School of Scream- Leafmore High
von
Obscurefighter
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Vorwort von mir: Dieses sind die ersten zwei Kapitel aus einem meiner Bücher. Vielleicht veröffentliche ich die anderen Teile auch hier. Freue mich über jedes Kommentar.
Prolog
Über meinen Großvater wusste ich nicht viel. Er starb, als ich vier war. Eine der wenigen Sachen, die ich wusste, war, dass er als Schüler ein Reporter für seine Schülerzeitung gewesen war. Und dass er ganz toll Geschichten erzählen konnte. Mehr nicht. Erst sehr viel später fand ich eine sehr interessante Sache über ihn heraus.
Meine Eltern und ich durchsuchten den Dachboden nach einigen Gegenständen aus dem Erbe meiner Großeltern, die wir an einen Antiquitätenhändler verkaufen wollten. Dabei entdeckte ich eine alte Truhe. Sie sah aus wie eine Truhe aus den Piratengeschichten, die mir mein Vater früher immer erzählt hatte. Ich kniete mich vor die Kiste und strich über den Deckel.
“Ma”, rief ich,
“weist du wem diese Truhe gehört hat?”
Meine Mutter sah kurz zu mir.
“Die hat deinem Großvater gehört. Ich erinnere mich. Sie stand immer in seinem Arbeitszimmer. Er hat sie behütet wie sein Augapfel. Keine Ahnung warum.”
Meine Mutter zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder an das Silberbesteck meiner Großmutter. Doch ich konnte meinen Blick nicht von dieser Truhe lassen. Irgendwie hatte sie etwas magisches an sich, dass mich fesselte. Sie strich über das alte Holz und drückte an ein paar Knöpfe an den goldenen Leisten. Plötzlich knirschte etwas und eine kleine Schatulle schob sich aus der Truhe. Darin lag nur ein großer, rostiger Schlüssel. Vorsichtig hob ich ihn hoch. Er sah dem schmiedeeisernen Schloss der Truhe ähnlich. Also steckte ich ihn vorsichtig in das Schloss und drehte ihn um. Es klickte und das Schloss sprang auf. Ich nahm das Schloss ab und öffnete die Truhe. Ich hatte viel erwartete, aber nicht das.
In der Truhe lagen alte Zeitungen, Fotoalben und einige kleine Notizbücher. Ich nahm eine Zeitung in die Hand. Oben stand Laefmore High Kurier. Ich blätterte etwas darin herum. Unter einem Artikel las ich den Namen meines Großvaters Josh Carter. Ich legte die Zeitung zur Seite und durchsuchte weiter die Truhe. Mir fielen mehrere kleine Notizbücher auf. Ich nahm eins heraus und schlug es auf. Vorne auf der ersten Seite stand in krakeliger Schrift Josh Carters Tagebuch Teil 1. Ich stutzte. Teil 1? Er nahm ein weiteres Notizbuch heraus und schlug auch hier die erste Seite auf. Hier stand: Josh Carters Tagebuch Teil 2. Ich grinste und kramte weiter. Noch sechs weitere Notizbücher kamen zum Vorschein. Ich sortierte sich nach Teile und schlug wieder den ersten Teil auf. Nach der ersten Seite tauchte ein Foto auf. Ich nahm das Foto aus dem Buch. Es war ziemlich alt und zeigte eine Gruppe Teenager. Zwei Mädchen und vier Jungen. Ich drehte das Foto herum. Hinten standen in der Schrift meines Großvaters die Namen der Personen geschrieben. Mein Großvater sah ganz anders aus, als auf dem Foto auf unserem Kaminsims. Er hatte seine Narbe im Gesicht noch nicht und strahlte in die Kamera. Ein Teil seiner blonden Haare fielen ihm als Strähnen über sein rechtes Auge. Neben ihm stand ein Mädchen mit langen, dunkelbraunen Haaren und sah ziemlich ernst drein. Sie hieß Elisabeth Matthew. Schräg neben ihr stand ein Mädchen mit asiatischen Gesichtszügen. Ihr Name war Ashley Thompson. Der sportlich angezogene Junge hinter ihr hatte einen Arm um sie gelegt. Er war offenbar Elisabeths Bruder Darius Matthew. Ganz hinten stand ein großer Junge. Er trug eine Mütze, hatte einen Dreitagebart und wirkte älter als alle anderen. Er war der einzige, bei dem das Lächeln künstlich aussah. Es passte nicht zu seinem Gesicht. Ganz vorne, vor allen anderen, hockte ein kleiner Junge. Er wirkte jünger als die anderen. Sein Name war Stephan Oconner. Irgendwie ähnelte er den Matthewgeschwistern. War er vielleicht ihr Cousin? Ich betrachtete das Foto eine Weile. Sie wirkte alle wie wirklich gute Freunde. Doch erst jetzt fiel mit etwas auf. Hinter Ashley Thompsons Namen stand ein großes T. Wofür stand das T? Ich schnappte mir das erste Tagebuch meines Großvaters und hoffte dort auf Antworten zu stoßen.
