School of Scream- Fallcreak University Kap. 12
von
Obscurefighter
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So, hier ist Kapitel 12. An einem Stück. Viel Spaß
Flashbacks
Das Wasser aus der Regenrinne plätscherte auf Amys Kopf herab. Ihre Haare hingen tropfnass herunter, aber das kalte Wasser entspannte sie nach als den Strapazen der letzten Tage. Sie hatte ihre Bluse ausgezogen, damit sie nicht so nass wurde. Da hörte sie ein Pfeifen hinter sich. Sie wirbelte herum. In einem alten Türrahmen stand Sven und beobachtete sie.
“Hey!” Sie sprang unter den Wasserschwall hinweg und zog ihre Bluse wieder an. Sven schlenderte langsam auf sie zu. Amy knöpfte ihre Bluse zu und fixierte ihn an.
“Was willst du von mir?”
Er stand jetzt genau vor ihr. “Ich möchte mit dir reden.”
“Worüber?”
“Über… über…”
Er war sehr nervös und sah sie nicht an. Amy war schon irgendwie klar, was er wollte.
“Du willst mit mir über Justine reden.”
Er sah auf. “Ja.”
“War mir klar.”
Amy drehte ihm den Rücken zu und schnaubte wütend. Sven legte ihr vorsichtig die Hand auf die Schulter.
“Amy, ich… ich… will nichts von ihr. Ich… dachte nur… ich müsste mich um sie kümmern. Weil… weil sie ja so alleine ist.”
Sie lugte über ihre Schulter. “Wirklich?”
Sven nickte. “Ja. Ich… ich… ich…”
Sie drehte sich um, legte ihm einen Finger auf die Lippen und schüttelte den Kopf.
“Ich versteh dich schon. Tu mir so etwas nie wieder an.”
Sven nickte bestimmt und entschieden, doch dann zog er die Augenbrauen hoch und sah Amy fragend und zögernd zugleich an.
“Willst du denn nicht etwas von Stephan?”
“Natürlich nicht. Wir sind nur Freunde.”
“Ach so, ich dachte…”
“Es ist doch egal, was du gedacht hast.”
Sven lächelte sie an und Amy lächelte zurück. Er strich ihr über den Rücken und küsste sie auf den Mund. Sie erwiderte seinen Kuss und beide fühlten sich unwahrscheinlich gut dabei. Beide hatten die Augen geschlossen, um den Moment in all seiner Schönheit zu genießen. Doch Amy machte sie kurz wieder auf. Es war wie eine Eingebung, die sie dazu brachte. Mit einem Mal riss sie sich von Sven los, deutete panisch über seine Schulter und schrie:
“Sven, hinter dir!”
Er drehte sich um, riss die Augen vor Schreck auf und stieß einen entsetzlichen Schrei aus.
Cory schlug bei Stan ein und die beiden grinsten sich an.
“Noch mal Sorry”, sagte Stan. Cory winkte ab.
“Ich war auch nicht gerade nett zu dir.”
Stan lachte. Aus irgendeinem Grund fand Cory ihn jetzt viel sympathischer. Auch die anderen schienen froh zu sein, dass die beiden sich vertragen hatten. Nur Justine guckte komisch. Stan seufzte.
“So, jetzt muss ich mich nur noch bei Sven entschuldigen. Wo ist der denn?” Er sah sich suchend um.
Da erklang dieser Schrei. Er war laut und voller Todesangst. Doch schnell verwandelte er sich in ein Gurgeln. Panisch sahen sich die Freunde an.
“Das… das war Sven”, sagte Cory ganz leise. Sie standen eine ganze Weile nur herum. Als der Schrei verstummte, riss sie das aus ihrer Starre und sie rannten los. Josh, der die besten Ohren von ihnen hatte, führte sie schnell an den Ort, wo es geschehen war.
Auf dem Boden und auf der Wand war überall Blut verteilt. Fleisch und Eingeweide lagen auf dem Boden. Cory sah sich suchend um und entdeckte schnell etwas. Oder besser jemanden. Auf dem Boden lag die entstellte Leiche eines Jungen. Das Fleisch war vom Körper gerissen, der Kopf zerschmettert, sämtliche Knochen gebrochen. Stille herrschte, bis die Freunde ein leise Schluchzen vernahmen. Es kam hinter einer kleinen Mauer hervor. Stephan schlich auf Zehenspitzen auf die Mauer und flüsterte leise:
“Das kann nur eine Person sein. Das kann nur eine Person sein.”
Er ging in die Knie und lugte hinter die Mauer.
