School of Scream- Fallcreak University Kap. 13T.5
von
Obscurefighter
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So, hier ist Teil 5.
Cory drehte nervös Däumchen und starrte auf den Boden. Langsam sah er wieder auf. Elisabeth hatte ihm den Rücken zugedreht und schien zu schmollen. Vorsichtig versuchte Cory wieder mit ihr zu reden.
“Elisabeth”, fing er vorsichtig an, aber sie fuhr sofort dazwischen.
“Ich rede nicht mehr mit dir”, fauchte sie. Cory zuckte zusammen.
“Ich wollte das doch gar nicht.”
Sie antwortete nicht. Cory fühlte sich richtig mies.
“Glaub mir doch. Ich weis nicht, was mich da gehalten hat. Ich weis, es war nicht richtig. Es war einfach taktlos.”
“Gut erkannt.”
“Es tut mir wirklich Leid.”
Elisabeth seufzte, drehte sich dann aber um.
“Also gut. Entschuldigung angenommen.” Sie lächelte Cory an. Dieser lächelte ebenfalls.
“Aber, darauf kommt ja eh keiner. Ich meine, ihr beide…”
Sie nickte. “Ich weis.”
“Und du magst ihn wirklich?”
“Hm.” Sie nickte. Cory grinste.
“Dann spreche ihn doch einfach mal an.”
“Der lachte mich doch aus”
“Ich glaube nicht.”
“Na ja.”
“Feigling.”
“Hey!” Sie knuffte ihm gegen die Schulter. Cory lachte, glücklich, dass sie ihm seine Taktlosigkeit verziehen hatte. Doch, obwohl sie ihn anstrahlte, sah er eine gewiss Sorge in ihren Augen.
“Ist noch etwas?”
Sie schüttelte den Kopf. “Nein, alles ok.”
Cory legte den Kopf schief. “Du lügst doch. Ich kenn diesen Blick.”
Elisabeth lächelte wieder. “Zerbreche dir darüber mal nicht den Kopf. Ich krieg das schon hin.”
Bevor Cory etwas sagen konnte, hörten sie Schritte, die langsam näher kamen. Beiden drehten die Köpfe. Zwei Gestalten kamen auf sie zu. Eine stützte die andere. Cory und Elisabeth standen auf und machten ein paar Schritte auf die beiden zu. Jetzt erkannten sie sie. Es waren Josh und Stan. Stan hinkte mit dem rechten Bein, schien aber sonst wohlauf zu sein. Elisabeth und Cory gingen ihnen entgegen. Als sie nahe genug waren, trat Josh taktvoll von Stan weg. Sein Freund stand wackelig, doch Elisabeth packte ihn an den Schultern und hielt ihn gerade.
“Bist du ok?”
Er nickte und lächelte sie an. “Alles klar. Hab mir nur das Bein zerhauen.”
Er lugte verstohlen über Elisabeths Schulter zu Cory und Josh, die in einiger Entfernung standen. Cory merkte, dass er etwas sagen wollte, doch Elisabeth wandte sich schon den Kopf zu Josh.
“Und bei dir?”
“Alles in bester Ordnung.” Er deutete mit dem Daumen lässig über seine Schulter. “Lasst uns zurückgehen. Die anderen vermissen uns sicher schon.”
Er trat neben Stan und packte ihn wieder an der Schulter. So folgten die beiden Elisabeth und Cory, die vor ran gingen.
Als den Vorhof erreichte, war Darius alleine. Er hockte auf einem Stein und drehte den alten Baseballschläger in den Händen. Sein Blick war starr auf den Boden gerichtet. Immer wieder seufzte er tief und laut. Doch als er die Schritte seiner Freunde hörte, sah er auf. Sein Blick hatte etwas verklärtes und verträumtes. Elisabeth atmete pfeifend ein, als ihr Blick den ihres Bruders traf. Doch Darius sagte nichts, sondern sah einfach wieder auf den Boden. Als die Freunde ihn erreichten, sah Cory sich suchend um.
“Wo sind Amy und Stephan?”
“Weg”, brummte Darius. Er schien über etwas nachzudenken.
“Was denkst du?”, fragte Elisabeth schließlich. Darius sah auf. Der Blick seiner kleinen Schwester war so hart und ernst, dass er lachten musste.
“Wenn ich dir sagen bringst du mich um.”
“Wie kommst du denn da drauf?”
Er lachte wieder und stand auf. Irgendwie kam er seinen Freunden komisch vor. Als er an Stan vorbeikam, legte dieser ihm die Hand auf die Schulter und zog ihn ein Stück zurück.
“Alter, was geht ab?”
