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Kategorien > Horror > Mysterie

School of Scream-The Final Bash 1

von Obscurefighter

1

So, hier ist er nun. Der finale Teil meiner School of Scream Trilogie. 'Der Virus' wurde erstmal zur Seite geschoben, da ich finden, dass das hier wichtiger ist. Viel Spaß beim Lesen.

I

12.6.2027


Marko schloss den Reißverschluss des Rucksacks. Ritsch! Dann öffnete er ihn wieder. Ratsch! Und schloss ihn wieder. Ritsch! Öffnete ihn wieder. Ratsch!
“Marko, hör auf! Ich muss mich konzentrieren!”, bellte Stephan vom Schreibtisch. Marko zuckte zusammen und drehte sich zu Stephan um. Dieser saß am Schreibtisch und beugte sich über ein Blatt Papier, auf dem er interessiert etwas schrieb. Marko senkte beschämt den Kopf.
“Sorry.”
“Ist schon gut, aber sei jetzt leise.”
Sein Stift flog flink über das Blatt. Endlich setzte er einen Punkt und richtete sich auf.
“Na, dass sieht doch nach was aus. Schau mal!”
Er hielt Marko das Blatt Papier hin. Daraus stand in schwungvoller Schrift.
Lieber Schulrat,
Hiermit bestätige ich, Clemens OConner, dass Marko Logan und Abbi Summer mit meinem Enkel Stephan in den Ferien eine Wandertour machen.
Mit freundlichen Grüßen
Clemens OConner
Marko nickte und hob den rechten Daumen.
“Super. Sieht total echt aus.”
“Danke. Ich schmeiß das gleich beim Schulrat ins Postfach.” Er sprang auf und rannten aus dem Zimmer. Marko blieb alleine zurück und starrte auf seinen Rucksack. Langsam und mit klammen Fingern stopfte er eine Decke rein. Da klopfte es an der Tür. Marko sah auf.
“Ja?”
Die Tür ging auf und Abbi trat ein. Sie sah ziemlich mies aus. Marko nickte ihr zu und sie setzte sich auf Stephans Bett.
“Packst du schon?”
Marko nickte. “Dann hab ich es hinter mir.”
“Muss noch anfangen.”
Die Tür schwang auf und Stephan schlenderte rein. Als er Abbi entdeckte, lächelte er ihr kurz zu und setzte sich dann neben sie.
“So, der Brief ist beim Schulrat.”
“Dann steht dem ganzen nichts mehr im Weg”, brummte Marko. Abbi nickte. Stephan bemerkte, dass seine Freunde unsicher waren.
“Hey, wenn wir das hinter uns haben, ist es endgültig vorbei. Denkt doch daran.”
Die beiden nickten. Abbi sah aus dem Fenster.
“Ob sie auch so nervös sind?”
Stephan nickte. “Sicher.”





