Schwarze Tränen Teil 11 Helenas Geschichte VI
von
Julie
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Mit dem ersten Hahnenschrei stand Helena auf und schlich sich aus dem Schlafzimmer ihres Bruders. In ihrem eigenem Zimmer zog sie sich ihr noch immer feuchtes Kleid über und weckte Jane.
Heute würde sie auf dem Feld arbeiten, während Helena Nhamo in der Küche half.
Normalerweise wäre dieser Tausch strengstens verboten gewesen, aber der Master war gnädig und hatte dem Wechsel zugestimmt.
Helena liebte es, zu kochen und neue Rezepte auszuprobieren, aufgrund ihrer Lebhaftigkeit und ihres Freigeistes war ihr bisher der Posten der Hilfsköchin verwehrt gewesen. Mittlerweile hatte sie Gehorsam erlernt und war ein ruhiges, gehorsames Mädchen. Dies war zum größten Teil Carls Verdienst, selbst wenn die Schläge, die Hades ihr zu geben pflegte, sicherlich auch ihren Teil beitrugen.
Mittlerweile schlug sie niemand mehr, sie war ein respektierter Teil des Hofes.
Hätte sie eine andere Wahl gehabt, sie hätte sich niemals von ihrem Bruder und einem nazistischem Erben in die Knie zwingen lassen, doch was blieb ihr anderes übrig? Der Hof war ihr Leben, sie hatte sonst nichts mehr. Was sollte sie mit ihrem Alter auch anderes machen, außer der Prostitution nachgehen. Niemand würde ein so junges Mädchen einstellen.
Mittags wollte der Master sie sehen, er ließ sie in sein Büro rufen und bat sie, Platz zu nehmen. „In zwei Tagen wird Hades heimkehren und du wirst mich begleiten, wenn wir ihn abholen“ „Aber, Sir, warum?“ „Weil ich deine Gesellschaft erwünsche und wir neue Sklaven abholen werden die vielleicht einer medizinischen Untersuchung bedürfen“, sein dickes Gesicht lächelte sie freundlich an. Er behandelte die Sklaven für einen Mann in seiner Position ungewöhnlich human. „Sir, ich fühle mich geehrt, dass sie mich mit in die Stadt nehmen wollen, aber bitte, Sir, ich möchte nicht unbescheiden oder gar unverschämt klingen, aber..“, sie brach ab und schaute schüchtern zu Boden. Diese Frage stand ihr nun wirklich nicht zu. „Aber was?“ „Sir, verzeihen Sie, ich möchte nicht undankbar erscheinen, aber dies ist mein einziges Kleid in das ich noch reinpasse, ich erhalte keinen Lohn und wenn wir schon mal in der Stadt sind..“ „du sollst ein neues Kleid bekommen, betrachte es als verfrühtes Geburtstagsgeschenk und als Lohn für deine Arbeit.“ „Sir, tausend Dank!“ Helena strahlte und mit einer ergebenen Verbeugung verließ sie glücklich das Zimmer.
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Kommentare
a. schrieb am 2008-06-05 14:48:41:
bitte schreib schnell weiter.
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