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Kategorien > Fantasy > Düsteres & Geheimnisvolles

Schattenmacht 12

von Anariel, die Nomadin

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bisher immer gestritten haben, niemals, aber wirklich niemals kam es Michael auch nur in den Sinn mir wirklich zu drohen. Kühle Hände legen sich von hinten auf meine Schultern, ziehen mich zurück, ein schwarzer Flügel streift mich und dann steht Lucifer vor mir, das Gesicht dem Erzengel zugewandt. Ganz offensichtlich fällt es IHM schwer, aufrecht zu stehen, dennoch beleibt ER entschlossen auf den Beinen. SEINE Stimme klingt angestrengt. “Lass sie in Ruhe Michael!” Obwohl ER leise spricht, genügt die Schärfe in seinen Worten, um den Sturm regelrecht zu zerschneiden. “Sie ist Rein und das weißt du sehr wohl. Wenn du mich verletzen willst, dann tu es verdammt noch einmal! Aber ich werde nicht zulassen, dass du ihr etwas antust, nur um mich zu quälen!” Die Augen des Erzengels verengen sich gefährlich, als er sein Schwert zum Schlag hebt. Verwirrt versuche ich nun seine Resonanz zu erfühlen und pralle zu Tode erschrocken zurück. Das Licht des Erzengels ist zu einem großen Teil verschwunden. Er fühlt sich Falsch an, wie verzerrt. Erst jetzt, da ich dies wahrnehme, erspüre ich eine ähnliche Resonanz, nur noch dunkler und bösartig, so schrecklich bösartig. Sie kriecht von unten die Felsnadel herauf!
Etwas landet hinter mir auf dem Vorsprung und nahe einer Panik wirble ich herum. “Uriel!” Meine Stimme klingt schrill. Automatisch prüfe ich nun auch seine Resonanz und atme erleichtert auf, als ich fühle, dass er noch ganz der alte ist. Er wirkt alarmiert und schlägt unruhig mit den Flügeln, während Michael mit gezogenen Schwert den unbewaffneten Lucifer die zwei Schritte zu mir zurücktreibt. Von unten kommt das fremde Wesen, dass sich so unglaublich Falsch anfühlt immer näher. Warum bemerkten es die anderen nicht? Was ist hier los?
Mein Inneres verkrampft sich und gleicht plötzlich einem harten knoten. Immer näher kommt die Finsternis von unten und ich weiß nicht so recht was ich tun soll.
Nun aber scheint zumindest Lucifer etwas wahrzunehmen, denn ER blickt etwas irritiert umher.
Wir müssen hier weg, dass erkenne ich nun, und zwar ganz schnell! Entschlossen ergreife ich die Hand des schwarzen Engels mit der Linken. Mit der rechten greife ich nach Uriel, erwische ihn an einer Flügelspitze, konzentriere mich auf einen Ort, der weit weg ist und gehe den Schritt zwischen Hier und Dort, wobei ich die beiden Männer einfach mit mir zerre.

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Kommentare

Anariel schrieb am 2008-03-29 15:07:19:
Huhu Jeiy,

nun das freut mich ja ganz besonders, das dir es gefällt.
Der nächste teil is schon raus, der 14 in Arbeit. Der nächste wird ein wenig ruhiger werden, aber nur ein wenig. Hoffe der gefällt dir genauso gut wie mir.

Hallo ella,

Nun dasfreut mich immer ganz besonders. Ich sag nur willkommen in meinem Bannkreis.;)
Viel Spaß beim weiterlesen.

Huhu Nischi,

auch dir ein Danke und es freut mich, das auch du es immer noch spannnend und schön findest.

Mit lieben Grüßen
Anariel
Nischi schrieb am 2008-03-28 21:43:01:
SPANNEND, schreib ganz schnell weiter ich brenne darauf zuerfahrenwie es weiter geht.

liebe grüße
Ella schrieb am 2008-03-28 18:00:11:
Hallo,

habe nun die ganze Geschichte in einem gelesen und könnte auf der Stelle weiterlesen. Du nimmst einem richtig gefangen, das ist toll.
Also immer weiter so und bitte schnell!
Jeiy schrieb am 2008-03-28 14:01:10:
Juhu!! Lucifer! ^^
Das war ja mal richtig spannend! Und mir gefällt es wirklich gut, wie du Lucifer darstellt, echt! Super, schreib auf jeden Fall weiter!!
Mfg
Jeiy

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