Teil 1
3.12.2025
Heute war die Schulzeit schon fast schön. Wir hatten zwei Freistunden, die ich zum Fertigstellen von zwei Artikeln nutzte. Darius rannte in jeder Stunde zu Ashley. Und Stan brachte Elisabeth wieder auf die Palme. Ich verstehe sie nicht. Entweder sind sie Freunde oder nicht. Aber nicht so ein lala…
Ich schlug weiter. Einige Seiten gab es nur solche Floskeln. Ich seufzte. Doch dann fand ich einen Eintrag, der über mehrere Seiten ging. Also lehnte ich mich an die Dachbodenwand und begann zu lesen.
20.12.2025
Na super. Es ist 22.15 und ich sitze in meiner Schule. Ich kann mir meinen Abend wirklich besser vorstellen. Aber mein Direktor, Herr Freisen, hat es mich quasi befohlen. Also, was soll ich machen. Zum Glück bin ich nicht alleine. Elisabeth muss noch etwas für die morgige Schülerratssitzung vorbereiten und ich glaube, ich habe gesehen, wie Stan sich in die Schule geschlichen hat. Sicher will er wieder seine Noten verändern. Na ja, ich würde an seines Stelle auch kein drittes Mal sitzen bleiben wollen. So, dann mach ich mal weiter. …………… …Hm, was ist denn das? Ich habe das Gefühl, ich habe etwas gehört. Aber was? Hört sich an wie Schritte…
Josh horchte von seinen Notizen auf und lauschte. Aber es blieb still. Er zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder an seine Arbeit. Doch da war es wieder. Ein Schlurfen. Josh sah zur Decke. Es schien von oben zu kommen. Plötzlich rasselte etwas in der Wand. Josh überkam ein Schauer. Er wandte seinen Blick wieder auf den Computer. Doch jetzt kamen die Geräusche immer öfter hintereinander. Als auch noch das Licht zu flackern begann, schob Josh den Stuhl etwas zurück.
“Verdammt, was ist hier los?”
Über ihm schlurfte wieder etwas über den Boden. Josh stand auf und sah sich um. Es rasselte wieder etwas in der Wand. Es klang, als würde es durch die Wasserrohre klettern. Da flackerten die Lichter, ehe es vollkommen dunkel wurde. Josh atmete tief durch.
“Ganz ruhig, Josh, dass ist nur die marode Technik.”
Er kramte aus einer Schublade eine Taschenlampe, schaltete sie an und stellte sie auf den Tisch. Der Schein beleuchtete den Schreibtisch etwas und die Decke. Josh wandte sich wieder an Computer. Doch der Bildschirm war schwarz. Josh riss entsetzt die Augen auf.
“Mein Bericht. Meine Daten. Alles weg!”
Er schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Doch da knackte etwas in der Wand. Josh fuhr zusammen. Er schnappte sich seine Taschenlampe und leuchtete durch den Raum. Doch er war alleine. Es krachte und schlurfte jetzt nur noch. Josh stand auf. Kalter Schweiß brach bei ihm aus.
“Was ist hier
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Kommentare
Jessi schrieb am 2009-02-13 21:05:45:
ich find die geschichte mega gut...
bitte stell die anderen teile auch noch rein.. würde mich freuen...
lg
eli schrieb am 2008-12-08 12:53:46:
sehr spannende geschichte.
ich hoffe du stellst noch weite teile rein.
lg
Jinx schrieb am 2008-12-07 12:40:45:
Ich würde mich sehr freuen, wenn du die weiteren Teile auch noch reinstellen würdest :)
eine sehr interessante und spannende Geschichte.
Lg
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