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Kategorien > Fantasy Abenteuer > Endzeit-Fantasy

Schlechte Zeiten, Gute Zeiten

von Torsten Jungels

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Es war einmal ein kleiner einsamer Junge namens „John Peters“. Er lebte in einem kleinen armen Dorf bei seinen Pflegeeltern Maria und Karl Krumm, denn seine Eltern sind in der Kaiserschlacht 630 nach Christus gestorben. Weil seine Familie so arm war, gab es Tage an denen sie nicht
zu essen hatten.
Irgend wann, als John Peters 15 Jahre alt war wollte er nicht mehr in Tuolo leben.
Deshalb entschloss er sich, in die Stadt zu reisen, wo alles viel besser sein sollte.In einer regnerischen und vernebelten Nacht nahm er sich in ein Tuch, packt ein paar Äpfel hinein, band alles um einen Stock, und machte sich auf den Weg in die ca.94 km entfernte Stadt „Politan“. An der Dorfgrenze angelangt überlegte er sich, ob es richtig sei, nach Polistan aus zuwandern. Nach ein paar Minuten entschloss er sich weiter zu gehen. John kam nach einer Weile an einem Verlassendem Bauernhof vorbei. Er ging in die leer stehende Baracke, um dort ein kleines Feuer
zu machen. Dort angekommen stellte er fest, dass in der Hütte kein Feuerholz vorhanden war. Deshalb machte er sich in einem Nahe gelegenem Waldstück auf die suche nach Ästen. Als er genug Brennmaterial gesammelt hatte brachte er es in die Hütte und legte es auf die Feuerstelle. Nach mehreren versuchen schafft er es mit zwei Feuersteinen, die er gefunden hatte, ein loderndes Feuer zu entzünden. Als es ihm mollig warm war, aß einen Apfel und zündete eine
Fackel an um weiter zu gehen. John fürchtete sich zunächst vor dem schaurigen Knacken im Unterholz, aber nach einer Weile gewöhnte er sich daran. Durch das Licht der Fackel konnte er sich besser in der Wildnils orientieren. An einer großen Felsausbuchtung schlug er ein Lager auf, weil er dort vor dem eisigen Wind etwas geschützt war. Nach einer kalten, einsamen Nacht voller Alpträumen wachte er in seiner Höhle auf und machte sich vom Staub. Nach einem ermüdeten Marsch plagte ihn der unaufhörliche Durst. Er fand einen sprudelten Bach, doch er zögerte zunächst, das Wasser zu trinken. Schließlich nahm er einen Schluck des Eisenhaltigen Wassers.
Ihm schmeckte das Wasser so gut, dass er direkt mehrere Schlucke davon trank. Er überlegte, wie er an etwas zu essen kommen könnte. Da fiel ihm ein, dass es mehrere Handelsposten auf dem weitem Weg gab. Gestärkt vom Wasser raffte er sich auf und ging weiter.
Am späten Abend erreichte er einen der ersehnten Handelsposten und bettelte bei dem alten Händler um etwas zu essen. Als der Händler endlich nachgibt, weil er weiter musste, gab er John ein halbes Brot und etwas, was er vorher noch nie gesehen hatte. Es waren ein paar Handels Mark. Der Händler der sich als Hubert Loteos vorstellte nahm ihn aus Mitleid in die jetzt noch ca. 78 km entfernte Stadt mit. Auf dem 3 Tage langen Weg lernten sich Hubert und John immer besser kennen.

Als endlich 4 Tagen vergangen waren erreichten er und Hubert die Stadt. Weil Hubert ein hoch bekannter Mann war, stellte er den Jungen der Bevölkerung Politan vor. John war begeistert von dieser Stadt, weil er vorher noch nie so etwas so Großes und Schönes gesehen hatte. Der Händler nahm den Jungen bei sich auf. Er fand nach ein paar Tagen sogar ein paar Freunde. Sein bester Freund wurde der junge Mann Gregor Jetu.
In den nächsten Tagen zeigte Gregor ihm die Stadt und erzählte von einem Schatz, der unter dem großem Kirchturm liegen sollte. Also machten sich die beiden auf den Weg in den Turm. Sie gingen die Treppe herunter und erreichen einen Gang der nach kurzer Zeit endete.Sie untersuchten gemeinsam den Boden, bis John durch Zufall eine Klapptür unter dem verdreckten alten roten Teppich entdeckte. Nach langem Überreden entschlossen sie sich hindurch zugehen. Nach einem endlosen Tunnelweg in dem viele Fledermäusen waren, entdeckte Gregor eine kleine
Nische, die auffällig glitzerte. Er rief John und sie nahmen gemeinsam die Felsplatte auseinander.
Sie schoben kleine Steine zur Seite und entfernten den Staub. Und plötzlich kam ein Stück


