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Kategorien > Horror > Mysterie

School of Scream- Leafmore High Kapitel 4

von Obscurefighter

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Neues Jahr, neues Kapitel. Und diesmal, auf Wunsch eines Lesers, komplett. Wenn das zu lang ist, bitte sagen. Und bitte fleißig kommentieren. ;)



Teil 4

“Hey, was ist los?”, brüllte Matthew verwirrt.
“Warum bricht das Ding einfach ab?”
Ich konnte es mir denken.
“Ist doch ganz klar. Er ist doch bewusstlos geworden. Da kann er sich doch an nichts mehr erinnern.”
“Na super. Und was machen wir jetzt?”
Matthew sah mich erwartungsvoll an. Ich zuckte resigniert mit den Schultern.
“Wir lesen weiter.”
“Aber…”
“Komm, so viel haben wir sicher nicht verpasst.”
“Wer weis das schon.”
“Hast du eine bessere Idee.”
“Ja.” Er grinste mich an.
“Vielleicht finden wir in den alten Sachen meiner Großeltern etwas, dass uns weiterhelfe kann.”
“Na gut.”
Wir standen auf. Ich klemmte mir die Bücher meines Großvaters unter den Arm und folgte Matthew. Meine Mutter war etwas verwirrt, sagte aber nichts. Matthew wohnte zum Glück nur drei Blocks weiter. Ich folgte ihm nach unten in den Keller. Er hielt in einer großen Halle an und deutete auf einen großen Haufen Gerümpel.
“Da haben wir alles. Wolln wir anfangen?”
“Na gut.”
Wir begannen zu suchen. Doch außer einem alten Schrank, einem alten Teeservices und einem alten Sofa fanden wir nichts, dass uns weiterhelfen konnte.
“Mist!” Matthew stampfte wütend mit dem Fuß auf. Doch mir war eine extrem dicke Platte am Schrank aufgefallen. Ich hob sie raus und knallte sie auf den Boden.
“Hey!” Matthew war entsetzt. Doch ich hatte etwas entdeckt. Zwischen den Holzspänen lag ein altes Buch. Ich hob es auf und blies den Staub ab. Danach hielt ich es Matthew hin.
“Schau mal einer an.”
Er nahm es mir aus der Hand. Vorne, in einer krakeligen Jungenschrift, stand dort geschrieben Stan Jones’ Tagebuch. Ich grinste Matthew an.
“Dein Großvater war also der, der Tagebuch geführt hatte.”
“Na und?”
Auch er grinste. Wir setzten uns auf das alte Sofa. Ich legte die Tagebücher meines Großvaters auf eine Armlehne.
“So, jetzt werden wir voll im Bilde sein.”
Matthew nickte mir zu und schlug das Tagebuch seines Großvaters auf seinen Knien auf.
“So, dann woll‘n wir mal.”
Er blätterte etwas und schon bald hatten wir eine interessante Überschrift gefunden.
Nachtrag am 4.01. 2026 von 20.12.2025
Matthew grinste.
“So, dann wollen wir mal.”
Ich nickte und wir begannen zu lesen.























Nachtrag am 4.01. 2026 von 20.12.2025

Ich hab’s gewusst. Mrs. Wilson hatte etwas zu verbergen. Sie hat sicher etwas ins Wasser getan. Diese blöde Kuh! Verdammt, Josh! Was war passiert? Und ich habe an dem Glas genippt. Was ist hier los? Langsam trau ich keinem mehr. Erst Mr. Walden und jetzt Mrs. Wilson. Wer will uns eigentlich helfen?

