Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Horror > Mysterie

School of Screm- Fallcreak University Kapitel 1 Te

von Obscurefighter

1 2

Teil 2


Aber diese blieb nicht lange ruhig. Das sehr verschwommene Traumbild von Stephan wurde langsam klar. Er stand in einem Wald. Der Wind strich durch die Baumwipfel. Leichter Nebel lag über dem Boden. Sonst war es total Stille. Stephan kannte den Wald. Es war der Fallcreak Forest. Stephan wagte ein paar zitternde Schritte nach vorne. Warum träumte er vom Fallcreak Forest? Plötzlich stand er an dem Rand einer Lichtung. Auf einem Baumstamm hockte… Jun. Sie summte leise vor sich hin.
“Jun!”, rief Stephan. Aber sie hörte ihn nicht. Stephan war verwirrt. Was war hier los.
Da wurde der Nebel um ihn herum dichter. Viel dichter. Der Wind frischte auf. Und eine Stimme erklang. Jun hörte sie genauso wie Stephan. Es war Männerstimme. Sie sang. Ein leises Lied. Stephan kannte es nicht. Aber die Stimme kam ihm so bekannt vor. Jun stand auf, als die Stimme näher kam. Der Nebel wurde immer dichter und der Wind immer frischer. Stephan bekam ein merkwürdiges Gefühl.
“Jun, hau ab!”, rief er. Aber sie hörten ihn wieder nicht.
Mehr noch, sie ging auf die Stimme zu.
“Jun!”, brüllte Stephan.
Da schrie Jun auf und stolperte zurück. Aus dem Wald tauchten drei Gestalten auf. Eine, die kleinste und vorderste, war ein Mensch. Ein Mann von kleiner Statur. Er war merkwürdig fahl und schon fast durchsichtig. Wie ein Geist. Doch es waren zwei andere Gestalten, die Jun in Panik versetzten. Neben dem Geist tauchten zwei Mutanten auf. Sie waren fast so groß wie die Bäume, waren am ganzen Körper muskelbepackt und hatten ein wolfähnliches Maul. Die Zähne standen an den Seiten raus. Jun schrie auf und stolperte zurück. Dabei stolperte sie über den Baumstumpf und fiel auf den Rücken. Der Geist und die Monster kamen langsam auf sie zu. Stephan wollte ihr helfen, aber mit einem Mal konnte er seine Beine nicht mehr bewegen. Es war, als wäre er am Boden festgewachsen. Er konnte nur hilflos zusehen, wie Jun versuchten den drei zu entkommen. Da hob der Geist die rechte Hand auf halbe Höhe. Jun begann zu husten. Sie gurgelte irgendetwas. Als es ihr dann aus dem Mund lief, konnte Stephan es erkennen. Es war Blut. Sie gurgelte ihr eigenes Blut. Stephan verstand nicht, was da vorging. Es wollte Jun retten, aber er konnte sich immer noch nicht bewegen. Jun wand sich auf dem Boden vor Schmerzen. Das Blut lief ihr in Strömen aus dem Mund. Der Geist und die Monster beobachteten sie dabei.
Irgendwann hörten Jun auf sich zu winden. Sie keuchte noch einmal, dann rührte sie sich nicht mehr. Stephan atmete tief durch. Ihm stiegen die Tränen in die Augen. Als die Monster sahen, dass Jun sich nicht mehr, stürzten sie sich auf sie. Sie schlugen ihre Zähne in Juns Körper, rissen ihr die Gliedmaßen nacheinander ab. Stephan konnte nicht fassen, was er da sah. Das konnte nicht sein. Da drehte der Geist den Kopf zu ihm. Die fahlen Augen blickten ihn an. An seiner Stirn prangte eine Schusswunde. Stephan riss die Augen auf. Er erkannte den Geist. Da streckte der Geist die rechte Hand zu ihm aus. Stephan spürten, wie die Adern in seinem Körper rissen und sich das Blut in seinem Körper verteilte. Er bekam Todesangst und schrie:
“NEIN!”