Gold zum Vorschein. Sie freuten sich riesig.
Das war ein Ansporn, der den beiden den Mut gab weiter zu gehen.
Weil sie jetzt noch kaum die Hand vor den Augen sahen zündeten sie eine verrostetet Öllampe an, die an der Wand hing. Sie nahmen sie mit und gingen etliche Meter weiter.
Doch dann plötzlich zuckten sie zusammen, weil vor ihnen eine verweste, mit Fliegen übersäte
Leiche mit zerfetzten Klamotten lag. Sie ekelten sich furchtbar vor dem beißendem Gestank der in ihrer Nase stand. Deshalb liefen sie zügig weiter. Am Ende des Tunnels entdeckten die beiden eine verrottete Kiste voller wertvollem Gold. Sie machten sich die Taschen voll und schworen sich keinem etwas davon zu erzählen. Beide gaben sich die Hand darauf und machten sich auf den Rückweg. Als sie wieder bei dem toten Mann vorbei kamen entdeckte John ein Messer und nahm es siegessicher mit. An der Falltüre angekommen kletterten sie wieder hoch in den Keller des Turms, gingen wieder die Treppe hoch in die Kirche. Sie verabredeten sich für den nächsten Tag und gingen nach hause. Als John das Haus von dem Händler betritt war noch keiner zu hause. Er ging die Treppe hoch in seinen Schlafraum. Das Gold wickelte er in sein Tuch ein und versteckte es mit dem Messer unter der Matratze und legte sich schlafen. Am nächsten Morgen frühstückte er gut und ging zur Kirche, wo auch schon Gregor auf ihn wartete. Sie wiederholten das Ereignis wie am Tag zuvor, holten das Gold mit nach Hause und versteckten es unter der Matratze. Jetzt hatte er genug Gold um sich in Polistan ein eigenes Haus und eine Pferdekutsche zu kaufen. Drauf zog er in sein eigenes Haus und lebte mit seinem Freund einige Monate dort.
An Johns 16. Geburtstag starb Gregor an einem Herzinfarkt. Wenige Tage später begrub man ihn unter vielen Tränen auf dem Friedhof.
John fühlte sich jetzt einsam, wie einst in Tuolo und bekam Selbstmordgedanken. Er konnte sich aber immer vor sich selbst retten.
Als John auf den Markt ging lernte er eine bezaubert schöne,
blonde, junge Frau, mit Namen Gina Kill kennen. Sie trafen sich jeden Tag auf dem Markt,
bis John allen Mut zusammen nahm und ihr seine Empfindungen gestand. Darauf hin küsste
Gina ihn und zog wenige Tage später bei John ein. Als John eines Tages nachdenken musste, was jetzt mit seinen Pflegeeltern los ist, entschied er mit seiner Kutsche und Gina nach Tuolo zu reisen um seine Eltern mit nach Polistan zu nehmen.Am frühen morgen des nächsten Tages machten sich die zwei mit viel Essen und Gold auf den langen Weg. In Tuolo angekommen überraschte er seine Eltern mit zwei Broten. Seine Eltern waren als erstes glücklich das er noch lebt, aber dann fingen sie an mit ihm zu schimpfen.Um vom Thema abzulenken stellte er ihnen Gina vor und erzählt ihnen wie gut ihnen es in Palistan geht. John überredete seine Eltern mitzukommen. John und Gina blieben eine Nacht und am nächsten Morgen brachen alle vier nach Palistan mit der Kutsche auf. Nach einer langen Reise kamen sie endlich an. John zeigte ihnen die

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