“Wusste ich es doch.” Er streckte die Hand aus und holte Amy hinter der Mauer hervor. Sie schluchzte und zitterte am ganzen Körper. Sofort eilten die anderen zu ihr, aber sie drückte ihr verweintes Gesicht schon an Stephans Schulter. Er strich ihr sanft über den Hinterkopf und redete beruhigend auf sie ein. Jetzt war allen klar, wer da einem Monster zum Opfer gefallen war. Cory wischte sich ein paar Tränen weg.
“Dafür werden diese Drecksviecher bezahlen.”
Und es war Stephan, der Stephan, der sich sonst immer aus den Kämpfen mehr oder weniger raus gehalten hatte, der ganz leise sagte:
“Ja, sie werden büßen.”
Etwas erstaunt sahen ihn alle an. Sein Gesicht war ernst und entschlossen. Amy blitzte zu ihm hoch. “Ich möchte hier weg”, sagte sie ganz leise.
“Ich auch”, antwortete er nur. Langsam setzte sich die Freunde in Bewegung. Elisabeth drehte sich trotz allem noch einmal um. Da fiel ihr etwas auf. Sie packte Stan, der neben er stand, an der Schulter und drehte ihn um.
“Schau mal.”
“Was?……. Ach du Scheiße!”
Sofort drehten sich auch die anderen um. Jetzt sahen es alle. An der Wand gegenüber von ihnen stand in Svens Blut folgendes:
Verschwindet von hier, oder dies war nur der Anfang.
Ihr zwei wisst ganz genau, was mit ihr passiert ist.
Die Freunde waren wie versteinert. Cory fragte sich, wer im letzten Satz angesprochen wurde. Doch sie rissen sich vom Anblick der blutverschmierten Wand los und gingen wieder den Gang runter. Sie schwiegen alle, bis Josh plötzlich anhielt. Er hob den Kopf und lauschte. Wäre er ein Hund, so würden sich jetzt seine Ohren hin und her drehen. Langsam hob er den rechten Arm und deutete zu einer eingestürzten Wand.
“Da hinter ist etwas”, sagte er ganz leise.
“Bist du dir sicher?”, fragte Amy leise. Josh nickte.
“Bin ich. Wartet mal.”
Er ging leicht in die Hocke und schlich auf Zehenspitzen um die Mauer herum. Die Blicke der anderen folgten ihm, bis er hinter der Mauer verschwunden war.
Plötzlich hatten alle eine Art Traum. Das Bild vor ihren Augen verzerrte sich merkwürdig und mit einem Mal standen sie in einem dunklen Gang, nicht mehr im strahlenden Sonnenschein. Bevor einer fragen konnte, wo sie waren, hörten sie einen lauten, gellenden Mädchenschrei. Und damit riss das Bild ab und sie standen wieder vor der Mauer im Sonnenschein.
“Was zum Teufel war das?”, fragte Stephan leise. Stan rieb sich ein Auge, blinzelte schnell und sah dann geradeaus. Etwas schien in seinem Kopf zu arbeiten. Und dann schien es ihm einzufallen, er machte einen Satz über die Mauer hinweg und brüllte:
“Josh, Achtung!”
Er sprang runter, etwas fauchte, ein Brüllen folgte. Sofort rannten die anderen um die Mauer herum. Ein schwarzer Schatten verschwand hinter einer Säule, Josh lag auf dem Boden und Stan stand mit gehobenen Fäusten vor ihm, seinen Blick dem Schatten hinterher gerichtet. Josh zog sich zitternd die Wand hoch, seine Augen auf Stan gerichtet.
“Puh, das war so knapp. So knapp. Danke, Stan.”
Stan wandte sich wieder um und winkte ab.
“Kein Problem.”
“Woher wusstest du das?”, fragte Darius erstaunt. Stan zuckte zusammen und murmelte:
“Männliche Intuition.”
Darius zog eine Augenbraue hoch. Er glaubte ihm nicht. Stan drückte sich an ihm vorbei und schüttelte den Kopf.
“Ist doch egal, woher ich das wusste.”
Er schlenderte in seinem
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Kommentare
alexa-enns@web.de schrieb am 2010-03-07 13:45:40:
er hat ein Spiel als Ideenquelle
Besitze selber die beiden Teile.
Has es ziemlich umgeschrieben als das was im Spiel passiert.
Interessant zu lesen, jedoch mit vielen Rechtschreibfehlern.
eli schrieb am 2009-06-12 10:03:39:
ich hab jetzt alle teile nachgelesen und muss sagen .... wow!
woher nimmst du nur deine ideen?
hoffentlich geht sie noch lange weiter, aber lass mich nicht mehr so lange warten!
lg, eli
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