Stephan bekam eine Ohrfeige und wachte auf. Er lag schwer atmend und verschwitzt in seinem Bette. Cory beugte sich über ihn. Er war ganz blass.
“Alles ok?”
Stephan fuhr sich der rechten Hand durch die Haare und setzte sich auf.
“Ja. Ich glaub schon.”
Cory setzte sich auf die Bettkante und musterte Stephan.
“Was war denn los?”
“Hab nur schlecht geträumt.”
“Ach so.”
Cory lächelte und stand wieder auf. Stephan sah auf seinen Wecker. Es war 1.00 Uhr. Stephan grinste Cory an.
“Du bist spät dran.”
“Wir hatten halt unseren Spaß.”
Cory zog sich bis auf die Boxershorts aus und legte sich in sein Bette. Dort sah er eine Weile an die Decke, ehe er den Kopf zu Stephan drehte.
“Was war da eigentlich bei Sven los mit dir?”
“Nichts. Ich vertrag dieses Zeug einfach nicht.”
“Schade. Das haut echt rein.”
Stephan sagte gar nichts. Er drehte sich auf die Seite und schloss die Augen. Er wollte mit Cory nicht mehr darüber reden. Stephan hörten, wie Cory sich zudeckte, ‘Gute Nacht’ murmelte und nach einigen Minuten leise schnarchen. Er seufzte und kuschelte sich tiefer in seine Decke. Er drückte den Kopf in das Kissen. Er kniff die Augen zusammen und schlief schließlich endlich ein.









Am nächsten Morgen saßen Cory und Stephan an einem Tisch in der Uni Kantine und frühstückten. Die anderen waren noch nicht aufgetaucht. Stephan hatte seinen Traum von gestern Nacht fast vergessen. Da kamen Sven, Amy und Mei rein. Sie wirkten irgendwie bedrückt. Cory stand auf und ging ihnen entgegen, während Stephan sitzen blieb und sein Müsli schlürfte. Mei hatte Tränen in den Augen. Als Cory sie etwas fragte, brach sie in Tränen aus. Sven und Amy setzten sich zu Stephan. Dieser sah kurz von seinem Müsli auf.
“Was ist denn los?”, nuschelte er mit Müsli im Mund. Amy schluckte ein paar Tränen runter und Sven beugte sich nach vorne.
“Es geht um Jun. Sie wurde heute morgen von Wanderern im Wald gefunden.”
“Und?” Stephan schaufelte sich einem großen Löffel Müsli in den Mund. Sven musste schlucken und sah sich erst um, ob ihnen jemand lauschte, ehe er leise flüsterte.
“Sie ist tot.”
Stephan verschluckte sich vor Schreck an seinem Müsli und spuckte es hohem Bogen wieder aus. Amy rutschte kurz weg, um nicht getroffen zu werden. Stephan wischte sich keuchend Milch und Quark von Mund und Kinn, ehe er Sven zischend fragte:
“Wie ist das passiert?”
“Sie ist an ihrem eigenen Blut erstickt. Und dann wurden ihr sämtliche Organe entfernt, der Kopf vom Körper gerissen und ihre Leiche völlig zerstückelt. Sagt zumindest die Polizei. Es muss ein grausamer Anblick gewesen sein.”
Stephan schluckte. Er musste an seinen Traum denken. Der Geist, die tote Jun und die Monster. Was das etwas kein Traum, sondern eine Vision? Hatte er Juns Tod mit angesehen? Hilflos mit angesehen?
Sven sah ihn verwirrt an.
“Was hast du?”
Stephan sah auf.
“Nichts.” Er sah zu Mei, die sich schluchzend an Cory drückte. “Wird sie es verkraften?”
“Ich glaube schon. Aber wer könnte so etwas tun?”
Monster, Mutanten und böse Geister, schoss es Stephan durch den Kopf. Aber er zuckte nur mit den Schultern.
“Keine Ahnung.”
Er rührte lustlos in seinem Essen rum. Mit einem Mal war ihm der Appetit gründlich vergangen. Jetzt setzten sich auch Cory und Mei zu ihnen. Mei schluchzte leise. Stephan konnte nichts anderes tun als sie anzulächeln. Stille herrschte am Tisch. Stephan kaute auf seiner Unterlippe rum. Er wusste nicht, ob er den anderen von seinem Traum erzählen sollte. Doch da verschwamm alles vor seinem Augen. Alles begann sich zu drehen. Die Stimmen verschwanden immer weiter in die Ferne. Stephan stemmte sich mit aller Kraft in die Höhe und rannte aus der Kantine. Er lief den Gang entlang, bis zur Jungentoilette. Dort sprintete er in eine Toilettenkabine und schloss die Tür hinter sich. Endlich sackte konnte er auf die Knie

1 2

Kommentare

Obscurefighter schrieb am 2009-02-01 19:06:01:
Genau, er ist der Kleine aus Laefmore
eli schrieb am 2009-02-01 12:36:01:
freut mich, dass du wieder an einer geschichte schreibst.
wow, klingt sehr spannend.
ist das der gleiche "stephan" wie aus der leafmore?

lg, eli

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.