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Kategorien > Horror > Mysterie

School of Scream- Fallcreak University Kap. 10

von Obscurefighter

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So, hier Kapitel 10. Diesmal an einem Stück.

In den Kellern


Stan zog sich die Mütze vom Kopf, sodass die kurzen, verwuschelten braunen Haare zum Vorschein kamen, und wrang die Mütze über dem Boden aus. Er schüttelte sie aus und setzte sie sich wieder auf den Kopf. Elisabeth schüttelte sich wie eine nasse Hündin und Josh schlüpfte aus seinem Sakko, um es auszuwringen. Stan grinste ihn breit an.
“Hemd steht dir, Kumpel.”
Josh konnte darüber nicht grinsen. Jetzt entdeckten sie die anderen, die in der Mitte des Raumes standen. Sie hoben nur die Hände zum Gruße und führten ihr Gespräch fort, als die drei dazutaten. Sven hatten den Kopf in den Nacken gelegt und starrte an die Decke.
“Man, dass ist ja eine riesige Halle.”
Stephan nickte und deutete nach oben.
“Und stellte dir vor, über uns sind noch Räumen.”
“Welche?”, fragte Justine. Josh schaltete sich schnell ein.
“Also, über uns sind das Lehrerzimmer, das Schularchiv und ein Besprechungsraum.”
Er deutete auf einen der Gänge, der von einer runter gestürzten Treppe unterpassierbar gemacht wurde.
“Wenn man da weitergehen würde, käme man zu einem weitern Besprechungsraum und der Cafeteria.”
Er drehte sich und deutete auf den gegenüberliegenden Gang, auf dem die Spinde kreuz und quer verteilt lagen.
“Dort geht es zu den Toiletten und ein Unterrichtsraum.”
Schließlich ließ er den Arm in kreisenden Bewegungen über seinem Kopf kreisen.
“Und dort oben, in der alten Galerie sind ebenfalls Unterrichtsräume.”
Er deutete auf die Tür vor ihnen, die von der Wand fast komplett verdeckt war. “Diese Tür führt auf den Vorhof. Und die andere…” Er deutete über seine Schulter auf die noch größere Tür, die noch fast unversehrt war. “… die führt nach draußen.”
Er grinste und sah aus wie ein Schüler, der gerade ein tolles Referat gehalten hatte. Amy stieß einen lauten Pfiff aus.
“Wow, du weißt echt viel.” - ”Danke.”
Darius knuffte seinem Freund in die Seite.
“Tja, so ist er, unser Josh.” Alle brachen in lautes Lachen aus. Es war ein frohes, befreiendes Gelächter, dass die ganze Halle füllte. Die Freunde setzten sich und warteten. Der Regen prasselte laut gegen das Gemäuer. Er sickerte durch die Steine und einige Tropfen sammelte sich auf dem Boden. Stille herrschte.
Da schmunzelte Stephan mit einem Mal. Er sah die ganze Zeit auf den Bode, bis er wieder aufsah. Seine Augen funkelte und er sah zu seinen alten Freunden.
“Wisst ihr noch, wie ich damals den halben Chemieraum in die Luft gesprengt habe?”
Josh nickte. “Natürlich. Und erinnerte ihr euch noch an Stans großen Coup, wo er die Testergebnisse mitgehen lassen hat?”
Stan grinste. “So etwas vergesse ich nicht. Genauso wenig, wie Elisabeths Aufmarsch vor dem Lehrerzimmer.”
Jetzt war an Elisabeth zu schmunzeln. “Da fällt mir aber sofort die große Enthüllungsstory von Josh ein.”
In den Augen von Sven, Amy und Justine glitzerte etwas. Ohne, dass sie etwas gesagt haben, wusste die vier sofort, dass sie erzählen sollte. Also stand Stephan auf, räusperte sich und begann zu erzählen.
Cory hörte nicht zu. Er starrte auf den Boden und drehte die Hände. Darius bemerkte dass und ging zu ihm. Er setzte sich neben ihn und sah ebenfalls auf den Boden. Dann seufzte er und sagte leise:
“Was hast du?” Cory linste zu ihn rüber.
“Ich denke an Mei.”