“Hm… ja, klar mach ich… ok,… nein, keine Sorge, ich regele das schon. Mach dir da mal keinen Kopf drum…. Was?… Ja, natürlich…. Jetzt bleib doch mal ganz ruhig… Alles klar, bis dann.”
Elizabeth hängte den Hörer in die Gabel und trat aus der Telefonzelle. Ihre Freundin Bianca sah von ihrem Buch hoch.
“Fertig?”
Elizabeth nickte. “Alles erledigt.”
Zusammen gingen die Mädchen in die Kantine. Dort war es, wie üblich, ziemlich voll. Nachdem sie sich an der Essensausgabe ihr Mittagessen geholt hatten, setzten sie sich an einen der wenigen freien Tische.
“Also” Bianca lehnte sich nach vorne. “Wann stellst du mir ihn vor?”
“Dir wen vor?”, fragte Elizabeth und nippte an ihrem Saft.
“Na, wann stellst du mir deinen Freund vor?”
“Freund?”
“Der Typ, mit dem du immer telefonierst.”
Elizabeth grinste und setzte ihr Glas ab. “Mal schauen.”
“Sag schon, was ist er für ein Kerl?”
Elizabeth seufzte. “Also gut, weil du es bist. Er ist etwas älter, ziemlich groß und arbeitet schon.”
“Super Auskunft.”
Elizabeth zuckte mit den Schultern und schob sich eine Gabel mit Erbsen in den Mund. Da bahnte sich eine Gestalt einen Weg zu ihnen. Sie balancierte auf einer Hand ein Tablett, in der anderen hielt sie eine Zeitung. Ohne darauf zu achten, wo sie sich hinsetzte, setzte sie sich neben Elizabeth. Jetzt sahen die Mädchen, dass es Collin war, der jetzt neben ihnen saß.
“Hi, Collin”, grüßten beide. Collin sah von seiner Zeitung auf.
“Hi, Mädels.”
“Was liest du denn da?”, fragte Bianca. Collin zuckte mit den Schultern.
“Nichts besonderes.” Doch dabei zwinkerte er Elizabeth geheimnisvoll zu. Diese reagierte nicht. Da pfiff jemand und die drei Freunde drehte sich um. Einer der Footballspieler winkte Elizabeth zu sich.
“Ich verschwinde mal kurz”, sagte sie nur und stand auf. Mit lässigen Schritten ging sie auf die Gruppe zu und verschwand mit dem Footballspieler hinter einer Säule. Bianca wandte sich wieder zu Collin, der mittlerweile die Zeitung weggelegt hatte und sich seinem Schnitzel widmete.
“Ist das jetzt ihr Freund?”
“Ihr Bruder”, brummte Collin.
“Bruder? Hat sie mir gar nicht erzählt.”
“Sie redet nicht viel darüber.”
Er griff eine Streuer, die Augen auf einen Artikel in der Zeitung gerichtet, und streute etwas über sein Schnitzel. Bianca zog die Augenbrauen verwirrt hoch.
“Collin, ist dir klar, dass du gerade dein Schnitzel zuckerst?”
“Was? Mist!”
Panisch riss Collin den Streuer zurück, aber es war schon zu spät. Entsetzt schlug er die Hände über dem Kopf zusammen, aber Bianca lächelte ihn an.
“Du bist wirklich ziemlich zerstreut.”
“Ja. Und das nervt mich.”
“Also, ich finde es ganz niedlich.”
Collin sah sie an und lächelte. “Ich dachte schon, ich hab mich zum Affen gemacht.”
“Hast du schon ziemlich oft, aber du bleibst mein Lieblingsaffe.”
Sie legte ihm die Hand auf den rechten Unterarm und streichelte ihn liebevoll. Collin lächelte sie an.
“Hab ich dir schon einmal gesagt, dass du etwas ganz Besonderes bist, Bianca?”, fragte er ganz leise. Sie nickte nur.

“Meinst du, dass alle glatt geht”, fragte Darius Elizabeth leise. Sie nickte.
“Nathan hat alles geregelt. In den Ferien geht es los.”
“Super.”
Trotzdem wirkte er nervös. Elizabeth legte ihm eine Hand auf die Schulter.
“Das wird schon glatt gehen.”
Er versuchte zu lächeln, aber er kam nur eine schiefe Grimasse dabei heraus. “Es ist doch wirklich merkwürdig. Ich habe mehr Angst davor aufzufliegen, als vor den Monstern. Ist doch echt absurd.”
“Nein, mir geht es genauso.”
Darius sah an der Säule vorbei zu Collin und Bianca.
“Läuft zwischen den beiden etwas?”
Elizabeth sah ebenfalls hin. “Ich glaube schon.” Sie musste schmunzeln. “Ich fänd’s schön. Sie passen zusammen.”
“Ansichtssache.”
“Darius.”
Sie trat ihm leicht auf den Fuß. “Sei nicht so miesepetrig. Du gönnst niemandem etwas, seit der Sache mit Alysson.”
Er sah sie aus den Augenwinkeln an. “Musst du gerade sagen.”
“Was heißt das denn?”
“Och, gar nichts.
“Darius.” Sie klang wütend. Er grinste nur schelmisch. Schließlich winkte sie ab.
“Ich will mich jetzt nicht mit dir streiten.” Damit drehte sich Elizabeth um und ging wieder zurück zu Collin und Bianca. Darius sah ihr hinterher. Er verstand einfach nicht, wie seine Schwester sich in einen Typen wie Nathan verlieben konnte. Natürlich wusste er seit ihrem Kuss was da lief. Aber, warum Nathan? Er hatte doch überhaupt nichts, lebte in seinem Auto, hatte eine bescheidenen Job. Was fand sie nur an ihm? Darius schüttelte den Kopf und ging zurück zu seinem Team.

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Kommentare

www.top3-suche.de schrieb am 2010-03-25 20:41:46:
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