“Lass los.” Jetzt knurrte Darius und funkelte Stan wütend an. Dieser machte sofort einen erschrockenen Schritt zurück.
“Was is?”
“Lasst mich einfach alle in Ruhe. Ich werde jetzt etwas tun, was ich schon viel früher hätte tun sollen.”
Damit wandte er sich wieder um und stiefelte davon. Keiner wusste, was zu tun war. Elisabeth packte Stan am Ärmel und zog ihn etwas zu sich runter:
“Tu etwas.”
“Was denn?”
“Einfach irgendetwas.”
Er atmete tief ein und wieder aus, ehe er einen Schritt nach vorne machte und Darius wieder an der rechten Schulter fest hielt.
“Alter, bleib hier.”
“Verdammt, hörst du schlecht. Pfoten weg!”
Er packte Stan am Handgelenkt und schubste ihn von sich weg. Aber er berechnete die Kraft falsch. Stan, der immer noch ziemlich wackelig auf den Beinen war, stolperte etwas zurück und versuchte mit den Armen rudert das Gleichgewicht zu halten. Er taumelte rückwärts, stolperte über einen Stein und fiel gegen eine Mauer. An einem alten hervorstehenden Mauerstein schlug er sich den Hinterkopf genau an der Stelle an, an der die Beule hatte, die er vor zwei Jahren genau hier in Leefmore bekommen hatte. Sofort sackte er bewusstlos in sich zusammen. Während Elisabeth und Cory zu ihm liefen, packte Josh Darius an beiden Schultern und schüttelte ihn.
“Sag mal, hast du ein Rad ab?”
“Wieso? Er hat’s verdient. Ich hab ihn gewarnt. Und jetzt lass mich los.”
“Was hast du vor?”
“Etwas, von dem du mich nicht abhalten wirst.”
“Du willst Walden stellen, nicht war?”
Darius zuckte zurück, doch Josh starrte ihn mit ernstem Blick an. Jetzt musste er große Footballspieler schlucken.
“Verdammt, woher…”
“Ich kenn dich. Aber, alleine hast du keine Chance. Denk doch an das, was auf dem Zettel stand.”
“Hä?”
“Nur die wahre Liebe, die alle Grenzen überwindet, kann den Fluch brechen, der uns in unseren Ängsten bindet.”
“Aber, ich liebe Alysson.”
“Das tut nichts zur Sache.” Josh seufzte und lockerte seinen Griff.
“Es muss eine andere Liebe gemeint sein.”
Langsam schien Darius zu begreifen. Er nickte und ließ allen Widerstand fallen. Josh nahm den Hände von seinen Schultern.
“Na also. Mit dir kann man ja doch vernünftig reden. Jetzt lass uns schauen, ob Stan sich etwas getan hat und dann gehen wir zu Stephan und Amy.” Darius nickte wieder und zusammen gingen sie zu den anderen.
Cory hockte nervös an Stans Seite, Elisabeth hatte sich über Stan gebeugt und tätschelte ihm sanft die Wange.
“Stan, wach auf. Hey, komm zu dir.”
Während Darius zu Stans Füßen stehen blieb, ging Josh hinter Elisabeth in die Hock und legte ihr den rechte Hand auf die Schulter.
“Wird er wieder?”
Sie nickte.
“Der kann einiges verkraften. Siehst du, da kommt er zu sich.”
Langsam öffnete Stan die Augen. Den ersten, den er erblickte, war Darius. Sofort sprang er auf die Füße und packte seinen Freund unvermittelt am Kragen.
“Jetzt bist du fällig, du Schwein.”
“Na los, schlag mich.”
“Hier schlägt niemand irgendjemanden”, warf Elisabeth ein und schob die beiden auseinander.
“Wir gehen jetzt Stephan und Amy suchen und dann sehen wir, wie wir weiter machen. Kommt jetzt und bringt euch nicht gegenseitig um.”
Damit ging sie den Weg runter. Josh grinste und folgte ihr, auch Darius schloss sich an. Stan rieb sich die Hände und sah zu Cory.
“Wo ist eigentlich diese Justine abgeblieben? Hab die schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen.”
Cory zuckte mit den Schultern.
“Keinen
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Kommentare
alexa-enns@web.de schrieb am 2010-03-07 14:01:04:
Die Freundin von Cory hieß Mei. Und die von Daruis Ashley.
Die die unter mir - Lern doch bitte vernünftig zu schreiben.
Eli schrieb am 2009-09-30 13:35:38:
Darf ich dir noch einen Fehler sagen?
Die Freundin von Cory? hieß nicht Alysson sondern Ashleigh, aber sonst wieder sehr gut geschrieben
Lg, Eli
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