School of Scream- Leafmore High Kapitel 3 Teil 2
von
Obscurefighter
1
2
So, hier ist Teil 2. Einen guten Rutsch und im neuen Jahr gehts weiter. Ganz sicher.
Oh mein Gott, noch nie hatte ich solche Angst. Dieses Monster bewegte sich langsam, aber gemächlich auf uns zu. Am Anfang dachte ich, es sieht aus wie eine Mischung aus Hund und Katze. Aber jetzt hatte es etwas Unnatürliches. Es knurrte uns an und bewegte sich mit schlurfenden Schritten. Jetzt war mir klar, wovor die kleinen Monster vorhin geflohen waren. Ich wusste, dass wir ein verzwickten Situation waren. Für uns gab es kein Entkommen. Ich dachte(und da war ich nicht der einzige) es wäre alles aus und vorbei.
Plötzlich schwang eine Tür auf und Mr. Walden, der Klassenlehrer der drei Freunde, stand da.
“Schnell, hier rein!” Er packte Josh an den Schultern und zerrte ihn zu sich rein. Stan und Elisabeth folgten ihnen. Mr. Walden schlug die Tür hinter ihnen zu.
Schwer atmend standen Josh und Stan im Raum. Elisabeth glitt von Stans Rücken und humpelte zu einem Stuhl. Sie setzte sich und rieb sich den Knöchel. Jetzt sah sie sich um. Mr. Walden hatte sie in Bibliothek gerettet. Auch die Jungen waren sich langsam wieder der Situation bewusst. Mr. Walden stemmte die Hände in die Hüften und sah von einem zum anderen.
“Was macht ihr hier?”
Josh seufzte.
“Ist eine lange Geschichte.”
“Wir haben Zeit.”
Mr. Walden setzte sich in einen alten Sessel. Die Schüler sahen sich gegenseitig an. Sie nickten sich zu. Während Stan sich lässig vor den Kamin setzte, setzte Josh sich auf einen anderen Sessel. Er atmete tief ein und aus, und begann dann zu erzählen.
Als Josh fertig war, hatte sich die Stimmung gewandelt. Stan lag mittlerweile vor dem Kamin, hatte die Hände hinter den Kopf geschoben und starrte an die Decke. Mr. Walden hatte Elisabeths Fuß versorgt und diese lief mittlerweile schon wieder zwischen den Regalen hin und her. Mr. Walden hatte Josh gespannt zugehört. Jetzt stand er auf.
“Soso. Monster, aha.”
Er ging nachdenklich auf und ab. Die Schüler beobachteten ihn. Ihr Lehrer wirbelte herum.
“Das müsst ihr euch eingebildet haben.”
“Was?!” Stan setzte sich auf.
“Heißt das etwa, dass wir verrückt sind?”
“Nein. Aber das mit den Monster, das habt ihr euch eingebildet.”
“Aber warum haben sie uns dann grad gerettet?” Elisabeth kam hinter einem Bücherregal hervor und fixierte ihren Lehrer mit ihrem Blick. Dieser zuckte mit den Schultern.
“Ich dachte da wäre etwas wirklich Furchtbares und Reales. Aber ein Monster… das kann nicht sein.”
Elisabeth wollte etwas erwidern, aber Mr. Walden schnitt ihr das Wort ab.
“Das reicht jetzt. Am besten ihr versucht etwas zu schlafen. Morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.”
Er sprach mit einem Ton, der keine Widerreden duldete. Also fügten sich die Freunden. Stan drehte sich zum Kamin, Elisabeth legte sich auf ein Sofa und Josh rollte sich auf dem Sessel zusammen. Es dauerte nicht lange, dann schnarchte Stan lauthals. Und es war, als würde das Schnarchen ihres Freundes die anderen beiden beruhigen, denn schon bald schliefen auch sie ein.
Stan wurde mit einem Mal wach. Er hatte etwas gehört. Stan lauschte.
Was zum Teufel war das?, dachte er. Etwas bewegte sich zwischen den Regalen hin und her. Stan sah zu seinen Freunden. Elisabeth lag auf der Seite und hatte sich zusammengerollt. Josh hatte sich ein Kissen über den Kopf gelegt und schnarchte leise hinein. Also konnte sie es nicht sein.
“Mr. Walden?”, flüsterte Stan. Keine Antwort.
“Mr. Walden!”
Wieder keine Antwort. Stan sprang auf und lief zum Eingang der Bücherreihe.
“MR. WALDEN!”
Plötzlich sprang ein Monster aus dem Schatten und brüllte. Stan zuckte zurück, fing sich aber wieder. Er lief zu Josh und rüttelte ihn wach.
