Schneewittchen
von
Kathrin Rohrberg
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Schneewittchen ging in den Wald.
Im Wald wurde ihr schnell kalt.
Der Jäger lies sie gehn,
Schneewittchen konnt
gerade noch entfliehn!
Im Wald war es dunkel,
Schneewittchen suchte vergeblich den Weg heraus.
Da traf sie die sieben Zwerge,
in einem schönen Haus.
Dort konnte sie bleiben,
die böse Königin wollte sich die Zeit vertreiben.
Als sie in den Spiegel sah schrie sie mit Schrecken:
"Schneewittchen ist noch da!"
Den armen Jäger machte sie kalt und ging selber in den Wald.
Doch nicht ganz dumm,
warf sie sich in eine hässliche Verkleidung.
Schneewittchen noch so klein,
fiel zwei mal auf einen sau blöden Trick herein.
Ein giftiger Apfel sollte ihr Ende sein.
Die Trauer war groß,
die Zwerge waren nun wieder allein.
Im gläseren Sarg schlief Schneewittchen tief und fest.
Ein Prinz verhandelte mit den Zwergen ein Geschäft.
Den Sarg wollt er haben,
dafür zahlte er viele Gaben.
Mit geholter und gepolter
wurde Schneewittchens Sarg getragen.
Er krachte dabei auf einen Stein.
Sie spuckte das Gift, sie spuckte den Kern.
Schneewittchen lebte was für ein Glück.
Der Prinz nahm sie zu seiner Frau,
die Zwerge kamen zurück.
Alles war gut die Hochzeit schön
nur die Königin muss leer aus gehn.
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