällt, sich aber wieder fängt und einige Augenblicke unbehelligt etwas tiefer dahinsegelt. Sie entfernen sich und ich beginne zu laufen. Der wilde Wind bläst mir heißen Staub und Sand ins Gesicht, aber ich lasse mich nicht aufhalten. Mit mittlerweile geübten Blicken versuche ich abzuschätzen in welche Richtung sie sich bewegen und ob es dort eine Landmarke gibt, die ich als Ziel für den Schritt benutzen kann. Wenn ich etwas sehen kann, dann kann ich mit dem Schritt in die Nähe gelangen, auch wenn ich den Ort nicht wirklich kenne. Es ist gefährlich, das ist mir klar, aber in dieser Nacht ist es das Risiko wert.
Erneut zuckt ein heller Blitz über den dunklen Himmel und beleuchtet grell das Geschehen. Die Kämpfer am Himmel scheinen sich den Felsnadeln in der Ferne zu nähern und nachdem ich stehen geblieben bin und noch einmal einen prüfenden Blick nach oben, sowie zu den fernen Steingebilden werfe bin ich mir sicher. Tief hole ich Luft, spucke etwas Sand aus, der mir zwischen die Zähne geraten ist und gehe den Schritt. Ich erscheine erstaunlich nahe bei den steinernen Gebilden und sehe nun, dass sie nicht ganz so fragil und dünn sind, wie sie von der Ferne aussehen. Außerdem sind sie viel, viel höher, diese sieben von der Natur geformten Türme aus Stein. Ein Blick zurück zeigt mir wieder die Kämpfer am Himmel und mein Herz stock einen Moment lang, als ER erneut beinnahe die Luft unter den Flügeln verliert und ein großes Stück nach unten sackt. Doch noch stürzt ER noch nicht ab. Ich erkenne, dass sie sich alle wirklich in diese Richtung bewegen und blicke erneut hoch, zu den Felsnadeln. Noch immer versetzt mich ihre Größe in Erstaunen. Etliche Meter über mir kann ich einen Vorsprung erkennen, der groß genug für mich sein sollte. Mit Hilfe der Levitation beginne ich nun dorthin aufzusteigen, wobei ich immer wieder Blicke in den Himmel werfe und auf den gewalttätigen Tanz dort. Doch dann muss ich mich mehr konzentrieren, denn der heftige Wind zerrt jetzt noch stärker an mir. Endlich erreiche ich den Vorsprung und sicher dort angekommen blicke ich wieder nach oben. Ein leiser Schreck jagt durch mein Herz, als ich sehe, das die Engel scheinbar umgekehrt sind und nun in die andere Richtung fliegen. Doch gleich darauf erkenne ich den Bogen einer großen Schleife, die sie fliegen. Erneut hallt der Donner grollend über die Wüste und zwei weitere Blitze rasen kurz nacheinander über den Himmel.
Wieder verwandeln sie die Landschaft, die Wolken und die kämpfenden Engel in ein hart umrissenes Bild in Schwarz und Weiß, das sogleich wieder in Dunkelheit gehüllt wird. Mittlerweile fällt es mir schwer noch genaues zu sehen, denn der Himmel hat sich, obwohl es kaum möglich schien, noch mehr verdunkelt. Ich blicke an der zerklüftete Steinsäule entlang und entdecke einen weiteren, schmalen Vorsprung weit über mir. Erneut benutze ich die Levitation, um dorthin zu gelangen. Auch wenn ER nicht hier niedergeht, so habe ich von hier oben aus einen viel besseren Überblick. Aber ich denke das dies der Ort sein wird, ich weiß es einfach, so wie ich vieles einfach weiß. Woher ich dieses Wissen habe, das ist mir schleierhaft. Mein Blick irrt wieder über den Himmel, wo der Kampf noch immer nicht aufgehört hat. Mittlerweile dröhnt durch SEINE Resonanz immer mehr Schmerz und tiefe Erschöpfung. Auch ohne es je am eigenen Leib erlebt zu haben, kann ich mir vorstellen das das heute schrecklich anstrengend sein muss. Im Gegensatz zu den Anderen kann ER ja nur alle einhundert Jahre einmal fliegen. Ich denke, wenn das alles wieder vorbei ist, dann muss ER einen grauenhaften Muskelkater haben. Mein Blick schweift wieder über den Felsen und ich sehe einen dritten Vorsprung. Auch dorthin begebe ich mich mittels Levitation, aber als ich endlich dort bin, erkenne ich, dass ich so nicht mehr weiter komme. Selbst wenn ich noch einen Vorsprung entdecken sollte, der Wind ist schlicht zu stark hier oben um weiter zu schweben. Wieder grollt ein Donner wie ein Kanonenschlag über die Wüste, ein weiterer Blitz jagt durch die Wolken und eine heftige Windböe bläst mich beinnahe von meinem Vorsprung. Der Schreck fährt mir tief in die Glieder und mein Herz rast jetzt.
Hoch oben in der Luft geht der schreckliche Tanz weiter, aber ich erkenne, wie SEINE Bewegungen langsam erlahmen und ER immer tiefer sink. Mein Blick irrt wieder über die Felsennadel in meinem Rücken und
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Kommentare
Anariel schrieb am 2008-03-29 15:07:19:
Huhu Jeiy,
nun das freut mich ja ganz besonders, das dir es gefällt.
Der nächste teil is schon raus, der 14 in Arbeit. Der nächste wird ein wenig ruhiger werden, aber nur ein wenig. Hoffe der gefällt dir genauso gut wie mir.
Hallo ella,
Nun dasfreut mich immer ganz besonders. Ich sag nur willkommen in meinem Bannkreis.;)
Viel Spaß beim weiterlesen.
Huhu Nischi,
auch dir ein Danke und es freut mich, das auch du es immer noch spannnend und schön findest.
Mit lieben Grüßen
Anariel
Nischi schrieb am 2008-03-28 21:43:01:
SPANNEND, schreib ganz schnell weiter ich brenne darauf zuerfahrenwie es weiter geht.
liebe grüße
Ella schrieb am 2008-03-28 18:00:11:
Hallo,
habe nun die ganze Geschichte in einem gelesen und könnte auf der Stelle weiterlesen. Du nimmst einem richtig gefangen, das ist toll.
Also immer weiter so und bitte schnell!
Jeiy schrieb am 2008-03-28 14:01:10:
Juhu!! Lucifer! ^^
Das war ja mal richtig spannend! Und mir gefällt es wirklich gut, wie du Lucifer darstellt, echt! Super, schreib auf jeden Fall weiter!!
Mfg
Jeiy
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