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Kategorien > Fantasy > Abenteuer

Selena - K20

von Bone1979

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dem orkischen Gouverneur von Sierra, berief die Krone den Urikai Cris. Ein Loyalist. Seine erste Amtshandlung als neuer Militärgouverneur war die Stationierung seiner Soldaten im Fürstenpalast. Außerdem teilte er die Gegend um den Palast neu ein, übergab die Kontrolle an verbündeten Urikai Truppführer. Die Orks bootete er aus. Was zur Spannung unter den Biestern führte.
Zusammen mit dem Orktrupp erreichten Sie ihr Ziel, das Haupttor zum Fürstenpalast. Hauptmann K`reuk erwartete sie bereits. „Seit ihr bereit?“, fragte er die Erbin der Krone.
Sie schaute Celin und Nava an. Ab hier musste sie alleine weiter. Wenn alles so lief, wie geplant würden man sich am Sonnenaufgang wiedersehen. Eine Garantie gab es nicht. Ohne sich zu verabschieden, was nicht gerade ihre Stärke war, bisher zog sie als Einzelgängerin umher, wandte Selena sich dem Hauptmann zu und nickte.
Ein Ork, Fraka hieß er, fesselte ihre Hände so, das man meinen konnte die Lederriemen würden sie von alleine nicht lösen. Sie nahmen ihr die Waffen ab. Alles andere konnte unnötigen Verdacht erregen. Ein letzter Blick zu ihren Weggefährten. Dann machte sich die Albin zusammen mit 3 Orks zum Haupttor auf. Um ihre Aufgabe zu erfüllen und ihre Mutter zu rächen.
Nava hatte ein ungutes Gefühl. Sie war die Erlöserin, daran bestand inzwischen kein Zweifel mehr für die Elbin. Ein weiterer Grund warum es ihr missfiel die Albin alleine mit den Orks in die Höhle des Löwen zu schicken. Vielleicht hatte der Hauptmann ein falsches Spiel gespielt, um in der Gunst der Krone zu steigen. Ihre Hoffnung war das sie sich irrte. Andernfalls war alles umsonst gewesen. Unwohl sah Nava wie Selena zusammen mit den Orks durch das Haupttor schritt.

***
Nava`s Zweifel gegenüber K`reuk waren unbegründet. Er hatte nicht vor die Sache zu verraten. Auf einem Dach, eines hohen Gebäudes, lag ein Ork, schaute durch ein Fernrohr, veränderte eins ums andere Mal die Stellung der Linsen und sah wie sein Hauptmann mit der Spitzohrin das Tor passierten. Er robbte daraufhin zur anderen Seite des Dachs. Dort schloss sich ein niedriges Gebäudedach an. Wo ein Boote wartete, das Signal zum Angriff zugeben.
Der Aufklärer lugte über den Rand des Daches. „Pssst.“
Der Ork schaute hoch.
„Sie sind drin.“, teilte er ihm mit und kehrte auf seinen Posten zurück.
Der Boote sprang vom Dach, auf das angrenzende Vordach, das unter dem Gewicht bedrohlich knirschte aber standhielt. Unten angekommen horchte er, ob eine Patrouille ihn entdeckte, und lief schließlich los.
Die Rebellion konnte beginnen…
Mit der Nachricht, die der Boote den wartenden Rebellen überreichte, wurden Dinge in Bewegung gesetzt, die ab da nicht mehr aufzuhalten waren. Die Entmachtung der Krone ließ Orks und Urikais den Zwist zwischen ihnen vergessen. Sie verfolgten das gleiche Ziel. Hier und jetzt sollte die Tyrannei der Krone ein Ende haben. Was danach kam, konnte keiner Vorhersagen aber, was auch immer sich daran anschloss, lag dann in ihren Händen.

***
Der Plan war darauf ausgelegt, dass mit einem Ereignis mehrere Dinge gleichzeitig geschahen. Auslöser von allem war das passieren des Haupttores vom Fürstenpalast. Jetzt gab es kein zurück mehr.
Mit finsterer Miene ließ sie der Kommandeur der Torwachen hindurch. K`reuk hatte mehr als deutlich gemacht, wer die Gefangene und er war. Sein Kommando über den Elitetrupp der Zwillinge hatte weiter bestand. So gelangten sie hinein.
Keiner der Urikais stellte seinen Befehl, die Gefangene zu inhaftieren, in Frage. Sie betraten die Katakomben des Zellentrakts. Über den wollten sie bis zum Westflügel vordringen. Dass die Urikais Meldung machen würden, erwartete man. Schließlich waren sie Orks. Das Misstrauen ruhte auf beiden Seiten.
Sie gelangten in den Vorraum zum Zellentrakt. Dort wurde man erwartet. „Hauptmann K`reuk. Schön euch wohlbehalten wieder zusehen.“ Der Minister der Krone, ein Alb, stand gemeinsam mit fünf Reitern da. „Wir haben euch früher zurückerwartet.“
K`reuk gab sich gelassen. „Es gab Komplikationen.“
Der Alb lächelte nicht wirklich, schaute zu Selena und musterte sie abschätzend. „Damit war ja zu rechnen.“, entgegnete er gleichgültig. Er richtete seinen Blick wieder auf den Ork. „Ihr habt euren Auftrag erfüllt.“
„Gab es da je einen Zweifel, Minister.“
Der Alb ging nicht darauf ein. „Die Krone will mit der Gefangenen sprechen.“
„Dann werde ich Sie zu ihr bringen.“, erwiderte K`reuk.
In den Augen des Alb blitzte es. „Das wird nicht nötig sein. Eure Dienste werden jetzt nicht mehr weiter benötigt.“, stellte er unmissverständlich fest.
Sekunden verstrichen. Niemand rührte sich. „Wenn das so ist.“ Er überließ dem Minister die Erbin der Krone. Damit war zu rechnen gewesen, das man ihnen die Albin abnahm. Die Lage war verzwickt. Gingen sie zum Angriff über, konnte dass fatale Folgen haben. Selena konnte auf sich aufpassen, das hatte sie eindrucksvoll bewiesen. Sie sollten kein Risiko eingehen.
Drei Reiter traten vor. „Man wird euch hinaus begleiten.“ Dieser Schritt kam unerwartet.
Sie sahen wie die Albin, flankiert von zwei Reitern, mit dem Minister den Zellentrakt durchschritt und in Richtung Westflügel verschwand.
K`reuk und seine Männer machten kehrt, gingen den Weg zurück.
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Ende, Kapitel 20
© by Alexander Döbber

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Kommentare

http//:www.top3-suche.de schrieb am 2010-03-30 19:56:25:
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