“Josh, hoch mit dir!”
“Was ist denn los?”, nuschelte Josh verschlafen. Stan zerrte ihn nur auf die Beine und deutete zu dem Monster. Danach rüttelte er Elisabeth wach. Sie war, im Gegensatz zu Josh, sofort wach. Das Monster knurrte grollend und schlich auf die Freunde zu. Diese wichen langsam zurück. Josh wurde panisch.
“Wo ist Mr. Walden?”
“Nich hier”, brummte Stan wütend. “Das Schwein hat sich verkrümelt.”
“Stan, quatsch nicht. Lass uns lieber abhauen.”
Stan wollte etwas erwidern, aber Elisabeth packte ihn an den Schultern und zerrte ihn zur Tür. Josh folgte ihnen. Sie gingen bis zu Tür und spürten, wie ihnen der Blick des Monsters folgte.
“Langsam”, zischte Elisabeth. “Ganz langsam. Wägen wir es in Sicherheit.”
Doch sie waren kaum durch die Tür gegangen, dann sprinteten sie auch schon los. Sie hörten das Monster noch brüllen, rannten aber weiter. Josh grinste Elisabeth an.
“Wow. Dein verstauchter Fuß hat sich aber schnell wieder erholt.”
Sie lachte.
“Ich hab halt die Regenerationskraft eines Sportlers.”
Josh lachte, es wurde aber zu einem Husten. Stan sagte nichts. Er rannte vor seinen Freunden her. Da kam im mit einem Mal ein Gedanke.
“Hey, wo wolln wir eigentlich hin?”
Elisabeth überlegte.
“Am sichersten wäre… die Krankenstation. Hoffentlich ist Mrs. Wilson noch da.”
Die Krankenstation lag direkt unter dem Dach. Die Freunde rafften alle Kraftreserven zusammen und rannten die Treppen hoch. Als sie das Dachgeschoss erreicht hatten, waren sie schon völlig außer Atem. Doch sie konnten nicht anhalten. Sie hörten das Monster immer noch hinter ihnen herlaufen. Sie bogen scharf rechts ab. Am Gangende sahen sie schon die Tür der Krankenstation. Sie schafften es sogar noch schneller zu rennen. Stan erreichte die Tür als Erster. Aber sie war verschlossen. Mit voller Wucht knallte er gegen die Tür. Die anderen beiden stoppten schlitternd. Da öffnete sich die Tür einen Spalt breit und das Gesicht von Mrs. Wilson tauchte auf.
“Was wollt ihr?”
“Dass Sie uns reinlassen!”, brüllte Stan. Er presste sich die rechte Hand auf die Nase, die etwas blutete. Mrs. Wilson schluckte, öffnete aber schließlich die Tür. Die Freunde stürmten rein. Schwer atmend standen sie in der Krankenstation. Mrs. Wilson war verwirrt.
“Was macht ihr hier?”
“Josh.” Stan rieb sich etwas Blut mit dem Ärmel von der Nase.
“Das ist eine lange Geschichte.”
Josh ließ sich auf eine Bank fallen und Stan lehnte sich an die Wand. Nur Elisabeth blieb bei Mrs. Wilson stehen.
“In der verkürzte Version: Wir wurden in der Schule eingeschlossen und sind jetzt auf der Flucht vor Monstern.”
“Monster? Haha, ihr spinnt doch.”
Mrs. Wilson schüttelte den Kopf.
“Das müsst ihr euch eingebildet haben.”
“Sie reden genauso wie Mr. Walden”, brummte Josh. Stan sagte nichts. Irgendetwas kam ihm an Mrs. Wilson komisch vor. Aber er entschied sich nichts zu sagen. Mrs. Wilson ging hinter einen Vorhang. Die Freunde hörten, wie sie einen Wasserhahn anstellte. Sie rief ihnen zu:
“Ich hol euch erstmal was zu trinken. Ihr habt sicher Durst.”
Erst jetzt merkte die Freunde, wie durstig sie waren. Mrs. Wilson kam mit drei Gläsern Wasser zurück. Josh leerte sein Glas in wenigen Zügen, Elisabeth hielt das Glas nur fest und Stan nippte nur daran. Das Wasser schmeckte komisch.
“Ähm… Mrs. Wilson, das
1
2
Kommentare
eli schrieb am 2008-12-31 15:37:43:
super geschrieben ... ich freue mich schon auf den nächsten teil und wünsche dir einen guten rutsch ins neue jahr
Kommentar hinzufügen