Schmerzhafte Einsamkeit
von
Kaktus
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Schmerzhafte Einsamkeit
Mit leeren Augen und tauben Ohren,
suche ich die Wärme,
deren lautes, grelles Licht meinen vertrockneten Körper umspielt.
Meine blutigen Hände greifen nach dem nichts,
das mir doch vorgaukelt alles zu sein,
und mit stechendem Schmerz stell ich fest:
ich bin allein.
Mühsam folge ich dem Weg,
der steinig und lang ist.
Ich falle und stehe auf,
verzage keine Miene, wenn wieder eine Sackgasse durchquert ist,
und fühle doch nur eins:
ich bin allein.
Ich dreh mich nie um,
zweifle nie am Zweck und frag mich doch:
Warum bin ich allein.
Durch welch Verbrechen macht ich mich schuldig, dass ich allein bin
auf diesem Weg?
Welchen Zweck erfüllt mein Dasein, wo ich doch nur vegetiere
und nie Wärme und Freude der Zweisamkeit erlebte.
Und mit nassen Wangen frag ich Gott:
warum bin ich allein,
warum versagst du mir die Liebe.
Doch die Antwort ist nur kaltes Schweigen und nun weiß ich:
ich bin allein.
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Kommentare
orchideen4@aol.com schrieb am 2009-05-29 13:40:56:
ich kenne es auch diese Einsamkeit. das Gedicht ist sehr zutreffend. Auch ich frage mich auch immer woduch ich es verdient nie einen partner gefunden zu haben und ich auch kaum Freunde finde.
emokid__ schrieb am 2007-05-31 10:34:23:
is schon so!!
solche gefühle kenne ich und werde sie wahrscheinlich auch immer kennen!!
warum bin ich allein?
gruss emokid__
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