Schwesterherz
von
Paga
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Schwesterherz Verfasst von: Dem unglaublichen und perfekten, oft kopierten, nie erreichten MAX
Surrende Motoren ließen die Luft regelrecht vibrieren, metallene Blitze donnerten an ihnen vorbei .
Die Luft stank nach Schwefel und verbrannten Benzin.
So und nicht anders lag die Autobahn, an irgend einer Raststädte vor zwei Mädchen, beide trugen dunkelblaue Jeans und pinke T-Shirts dazu, die regelrecht „Woolworth“ schrieen.
Eine der beiden wirkten jung ,sehr jung, sie blickte wie verzaubert auf die vielen Autos die an ihr vorbeirasten.
Wie in Trance starrte sie mit ihren noch so jungen Augen.
Die andere hielt in ihrer rechten Hand verkrampft einen Diskmen, hatte ihre Augen geschlossen und wippte rhythmisch zu dem takt eines Schlagzeuges, sie machte allerdings einen älteren Eindruck ihre Lippen waren mit dunkelrotem Lippenstift verziert und ihre Augen waren von blauem Liedschatten umschlossen.
Das jüngere Mädchen begann langsam, immer noch mit ihrem starren Blick, in Richtung Autobahn zu schlurfen, niemand von den vielen Menschen am Rastplatz würdigten ihr auch nur einen blick, bis direkt bei der Einfahrt stehen geblieben war.
Sie blickte verunsichert und kniff ihre Augen ein stück zu, sie hatte etwas erblickt, sie ging zwei Schritte weiter in Richtung Autobahn, sie sah ein kleines Kind jünger als sie auf der Fahrbahn stehen, sie rieb sich verwundert die Augen wie durch ein wunder schien dem Kind noch nichts passiert zu sein, es lachte und freute sich , es drehte sich in alle Richtungen, unglaublicher Weise bemerkte keiner der Autofahrer das Kind, niemand deutete auch nur einen Ausweichversuch an oder begann zu hupen, wie eine geübte Tänzerin tanzte das kleine Kind durch Massen von Autos.
Das andere Mädchen lächelt nun auch und freute sich mit dem kleinen Kind auf der Autobahn und begann ihm zu winken, das Kind erblickte das hektische Winken nach nur wenigen Sekunden und winkte fröhlich zurück, was ein schwerer Fehler war, um zu winken war das Kind stehen geblieben, stehen geblieben mitten auf der Straße kaum hatte das Kind seien kleinen arm gehoben, schlug der kleine Körper frontal mit einem Auto zusammen und wurde so meterweit geschleudert, das kleinen Mädchen begann zu kreischen, das Auto das, das Kind angefahren hatte fuhr einfach weiter der Fahrer hatte, oder wollte einfach nicht das Kind bemerken.
Das Kind lag nun auf dem Standstreifen der anderen Fahrtrichtung mit dem Gesicht zum Asphalt und einem Arm der nicht wie normal nach innen gerichtet war sonder wie ein Holzscheit neben dem Rücken senkrecht empor stand, ihr Handgelenk hing verkrampft in Richtung Handrücken.
Das kleine Mädchen schrie so laut sie nur konnte, wobei ihr Tränen über die feuerroten Wangen liefen, bis das ältere Mädchen schnell auf sie zugerannt kam. „ Verdammt noch mal was ist los? Warum schreist du so; und weshalb bist du so Nah an die Straße gegangen?
Soll ich wieder anschiss kriegen, weil ich angeblich nicht richtig auf dich aufgepasst habe?!“
Das kleine Mädchen schrie ihre Antwort förmlich in ihr Gesicht. „Da, das kleine Kind, da kam ein Auto und hat es... Jetzt liegt es da drüben.... es bewegt sich nicht mehr!“
Die ältere blickte prüfend über den ganzen Straßenabschnitt, nichts war zu sehen, keine stehen gebliebenen Wagen und erst recht kein angefahrenes Kind. „Was hab ich dir übers anlügen erzählt?“ Fauchte sie das kleine Mädchen an, dass erschrocken zurückzuckte.
Das kleine Mädchen hob daraufhin weinend ihren Arm und zeigte auf den Standstreifen „Da!“ schrie sie ein letztes mal.