“War mir irgendwie klar.” Darius sah an die Decke. Doch Cory beobachtete ihn eine Weile. In ihm kam eine Frage hoch, die er Darius unbedingt stellen wollte. Aber er wollte ihn auch verletzen. Etwas in ihm sagte ihm, dass sie jetzt schon fast Freunde waren. Cory holte einmal tief Luft und fragte dann.
“Darius, wie war das damals, als du Ashley verloren hast?”
Darius sah immer noch an die Decke und schwieg. Cory ließ ihn nicht aus den Augen. Sein Freunde sah schließlich wieder auf den Boden. Er ließ den Kopf auf die Brust fallen, als hätte ihm jemand mit aller Kraft auf den Hinterkopf geschlagen. Er starrte ins Nichts. Wie ferngesteuert sagte er diesen einen Satz:
“Es war grausam.”
Mehr nicht. Nur diesen einen Satz. Cory sah ihn weiterhin an. Das konnte doch nicht alles gewesen sein. Dieser eine Satz. Darius sah zwar auf den Boden, aber seine Augen schienen nichts zu sehen. Doch er schien zu bemerkte, dass Cory ihn ansah. Nach einer Weile linste er zur Seite und sein Blick traf den von Cory.
“Dich interessiert das wirklich, oder?”
Cory nickte. Darius seufzte. Er starrte wieder Löcher in die Luft, bevor er den Kopf zu Cory drehte.
“Also gut. Es war der Schlimmste Moment in meinem Leben. Ich dachte zuerst, ich hätte Stan, Elisabeth und Ashley verloren, aber dann sind Stan und Elisabeth ja wieder aufgetaucht. So dachte ich, dass Ashley auch da wäre. Aber sie war es nicht. Sie war tot. Einfach tot. Weg, für immer. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Ich bin in ein tiefes Loch gestürzt. Ich konnte mich noch nicht mal von ihr verabschieden.”
Weiter kam er nicht. Er brach in lautes Schluchzen aus. Damit man seine Tränen nicht sah, verbarg er sein Gesicht in den Händen. Er drückte die Handballen in die Augen, bis es schmerzte. Cory war verdutzt. Er hatte sich nie vorstellen können, dass ein Footballspieler heulte wie ein Schlosshund. Nach wenigen Minuten hatte sich Darius wieder beruhigt. Er wischte sich die restlichen Tränen aus den Augen und schaute etwas beschämt.
“Sorry.” Cory zuckte mit den Schultern.
“Macht nichts. Jeder hat das Recht zu weinen.”
Darius lächelte ihn dankbar an. Jetzt stellte Cory seine zweite Frage. Er zog sich einen kleinen Ring von seinem Finger und hielt ihn Darius hin.
“Den hat mir Mei an unserem ersten Jahrestag geschenkt.” Er lächelte und drehte den kleinen Silberring in den Fingern. Die kleine Gravur in der Innenseite schimmerte etwas verhalten. Der Schriftzug Cory + Mei, 24.12.2026 © tauchte kurz auf und verschwand wieder im Schatten des Rings. Darius beobachtete ihn dabei.
“Hübscher Ring und süße Gravur”, sagte er leise. Cory lächelte und steckte sich den Ring wieder auf den rechte Ringfinger.
“Er ist und bleibt das schönste Weihnachtgeschenk, dass ich je bekommen habe.” Jetzt stellte er seine Frage. “Besitzt du noch etwas von Ashley?”
Darius nickte und ließ die Hand in die rechte Hosentasche fahren. Er ließ sie schon bald wieder als Faust herausfahren. Er hielt Cory die geschlossene Faust hin und öffnete sie ganz langsam. Eine Silberkette tauchte auf, fest in Darius’ Haut gedrückt. Es war eine zierlich Silberkette, an der ein kleiner Herzanhänger hin. Cory sah wieder zu Darius.
“Hübsch. Wie sah Ashley aus?”
Darius schloss die Hand wieder zur Faust und ließ die Kette wieder in die Hosentasche gleiten.
“Sie war so groß wie Elisabeth, hatte lange schwarze Haare und eine dunkele Haut. Ihr Gesicht war mit asiatischen Zügen versehen und ihr Lächeln so schön wie ein Frühlingstag. Ihre Stimme war weich und klar.”
Seine Augen begannen zu glitzern, als er sich an seine Freundin zurückerinnerte. Cory musste lächeln.
“Du hast

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