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Kategorien > Fantasy > Düsteres & Geheimnisvolles

Schattenmacht 38

von Anariel, die Nomadin

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Anmerkung meiner Wenigkeit:
So ihr Lieben,
nun musstes ihr wieder einmal lange auf den neuen Teil warten. Aber drei Tage nachdem ich den Teil 37 hier eingestellt habe, hatte ich einen bösen Astmaanfall und bin im Krankenhaus gelandet und dort richtig lange gewesen. War ne heftige Sache, die hier nicht viel zu suchen hat. Nun denn, mitlerweile bin ich auf Reha und nutze die Zeit zwischen diversen Gruppen, Diagnosen und Anwendungen um zu schreiben. Von daher werden die nächsten Teile nicht lange auf sich warten lassen.
Ich hoffe doch, ihr habt noch immer Lust weiterzulesen und natürlich hoffe ich, dass es euch noch immer gefällt.

Mit lieben Grüßen
eure Nomadin Anariel
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Mein Schritt bringt mich nicht weit, was Absicht ist. Tatsächlich bin ich nur wenige Kilometer von dem Ort entfernt, wir uns eben getrennt haben. Ich will so Michael ein wenig reizen. Wenn er denkt, dass ich womöglich schon so schwach bin, dass ich nicht mehr weit durch den Schritt gehen kann, dann folgt er mir hoffentlich ohne lange nachzudenken. Erneut gehe ich nur einen kurzen Schritt und befinde mich nun wieder in steinigem Gelände. Aufmerksam sehe ich Hübscher, der mich begleitet, an. Der Hund hat den Kopf schräg gelegt und scheint auf etwas zu lauschen, das ich nicht hören kann. Plötzlich schüttelt sich der Wiefer und sieht mich an. "Der Große Weiße erkennt unseren Trick, der böse Engel nicht. Der Flügelmann folgt dir und mir und nicht dem Großen, der Katzenfrau und deinem Engelfreund." Ich blinzle überrascht. "Woher weiß der Große Weiße, dass wir uns getrennt haben?" Meine Stimme schwankt ein klein wenig, aber der schwarze Wildhund vor mir schenkt mir ein Grinsen. "Er riecht es." Die Gedankenstimme des Wiefers klingt beinahe belustigt und ich nicke langsam. Das hätte ich mir auch denken können. Ein kurzes Lächeln findet den Weg auf meine Lippen, verschwindet aber sogleich wieder. Ich seufze tief und begebe mich erneut in den Schritt. Hübscher begleitet mich immer noch und nun schließt sich auch noch eine schlanke, junge hellbraun gefärbte Hündin an. Wieder gehe ich nicht weit, aber weit genug um den den ehemaligen Engel dazu zu bringen, ebenfalls den Schritt zu benutzen und nicht die Schwingen.
Der Wiefer bestätigt mir, dass mein Plan aufgeht und der ehemalige Engel immer noch mir folgt. Erneut gehe ich den Schritt und frage mich, wie ich denn nun Michael wieder abhängen soll. Das habe ich nicht bedacht, aber ich bin zuversichtlich, dass mir schon etwas einfallen wird. Notfalls muss ich es eben riskieren und mit dem Schritt diesen Kontinent verlassen, denn je weiter der Schritt führt um so schwieriger ist es der hinterlassenen Spur zu folgen. Allerdings bin ich mittlerweile schon ziemlich müde und mir nicht sicher, ob ich tatsächlich einen so weiten Schritt gehen kann. Erneut konzentriere ich mich, begebe mich in den Schritt und lande diesmal mitten in Sydney. Überrascht erkenne ich, dass ich mitten auf einer breiten Straße stehe und beieile mich von dort zu verschwinden. Instinktiv benutze ich den Schritt dafür und erscheine in einem nahem Park wieder. Müde fahre ich mir durch das Gesicht und seufze leise. Ich habe keine Ahnung wie lange ich dieses Spiel noch durchhalten kann und mache mir langsam echte Sorgen, ob ich den Engel wirklich noch abhängen kann.
Besorgt drück sich Hübscher gegen meine Beine und sieht mit klugen Augen zu mir auf. “Du müde,” stellt er fest, “viele Schritte gegangen, weit gegangen. Nicht gut!” Jetzt muss ich lächeln, denn ganz offensichtlich ist der Hund der Meinung, er müsste auf mich aufpassen. Ich frage mich, warum irgendwie jeder, dem ich begegne dieser Meinung zu sein scheint. Entschlossen streiche ich mir eine verirrte Haarsträhne, die mir vor die Augen geraten ist, zurück und schenke dem Hund ein kleines Grinsen. “Mach dir mal keine Sorgen Hübscher,” meine Stimme klingt bestimmt, “ich halte so einiges aus und außerdem habe ich eine Idee.”
Und die habe ich auch tatsächlich. Sie ist mir eben, als ich den Wiefer betrachtet habe gekommen.
Das Tier hat nämlich den Resonanztrick von Reyarak erkannt und da diese Hunde ganz selbstverständlich durch den Schritt gehen, nehme ich an, dass sie vielleicht auch diesen Trick anwenden können. Plötzlich weiß ich, wie ich Michael abhängen könnte. “Hübscher,” meine Stimme klingt nun neugierig, “kannst du den selben Trick, den Reyarak zum verstecken seiner Resonanz nutzt, dazu verwenden um den Anschein zu erwecken du wärst ich? Dann könnten wir uns kurzzeitig trennen und Michael wirklich verwirren. Er wird wohl nicht lange brauchen um herauszufinden was geschehen ist, aber ich hoffe er braucht lange genug, so dass ich ihn abhängen kann. Verstehst du, was ich meine, Hübscher?” Der Hund legt nachdenklich den Kopf schräg. “Ich verstehe” meint er, “habe den Trick noch nicht versucht, aber es scheint nicht schwer. Ich werde versuchen.” Den letzten Satz begleitet das Gefühl von Entschlossenheit. Sekunden später ähnelt die Resonanz des Wiefers plötzlich meiner eigenen. Der Hund hält inne, blickt zu mir auf und schenkt mir ein Raubtiergrinsen. Überraschend bekomme ich von Hübscher das Bild der jungen Hündin, die sich uns angeschlossen hat. “Schwester wird auch helfen,” die Gedankenstimme des Wiefers klingt nun stolz, “nicht schwierig der Trick, aber gut.” Als ich diese Feststellung höre, muss ich fast lachen. Ich möchte wetten, dass sehr bald die Wiefer, zumindest die in Australien, sehr viel schwieriger zu finden sein werden. Wenige Momente später hat sich nun auch die oberflächige Resonanz der jungen Hündin verändert und ähnelt nun meiner sehr. Auch ich wende nun Reyaraks Trick an und hülle mich in die Resonanz eines Wiefers, was dazu beiträgt, dass sich nun die Ausstrahlungen der beiden Hunde und mir noch mehr ähneln. Ein Grinsen erscheint auf meinem Gesicht, als erst die Hündin, dann Hübscher im Schritt verschwinden. Dann begebe auch ich mich in den Schritt. Michael wird wohl erst einmal sehr erstaunt und hoffentlich auch verwirrt sein.
Ich erscheine wieder, diesmal auf Kangaroo Island, bei den Remarkable Rocks. Diese Steine, oder besser gesagt Felsen sind wirklich bemerkenswert. Von der Natur, Wetter, Wind und Sand geformt, tragen sie die bizarrsten Formen zur Schau, manche sind regelrecht ausgehöhlt, andere wirken wie seltsame Liegen oder Tische, dann wieder wie von etwas angefressen und manche sehen tatsächlich aus wie Torbögen oder seltsame Gesichter. Ich lasse meine Blicke schweifen. Dieses Mal habe ich einen doch recht weiten Schritt getan, ab er ich bin mittlerweile ziemlich erschöpft und hoffe so Michael loszuwerden. Lange halte ich dieses ´Katz-und-Maus-Spiel` nicht mehr aus. Etwas fahrig streiche ich mir eine Haarsträhne zurück und klemme sie ungeduldig hinter dem Ohr fest.
Kangaroo