“Josh”, brüllte Stan und fiel neben seinem Freund auf die Knie. Aber sein Freund rührte sich nicht. Elisabeth wollte vor Schreck an ihrem Glas nippen. Doch als Stan das sah, hob er warnend eine Hand und brüllte Elisabeth zu:
“NICHT!”
Klirrend schlug ihr Glas auf dem Boden auf. Stan zitterte und wandte sich an Mrs. Wilson.
“Was haben Sie mit ihm gemacht?!”
Mrs. Wilson wich etwas zurück.
“Gar nichts. Er ist wahrscheinlich nur so müde, dass er einfach umgekippt ist. Kann vorkommen.”
Elisabeth hatte sich wieder gefangen und kniete sich an Joshs andere Seite hin. Sie hob ihn an einer Schulter hoch und musterte sein Gesicht genauer.
“Betäubt”, zischte sie Stan zu. Dieser sah aus den Augenwinkeln zu Mrs. Wilson.
“Was sollen wir nur tun?”, fragte Elisabeth leise. Stan nickte fast unauffällig Richtung Tür.
“Die ist nur angelehnt.”
“Wir können Josh nicht hier lassen.”
Stan musterte Mrs. Wilson immer noch. Die Frau hatte etwas zu verbergen. Konnte es sein, dass sie mit den Monstern gemeinsame Sache machte? Stan fasste einen Entschluss. Er packte Elisabeth an der Hand, zog sie an sich ran und flüsterte ihr ins Ohr:
“Du weis, dass ich Josh ziemlich gern habe und ihn ebenfalls nicht alleine lassen möchte. Aber wir werden alle draufgehen, wenn wir hier bleiben. Lass uns verschwinden.”
“Aber Stan…”
“Kein aber. Auf drei rennen wir. Josh würde genauso handeln.”
Sein Ton ließ keine Widerreden zu. Elisabeth schluckt, sah aber ein, dass Stan Recht hatte. Sie nickte und ließ Josh langsam wider auf den Boden gleiten.
“Ist gut.”
Stan nickte, seine Augen wanderten von Mrs. Wilson zu Elisabeth.
“Ok. Eins… Zwei… und… drei!”
Sie sprangen auf und rannten zur Tür.
“Wartet!”, schrie Mrs. Wilson ihnen nach. Doch die beiden Freunde rannten. Nach einer Weile packte Stan Elisabeth am Arm und zog sie in einen Seitengang.
“Warte mal.”
“Was ist?”
Stan war ganz blass geworden. Seine Beine zitterten. Er fasste sich an den Kopf und er sackte an der Wand nieder. Elisabeth kniete sich neben ihn.
“Stan, was hast du?”
“Ich hab doch an dem Wasserglas genippt. Jetzt fängt dieses verdammte Zeug wohl an bei mir zu wirken.”
Er stöhnte auf und schloss die Augen. Elisabeth setzte sich neben ihn.
“Gut, dann warten wir.”
“Nein, du brauchst nicht zu warten.”
“Doch. Wir sind doch ein Team. Und ein Team hält zusammen. Also warte ich.”
Stan stöhnte auf. Er kämpfte gegen das Betäubungsmittel.
“Ist gut.” Er lächelte sie an. “Danke.”
Stan kämpfte wie verrückt gegen das Betäubungsmittel. Aber er scheiterte. Sein Kopf sackte schlaff auf die Brust und er rührte sich nicht mehr. Elisabeth seufzte und stand auf. Sie ging zum Gangeingang und lugte um die Ecke. Es war ruhig. Zu ruhig. Elisabeth dachte an Josh. Was war mit ihm passiert? Sie kam sich schäbig und gemein vor, weil sie ihn alleine gelassen hatte. Aber Stan hatte ja Recht. Besser die Monster töteten nur einen als alle. Bei dem Gedanken, dass Josh, ihr bester Freund, tot war, stiegen ihr die Tränen in die Augen. Da hörten sie eine Stimme hinter sich.
“Aber, aber. Wer wird hier denn weine.”
Hinter ihr war ihr Direktor, Nicolas Freisen, aufgetaucht. Er lächelte sie an. Elisabeth schluckte die Tränen herunter.
“Herr Direktor, es ist wegen Josh. Er…”
“Keine Sorge. Ihm geht es gut. Und du wirst ihn bald wieder sehen.”
“Was…”
Weiter kam sie nicht. Ihr Direktor hatte so ein irres Funkeln in den Augen. Er grinste irre und rammte ihr etwas Spitzes in den Oberarm. Elisabeth schrie in ihrer Angst etwas, dass sie nie vorher geschrieen hatte:
“Stan, Hilfe!”
Stan schreckte auf und sprang auf die Füße. Aber er sah nur noch, wie Elisabeth vor Direktor Freisen bewusstlos niedersank.
“Elisabeth!”
Sie lag auf dem Bauch und rührte sich nicht mehr. Stan war noch nie so wütend gewesen. Er stürzte sich auf Direktor Freisen. Doch dieser wich ihm einfach aus.
“Aber Stanley. Nicht so stürmisch.”
Stan stoppte schlitternd und wirbelte herum. Er bebte vor Zorn. Aber warum? Das war ihm im Moment egal. Er wollte, dass Freisen litt. Doch dieser sprang auf ihn zu. Für sein Alter war er unwahrscheinlich gelenkig. Er wich Stans Schlag auf und schlug ihm auf den Hinterkopf. Stan fiel auf die Knie und kippte nach

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