Das ältere Mädchen schüttelte nur den Kopf. „ Geb`s auf kleine, was soll der Scheiß!?“
In diesem Moment rann das kleine Mädchen auf die Straße in Richtung Standstreifen, hin zu dem kleinem Kind.
Das ältere Mädchen schien für Sekunden gelähmt in denen sie dem kleinen Mädchen nur von Fassungslosigkeit gebannt hinterher starrte bis sie sich endlich in Bewegung setzte, indessen sie einige, wenige Schritte getan hatte, wurde das kleine Mädchen fast Lautlos von einem Schwertransporter erfasst.
Von allen Seiten ertönten Hupen, quietschende Bremsen und zersplitterndes Glas. Das ältere Mädchen war binnen tausendstel Sekunden leichenblass geworden und fiel, fiel, wie ein lebloser Sack Reis, im stillgelegtem Verkehr zu Boden, in Ohnmacht.
-Tief dunkle Schwärze-
- 20 Jahre Später -
Regen schlug heftig gegen das Schlafzimmerfenster, Sarah riss förmlich ihre Augen auf und rang nach Luft.
Jeden Morgen wachte sie mit diesen grausamen Bildern im Kopf auf.
Danach setzte sie sich aufrecht ins Bett und legte ihr Gesicht in ihre Hände und begann ihre Augen zu reiben, ihr blick war traurig, verängstigt, sie schenkte dem treiben auf der Straße vor ihrem Haus nur einen kurzen Blick aus dem Fenster.
Alles war so furchtbar grau für sie, sie zweifelte, zweifelte an sich selbst und malte sich so jeden Morgen ein anders Zenario für den Unfall aus um ihrer Schwester doch zu glauben und ihr zu helfen doch es ist einfach zu spät, zu spät um zu handeln, vielleicht war es auch zu spät um die Schult bei sich zu suchen.
Seid dem Tod ihrer Schwester war ihr Leben völlig dahin, nichts war noch von dem glücklichen Mädchen übrig, ihre Noten waren damals abgesackt, ihr Freundeskreis wollte nichts mehr von ihr wissen, ihre Eltern scheideten sich und was blieb waren nur Zweifel, Schuld und Einsamkeit.
Ausdruckslos erhob sie sich aus ihrem Bett und schlurfte langsam ins Bad, erblickte kurz ihr Spiegelbild und wich ihm sofort wieder aus.
Ruckartig schoss ihr Arm zum Badezimmerschrank und öffnete ihn.
Massen an Pillendöschen kamen zum Vorschein, gierig griff sie danach um sie zu öffnen, nachdem sie einige in ihre Hand geschüttet hatte, warf sie sie regelrecht in ihren Mund darauffolgend hielt sie ihren Mund unter den Wasserhahn.
Sie blickte wider in den Spiegel, ihre Popillen weiteten sich langsam und sie ging langsam zurück ins Schlafzimmer um sich wieder lustlos auf ihr Bett zu schmeißen.
Sie stand vor dem fußende ihres Bettes, als sie ein Lachen wahrnahm, dass ihrem Ohr schmeichelte, sich den Weg zu ihr bahnte und wohlbefinden auslöste, sie kannte das lachen konnte es aber nicht zuordnen, es war ein altes lachen, dass sie schon lange nicht mehr gehört hatte...
Es wurde lauter und lauter bis es in ihrem Schlafzimmer war das lachen war bei ich, hinter ihr....
Sie drehte sich langsam um mit dem Blick auf den Boden gerichtet.
Kleine weiße Joggingschuhe fielen in ihr Blickfeld, ihre Augen wanderten langsam aufwärts, dunkelblaue Jeans und ein knall pinkes T-Shirt das förmlich „Woolworth“ schrie.
Das Gesicht, das Gesicht war das ihrer Schwester, ihrer kleinen Schwester, ihrer toten Schwester.
Das Lachen verstummte und Schweigen kehrte wieder in das Zimmer ein.
„Du, du bist tot, du bist tot!“
Das kleine Mädchen blickte regelrecht verwundert in das verängstigte Gesicht ihrer Schwester.
„Natürlich bin ich tot und weswegen? Weil du mir nicht geglaubt hast, ich war nur ein kleines Mädchen und nur wegen
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