Selena - Prolog
von
Bone1979
1
Selena
(Fantasy)
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-14.7.2008-
Autor: Alexander Döbber
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*Sequel zu “Das Weiße Königreich“*
*Die Rechte am Charakter“Selena“ aus “Das Weiße Königreich“ liegen beim Autor
Handlung & Personen sind Frei erfunden*
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Prolog
Sie hielt den Atem an, wofür es eigentlich keinen Grund gab. Die betrunkenen Männer hätten Sie selbst im nüchternen Zustand nicht bemerkt. Vorsicht war besser als Nachsicht. Daher stand Selena vollkommen regungslos im Schatten der Gasse, beobachtete die Männer, wie sie torkelnd die Straße entlang gingen. Zu so später Stunde traf man in der Regel keine nüchternen Leute an. Ganz gleich, als wie sicher die Straßen gelten.
Nach dem die lallenden Männer aus ihrem Blickfeld verschwanden schaute sie in die Nebenstraße. Niemand war zusehen. Ihr Blick kehrte zu einem Haus zurück, das keinerlei Besonderheiten aufwies. Ein typisches Merkmal für die Bauweise der Menschen.
Vollkommen lautlos löste sich Selena aus der Gasse, spurtete die Straße entlang und schmiegte sich an die Wand vom Nachbarhaus. Die Fensterläden waren geschlossen. Sie hatte gesehen, wie der Bewohner sie von Innen verschloss.
Eine Böe wehte eine Prise vom Wirtshaus am Ende der Straße zu ihr rüber. Der Geruch von Fleisch, Bier, Pisse und Erbrochenem. Angewidert zuckten Ihre Mundwinkel kurzzeitig. Sie blendete die Sache aus, schaute die Straße entlang. Lärm drang an ihre Ohren. Jemand verließ soeben das Wirtshaus. Kurz darauf schloss sich die Tür quietschend und Ruhe kehrte ein.
Selena kletterte die Wand vom Nachbarhaus hoch, ohne ein Geräusch zu verursachen. Auf dem Dach ging sie in die Hocke und horchte. Nichts. Sie kam stand auf, lief übers Dach und sprang hinüber. Vollkommen lautlos landete die Albin auf der anderen Seite. Vorsichtig schlich sie zum Oberlicht. Das Glas war stellenweise Blind und vergilbt, wodurch man nur schwer hindurch sehen konnte. Wenn man kein Alb war.
Selena ging in die Hocke. Unter dem Oberlicht befand sich ein Zimmer das selbst durch die schwere Sicht unordentlich wirkte. Überall lagen Blätter, Bücher, Schriftrollen und dergleichen rum. An der Wand hing eine teilweise ausgeblichene Karte. Auf ihr waren undeutliche Umrisse zuerkennen.
Drei Personen kamen ins Sichtfeld. Der kleinere, haarlose und dickliche Mann war der Hausbesitzer. Seine beiden Gäste hingegen waren größer, kräftiger und besaßen teilweise Haare. Sie trugen gewöhnliche Kleidung, nichts auffälliges. Worin ihre Absicht lag.
Der Gastgeber räumte den Deckel von einer Truhe frei, holte aus seiner Hosentasche einen Schlüsselbund und öffnete das Schloss. Er hob den Deckel hoch, schaute hinein und nahm einen verhüllten Gegenstand heraus. Der Mann wandte sich rum und übergab ihn seinen Gästen.
Einer reichte ihm einen Beutel. Ohne hinein zusehen steckte er ihn ein, drehte wieder zur Truhe und schloss den Deckel. Dadurch konnte er nicht sehen, wie der Gast seinem Begleiter knapp zu nickte. Der Mann zückte einen Dolch, trat hinter den Gastgeber und stach zielsicher zu.
Teilnahmslos packte der andere Mann den Gegenstand aus.
Der Gnom hatte recht. Keine Selbstverständlichkeit. Andererseits wusste er was ihn erwartete, wenn es anders käme. Die Männer verließen kurze Zeit später das Haus. Ihre Leichen fand ein Wanderarbeiter am nächsten Morgen in einer Seitenstraße. Von dem Gegenstand fehlte jede Spur.
***
Selena legte das Schwert in die Vertiefung der runden Steintafel. Es rastete hörbar ein. Wie erwartet passte es perfekt hinein. Zufrieden schaute sich die Albin das Schwert an. Einst gehörte es einem Ordenritter. Heute schien es für einige Menschen lediglich ein Schwert zu sein. Weit gefehlt.
Beinahe ehrfürchtig strich Sie über die Parierstange. Die Oberfläche war glatt. Dennoch wusste Selena, dass da was war. Ihr Blick ging zur Karte im Tisch. Wie schon die Male zuvor sah sie zur Gebirgskette, die sich im Nordland erhob. Sie stellte die Grenze zwischen Eurasien und dem dahinterliegenden Land da.
Wieder spürte Selena diesen Drang. Er zog sie als kleines Mädchen zu den Bergen. Sie konnte nicht sagen warum oder weshalb. Bisher war es ihr nicht gelungen herauszufinden, was dahinter steckte.
Ganz egal was es war, sie würde alles versuchen. Koste es, was es wolle. Mit frischem Elan machte Selena kehrt und verließ die Tafelrunde des Ritterordens.
(Ende Prolog)
*Kapitel kommen in unregelmäßigen Abständen*
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Kommentare
sunny schrieb am 2009-02-01 20:29:20:
ja ganz recht schön weite rschreiben...bekomme garnicht genug
Scrittore schrieb am 2008-09-09 22:01:19:
ich bins schon wieder :P
bin jetzt in letzter zeit , voll der fan von dir :P
schreib immer schön weiter :P
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