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Kategorien > Fantasy > Abenteuer

Selena - K19

von Bone1979

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wieder und besuchte den nächsten Truppführer. Radek hatte herausgefunden das K`reuk die Truppführer zu einer Versammlung einlud. Insgesamt 5. Alle Orks.
Er grübelte über den Grund, als einer seiner Soldaten ihn darüber informierte das Hauptmann K`reuk ihn sprechen wollte. So machte sich der Urikai auf den Weg. Irgendetwas ging hier vor sich, bloß was? Sollte er die Krone darüber informieren? Treffen von Truppführern waren nichts Außergewöhnliches. Er wurde das Gefühl nicht los, dass das von K`reuk organisierte Treffen außergewöhnlich war.
Der Urikai blieb unvermittelt stehen. „Geh zu den Truppführern Berak, Grekson und Jedek.“ Es waren Urikais. „Sag ihnen das ich Sie treffen muss.“ Wieso sollten sich die Truppführer mit ihm treffen? Schließlich gehörte er nicht zu ihrer Truppe oder besaß ihren Rang. Madek überlegte fieberhaft. Wenn er es richtig anstellte, würde er bald einer der ihren sein. „Der Grund ist, Hauptmann K`reuk plant eine Verschwörung gegen die Urikais.“ Radek riss die Augen auf. „Sie sollen mich in einer Stunde bei der alten Schmiede treffen.“ Sein Adjutant nickte und wollte los, als Madek ihn an der Schulter packte. „Versichere dich das dir niemand folgt.“
Er sah ihm hinterher. Ein Hochgefühl überkam ihn. Bald würde er im Rang eines Truppführers stehen. Sein nächstes Ziel stand ebenfalls schon fest. Das Kommando über alle Truppen der Urikais; General! Freudig erregt entblößte Madek seine Hauer.

