Scherbenwelt
von
Anariel, die Nomadin
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Scherbenwelt
Manchmal
schweige ich mich fern und fremd
in eine Welt der endlosen Stille,
lausche dort in die Dunkelheit
vergangener Zeiten und höre
die alten Gesänge,
die mir aus der Tiefe zurufen
endlich doch wiederzukehren.
Manchmal
steige ich auf, hinauf in
unsägliche Welten des Lichts
um dort die Ruhe zu finden,
die mir hier nicht gegeben ist
und falle, ja falle tief und tiefer
hinab in den Abgrund
vergessener Worte.
Manchmal
tobe ich so laut wie ein Orkan
durch meine Geistgefilde
um wenigstens dort diese ewigen,
nervenaufreibenden Stimme,
die mir immer und immer wieder
von Schuld vorfaseln
zum schweigen zu bringen
und bleibe danach doch nur
verwirrt in einer
blendend lauten
Scherbenwelt zurück.
Und manchmal
öffne ich die Augen
und erwache
aus diesen grausamen Träumen,
nur wenige Stunden lang
und weine stille Tränen
einer nie erfüllten Sehnsucht.
Anariel März 08
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Kommentare
Anariel schrieb am 2008-12-12 23:57:33:
Hallo Traumfänger,
es freut mich sehr, das du meine Gedichte magst und sie ausdruckstark findest.
Freut mich dass ich den Ausdruck hinbekomme.
Huhu Ella,
danke dir. Es ist schön,d as auch dir meine Gedichte gefallen.
mit liebem Gruße
Anarieel
Ella schrieb am 2008-12-11 22:50:09:
Wow, das ist echt toll.
Ganz großes Lob.
Traumfänger schrieb am 2008-12-11 15:44:41:
Ich mag deine Gedichte sehr.
Sie sind sehr ausdrucksstark.
LG, Silke
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