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Kommentare

Anariel schrieb am 2008-09-14 11:37:02:
Also erst einmal vielen lieben Danke für eure Besserungs- und Genesungswünsche.
Mittlerweile gehts mir so einigermasen wieder gut, muss jetzt vor allem wieder richtig fit werden.

Huhu, Nischi.
Freut mich, das ich es schön bildlich hinbekommen habe und die Spannung erhalten konnte.

Hallo Jeiy,
Schön, dass es auch dir gefällt.
Hmm...Mit meinem Verräter hab ich noch so einiges vor. Er spielt noch immer eine große Rolle und ddu wirst sehen, du magst ihn nicht umsonst. Ich mag diesen Charakter ja auch sehr.

Hi the Shadow,
-grins- schönb dass es auch dir gefällgt und vielen Dank für das Lob.

Hallo Selion,
Schön dass du mir treu bleiben wills und vor allem dass dir diese Geschichte so gut gefällt, so dass du ihr treu bleiben willst. Der nächste Teil ist schon wieder fertig-

Huhu Scrittore,
Schön das dir meine Schreibe so zusagt. Vielen Dank für das Lob.

Es grüßt euch
eure Nomadin
Anariel

Scrittore schrieb am 2008-09-13 23:46:43:
Wünsch dir eine gute genesung, werd schnell gesund
find es einfach super was du schreibst
lg
selion schrieb am 2008-09-13 15:55:44:
puh!! das ist natürlich heftig und deine gesundheit geht vor alles!!
Ich wünsche dir gute besserung und hoffe du erholst dich wieder ganz schnell.
Und ich glaube wenn ich sage das wir dir treu bleiben bis zum ende egal wie lange du für den nächsten teil brauchst.
und er ist wirklich toll und spannend.
viel liebe grüsse
selion
The Shadow schrieb am 2008-09-13 15:28:22:
Juhu,
endlich geht es weiter.
Wie immer einfach fantastisch, spannend, super geschrieben.....
Bitte schnell weiterschreiben
und gute Besserung für dich.
LG The shadow
Jeiy schrieb am 2008-09-13 14:45:28:
Oh wie schön, es geht weiter ! ^^
WIeder einmal sehr, sehr spannend und toll zu lesen!
Tja, und was den Verräter angeht...da hab ich ja wohl tatsächlich einmal richtig geraten. Ich frag mich, was du jetzt wohl noch mit ihm vorhaben wirst, denn eigentlich hab ich ihn immer irgendwie gemocht ^^
Aber auch jeden Fall freue ich mich schon jetzt wieder auf den nächsten Teil! Kann es gar nicht abwarten ^^
Mfg
Jeiy

P.S: Ich hoffe übrigens, dass es dir jetzt wieder etwas besser geht. Ein Asthmaanfall ist schließlich alles andere als angenehm...ich wünsch dir gute Besserung!
Nischi schrieb am 2008-09-13 12:39:36:
Puh, das war ja wieder spannend.
Ich bin schon totsl gespannt wie es weiter geht und du hast alles wieder so gut beschrieben das ich mir alles genau vorstellen konnte.Danke :)

Ich wünsche dir gute Besserung und offe das es dir schnell wider besser geht

deine Nischi

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