***
Bevor die Garnison in Ono stationiert worden war, als Folge der Aktivitäten des Untergrunds, war die Schmiede gut ausgelastet. Der Schmied und seine Gesellen machten in der Stadt alle Arbeiten. Mit der Stationierung der Garnison wurde die Schmiede einfach zu klein. Weshalb sie umzogen. Das Gebäude war seitdem ungenutzt. Ab und an befeuerte ein Truppenschmied die Öfen für kleinere Arbeiten. Ansonsten stand es leer.
Dafür war Madek aber auch nicht gekommen. Sondern um die Truppführer darüber zu informieren, dass sein Hauptmann eine Verschwörung gegen die Urikais plante. Vielleicht, so hatte er überlegt, ginge er damit zu weit. Was wenn es sich dabei nur um ein formelles Treffen handelte? Andererseits hatte K`reuk es bisher versäumt die Krone über den Stand der Dinge zu informieren. Wusste die Krone überhaupt das er wieder zurück war? Und wo waren eigentlich die Anderen? Darüber hatte er noch gar nicht nachgedacht. Erst jetzt fiel es ihm ein.
Er öffnete die Hoftür der Schmiede. Sie ging knarrend auf. Niemand war ihm gefolgt. Auch sonst sah er niemanden. War er zu früh? Madek ging durch die Tür.
Der Ruß lag trotz allem noch in der Luft. Man roch die Kohle. Schon seit Monaten waren die Öfen nicht mehr befeuert worden. Beim Umzug hatte der Stadtschmied alles mitgenommen, was nicht Nied und Nagelfest war. Verständlich, schließlich handelte es sich um Arbeitsmaterial. Lediglich eine leere Werkbank und ein ramponierter Ambos waren geblieben. Neben dem Feuerofen lag ein kleiner Haufen mit Holzscheiteln. Beim Schmelzofen daneben befanden sich 5 Kohlebarren. Damit ließ sich nicht viel anfangen.
Madek blieb verwundert stehen. Außer ihm war nur noch Truppführer Berak da. Wo waren Grekson und Jedek? Glaubten Sie ihm nicht? Das lag durchaus im Bereich des möglichen, stellte er fest. Berak war da, alleine das zählte und wenn er ihn dazu bewegen konnte seinen Anschuldigungen zu glauben und gegen K`reuk vorzugehen, würden Grekson und Jedek ihm folgen. So gesehen war er im Soll.
„Danke das ihr meiner Einladung gefolgt seit, ehrenwerter Truppführer Berak.“, begann er.
Die Schmeicheleien zeigten bei dem Urikai keine Wirkung. Sein zerfurchtes Gesicht war wie in Fels geschlagen. Keinerlei Regung.
„Ihr habt mir beunruhigende Informationen zukommen lassen.“, erwiderte der Mann mit seiner tiefen rauchigen Stimme.
„Das ist wahr.“, stimmte Madek ihm zu.
„Wie kommt ihr darauf, das Hauptmann K`reuk eine Verschwörung gegen uns plant?“
Jetzt zählte er es. Wenn er ihn überzeugte, war er am Ziel. „Er hat 5 Truppführer der Orks zu einer Versammlung geladen. Außerdem hat K`reuk es versäumt die Krone über die Lage zu informieren. Ich bezweifle, dass sie überhaupt weiß, dass er zurück ist.“ Langsamer. Er durfte sein Pulver nicht gleich beim ersten Schuss verschießen. „Seit er zurück ist, hält er sich in seiner Baracke auf und lädt die Truppführer ein. Ohne seinen Stab einzuberufen.“
„Hmm.“
Konnte es so leicht sein! Er sah sich am Ziel.
„Was sagt ihr dazu, Hauptmann!“
Madek erstarrte. Die Euphorie hatte sich verflüchtigt. Sie ließ eine Kälte zurück die ihn fröstelte. Was ging hier vor?
Wie ein Geist trat K`reuk hervor. „Alles, was er sagt, stimmt.“, lautete seine Antwort. Sehr zu Überraschung von Madek. Sein Kommandant hatte soeben gestanden. Unsicherheit breitete sich aus. „Bis auf einen Punkt.“, ergänzte der Ork. Ein gleichgültiger Blick traf seinen Offizier.
„Der wäre?“, wollte Madek zornig wissen.
„Ich plane keine Verschwörung gegen die Urikais.“
Wieso dann diese Versammlung? Weswegen hatte er der Krone nicht Bericht erstattet? Warum keine Stabsbesprechung? Und wo waren die Anderen? Sekunde um Sekunde drehten sich die Fragen in seinem Kopf. Bis die Antwort praktisch von alleine kam. Wenn K`reuk keine Verschwörung gegen die Urikais plante, gab es nur noch eine Möglichkeit. Entsetzt starrte er seinen Kommandanten an. „Die Krone!“, spie er verzerrt heraus.
„Die Erbin der Krone ist zurückkehrt.“, entgegnete K`reuk ruhig. „Sie wurde vom Orakel gerufen, um die Tyrannei zu beenden. Die Herrschaft der Krone ist vorbei.“
Madek konnte nicht glauben, was er da hörte. Die Erbin der Krone! Das war ein Armenmärchen. Nichts weiter als eine Geschichte, die sich irgendein Schwachkopf ausgedacht hatte. Propaganda vom Untergrund. Wie konnte K`reuk nur so einen Schwachsinn glauben!
„Die Erbin der Krone!“, höhnte er. „Ihr glaubt ihm diesen Schwachsinn.“, richtete Madek an Berak.
„Nein.“
Jetzt war er verwirrt. Die Antwort schien K`reuk nicht zu überraschen. „Wieso seit ihr dann auf seiner Seite?“
In der steinernen Miene zuckte es. „Zu lange waren wir die Diener“ Seine Stimme klang müde. „haben ihre Herrschaft über uns geduldet.“, sprach er nüchtern. Eine Pause. „Das ist jetzt vorbei.“ Neue Kraft erklang.
Dieser Narr. Das war Verrat. Nicht mehr und nicht weniger. Ein neuer Impuls durchschlug ihn. „Ihr werdet für euren Verrat bestraft.“, zischte er mehr Berak an, als seinen Kommandanten.
„Mag sein.“, pflichtete ihn der Urikai bei. „Ihr werdet es aber nicht mehr erleben.“
Madek war nicht gewillt Sie aus der Schmiede zulassen. Er griff nach seinem Schwert. Im Augenwinkel nahm er unterschwellig eine Bewegung wahr.
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Ende Kapitel 19
*© by Alexander Döbber*

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Kommentare

Eleóme schrieb am 2010-03-15 23:33:37:
Es war mehr Zufall, dass ich hier noch einmal vorbei geschaut habe, aber ich freue mich umso mehr, dass weitere Kapitel hinzugekommen sind. "Selena" gehört zu meinen Lieblingsgeschichten hier, ich hoffe, dass du, wenn es deine Arbeit erlaubt, wieder neue Kapitel einschickst.
Liebe Grüße, Eleóme

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