Schwarze Tränen Teil 2 Abhays Geschichte I
von
Julie
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Im Schiff war es stickig und eng. Abhay konnte die Wellen gegen das Holz schlagen hören, es klang, als wollten sie das gesamte Schiff mit zu sich in die Tiefe ziehen. Ununterbrochen flüsterte das Wasser ihm gurgelnde Worte zu, wollte ihn zu sich locken.
Der Lagerraum in dem man ihn, seine Familie und ein paar andere, ihm fremde Menschen, untergebracht hatte, lag unter Deck und nicht Wenigen wurde vom Wellengang schlecht.
Es stankt bestialisch nach Erbrochenem, vermischt mit feuchtmodrigem Holz und Schweiß.
Zumindest roch es noch nicht nach Tod.
Seit drei Tagen waren sie unterwegs, ohne Essen und Trinken, es war also nur noch eine Frage der Zeit, bis dieser letzte Geruch dazukommen würde.
Leise hörte Abhay seine Mutter neben ihm schluchzen, seitdem sie in dieses Schiff gestiegen waren, hatte sie seinen Arm nicht mehr losgelassen.
Ihr Mann, sein Vater, wollte Widerstand leisten, statt der Freiheit brachte diese Aktion ihm den Tod und seiner Familie die Sklaverei.
„Hab keine Angst“, flüsterte er ihr zu und drückte sie fester an sich. „ich bin da und passe auf dich auf“
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