Schmerz
von
Phoenix
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Wieder laufen endlose Tränen
Mein Gesicht hinunter
Wieder ist es als wüsste mein Körper von einem Verlust
Als verstünde er den schmerz, den ich fühle
Als wüsste er was er bedeutet wo er herkommt und
Warum er mich aufsucht.
Es ist, als würde mein Körper begreifen,
Was meine Seele nicht begreifen will
Nicht in Worte fassen kann.
Es ist als verschlösse sich meine Seele vor dem
Was mein Körper längst verstanden hat.
Was er längst versucht begreiflich zu machen.
Es ist als wäre meine Hoffnung bloß
Das letzte
Verzweifelte Aufbäumen
Meiner Seele vor der Wirklichkeit,
Die mein Körper längst gesehen hat.
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Kommentare
Ariane schrieb am 2007-09-23 14:59:10:
Erstmal Danke, dass du auf mich gehört hast und deine schönen Gedichte hier reingestellt hast. :-*
Wie immer, fällt es mir schwer irgendwelche Kritikpunkte für dich zu finden und auch diesmal bin ich gescheitert. sorry! ^^
Ich mag das Gedicht vorallem, weil es so....harmonisch ist. ich weiß auch nicht, ob der ausdruck der richtige ist. aber ich find einfach die gegensätzlichkeit von körper und seele so schön beschrieben und allgemein drückt das gedicht so toll aus, wie es uns allen nur allzu oft geht.
nur was mich mal interessieren würde ist, ob dein schmerz hauptsächlich von "M." ausgelöst wird, oder da was da sonst dahintersteckt....
Hab dich lieb, meine Maus. :-*
Meluse schrieb am 2007-09-13 21:12:53:
Das Gedicht gefällt mir wirklich sehr gut!
Du schreibst nicht direkt was mit dem armen „ich“ los ist, aber man versteht es trotz allem. Ich mag es, wie du diese Situation in Worte gefasst hast. Ich habe vor etwa einem Jahr auch versucht ein Gedicht über dieses Thema zu schreiben und auf die Idee mit dem „Es ist als verschlösse sich meine Seele vor dem Was mein Körper längst verstanden hat.“ bin ich nicht gekommen.
Ich habe auch andere Gedichte von dir gelesen, also schau mal bei den Kommentaren nach… 
Meluse
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