Seelenfrieden [Stille Nacht]
von
Mav
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Es ist still.
Stille Nacht.
Wieder einmal stehe ich
an diesem merkwürdigen
Ort. Eine Straßenlaterne
die leuchtet. Ich stehe
darunter. Auf einer
Straße - eingeschlossen
von Wolkenkratzern. Doch
nirgendwo Licht. Es ist
still. Stille Nacht. Meine
Ohren so taub - doch mein
Herz hört es rufen. Es ist
als zöge mich etwas in die
Ferne. Raus, aus dem
Standpunkt - raus aus
dem Leben? Doch
niemand war da.
Und so sehe ich mich
selbst, wie ich unter
dieser Laterne stehe.
Doch halt - wo bin ich?
Dort steht niemand.
Und was bin dann ich?
Träumen. Träumen von
einer fremden Welt,
die mich niemals erreicht.
Gefangen in der Einsamkeit,
Oh du wohltuender Schmerz!
.. der mich zerstört und
den ich doch so innig brauche.
Ist es eine Melancholie oder
hat es Gründe? Der tiefe
Schmerz zeigt, dass
ich alleine bin.
Es ist still.
Stille Nacht.
Bin ich nur glücklich
wenn es schmerzt?
Tränen fließen, doch
ich fühle nichts.
Sonnenstrahlen können
scheinen, doch sie scheinen
ohne Licht. Es ist Nacht.
Mein Herz vernimmt
Schreie. Irgendetwas zieht
mich hier weg. doch die
Einsamkeit wurde zu
meinem Vater. So
flüchte ich - und
bewege mich dennoch
keinen Zentimeter.
Sterne leuchten nicht.
- Sie sind gefallen.
Und ich frage mich 'Wohin?'
Was kommt danach?
Endet es?
Ich fürchte mich vor
einem Ende. Ist es
ewig? Die düstere
Ewigkeit... ich habe
Angst.
Es ist still. Stille Nacht.
Ich bin blind - und
doch sehe ich etwas.
Ich bin taub - und doch
höre ich etwas.
Das dunkle umgibt
meinen brennenden Geist
ihn erstickend.
Und ich renne weiter, doch
komme nicht voran.
Liebe ich die Qual?
Meine Seele schmerzt.
Diese leere die mich
ausfüllt.
Unverwüstlich - und doch
so leicht zu
verwunden.
Die Konturen werden
unscharf. ich falle,
falle auf den warmen Stein.
Ein Tropfen - unspührbar,
so tiefgründig und doch
so klar. Er verdampft
auf dem Asphalt. Verlasse
ich es bald?
Die Hitze fließt durch
meine Venen. Krieg spielt
in meinem Kopf - still und kalt.
Ein kurzer Moment des erinnerns.
Ich sah in ihre Augen.
kälter als das eis und
doch so beruhigend.
Es ist still.
stille Nacht.
Und so bleibe ich
auf dem Boden liegen.
Irgendetwas reißt mich,
Weg von hier. Ich weiß
nicht was. Ich weiß
nicht wohin.
Mein Herz schlägt -
Ein letztes mal.
Wann finde ich ihn,
den Seelenfrieden?
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