Serie: Verfolgt ! 1
von
elchico
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Verfolgt!
Hauptcharaktere:
Linda, 17 Jahre alt, blond, recht groß und schlank. Sie ist klug und die Vernünftigste.
Kevin, 18 Jahre, braunhaarig, groß und sportlich. Der Lustige.
Nina, 17 Jahre, braunhaarig, recht klein und normal gebaut. Ideenfreudig.
Martin, 18 Jahre alt, recht klein und schüchtern. Er ist mit Abstand der Klügste von den 5.
Ramon, 17 Jahre, ein guter Unterhalter und Kevins bester Freund. Braunes, lockiges Haar und eher dicklich.
Kapitel 1 :
Flucht
Linda, Kevin, Nina, Martin und Ramon saßen bei erstgenannter Zuhause. Linda hatte sturmfrei und so lud sie ihre Freunde für den Abend ein. Nur Alex und Nina´s Freund Mark konnten nicht kommen. Doch auch so hatten die 5 ihren Spaß. Am späten Abend gegen 11 lachten sie mal wieder sehr. „Wollen wir nicht noch irgendetwas cooles machen, meine Hasis?“, fragte Kevin in die Runde. „Was wäre denn ´was cooles´?“, lautete die Antwort von Nina. „Naja“, kam es wieder von Kevin, „ wie wär`s, wenn wir uns einfach das Auto deiner Eltern schnappen, Linda. Dann können wir noch ein paar Gratis Fahrstunden machen.“ „Du spinnst ja wohl, so wie ich euch kenne baut ihr irgendeinen Unfall“, sagte Linda. „ Ach Quatsch, komm schon. Könnte lustig werden.“ „Ja, genau“, stimmte ihm sein bester Freund Ramon zu, „wir könnten nach hinten in den Schichauweg fahren, da ist um diese Uhrzeit fast kein Verkehr und weit weg ist es auch nicht.“ „Und was ist, wenn uns die Polizei erwischt? Wir kriegen einen Heidenärger“, murmelte Martin vor sich hin. „Uns wird schon keiner sehen, du Schisser und jetzt kommt schon bitte“, konterte Kevin. Martin grummelte leise und verfluchte sich für seinen Satz. Wieder keine Pluspunkte bei den andern gesammelt. Oft wurde er von Kevin und Ramon gehänselt und nur wegen seiner Klugheit war er eigentlich mit ihnen befreundet.
„Na gut, meinetwegen, aber wenn einer von euch irgendetwas Blödes anstellt oder was kaputt macht, dann reiß ich euch die Zunge ab“, sagte Linda und zwinkerte dabei. „Und wenn nicht, denn streichelst du sie ganz lieb“, antworte Kevin und Ramon und Nina lachten, während Linda die Augen verdrehte. Zwischen Linda und Kevin war schon im Laufe der Zeit etwas mehr geworden. Öfters machten sie miteinander auf Partys rum, doch Linda hatte immer den Eindruck, dass Kevin keine richtige Beziehung wollte. Sie schnappte sich den Ersatzschlüssel vom Wagen und alle 5 liefen zur Garage, während Martin ein paar Schritte zurückblieb. „Hey, keine Angst, wird schon nichts passieren.“, flüsterte ihm Linda zu. Dann quetschten sich alle 5 in den Wagen. Kevin, der schon ein paar Fahrstunden absolviert hatte, nahm hinter dem Lenkrad Platz und Linda ließ sich neben ihn auf den Beifahrersitz plumpsen. Ramon, Martin und Nina nahmen hinten Platz. „Na dann, Hals und Beinbruch, Jungs“, sagte Kevin, bevor er den Schlüssel umdrehte und langsam aus der Einfahrt rausfuhr.
Zuerst mussten sie einige befahrene Straßen unbemerkt passieren, bis sie am Ziel angelangt waren, bei dem sie quasi ungestört fahren konnten. Nach ein paar Metern machte Kevin das Radio an und drehte es volle Lautstärke auf. „Let me entertain you“ dröhnte aus den Boxen im Auto. „Mann, du bist echt nicht ganz dicht“, sagte Linda und versuchte, die Boxen zu übertönen. „Wenn wir hier laut Musik hören, fallen wir doch eher auf.“, kam es wieder von Linda als sie das Radio ausschaltete. „Denn halt keine Musik, klein Linda“, antwortete Kevin und von hinten kam leises Gekicher. Linda streckte ihm die Zunge raus und ließ sich wieder in ihren Sitz zurückfallen. „Hier, fahr hier links rein dann haben wir die ganze Straße für uns, ist ein guter Kilometer“, sagte Ramon. Kevin blinkte rechts, bog aber links ab. „Was machst du denn?“, fragte Nina. „Tut mir leid, mit den ganzen Knöpfen komm´ ich noch nicht so zurecht.“, sagte Kevin und grinste. Als sie um die Ecke waren, hielt er an. „So, wer möchte jetzt hier diese Luxuskarre steuern?“, lachte Kevin. „Hier, lass mich als erstes.“, kam von Ramon, von einem Kichern seinerseits begleitet. Sie wechselten die Plätze im schwarzen, alten Mercedes und Ramon fuhr los. „Wie lange sind deine Eltern eigentlich weg, Linda?“, fragte Martin, während er aus dem Fenster starrte und den vorbeigleitenden Wald beobachtete. „Naja, sie meinten höchstens gegen zwei, die sind ja bei ´ner Hochzeit.“ „Ach so“.
Nach gut einer halben Stunde war jeder mal dran gewesen bis auf Martin, der jetzt die Straße zurückfahren wollte bis zu Lindas Haus. „Viel Glück, Brillie“ gab ihm Kevin ein paar nicht wirklich aufmunternden Worte mit auf den Weg. Martin streckte ihm nur den Mittelfinger entgegen. Ihn nervte seine Brille gewaltig, doch ohne sie konnte er nicht wirklich etwas erkennen und für Kontaktlinsen war er zu ungeschickt. Martin fuhr ziemlich rüde an und Linda kreischte auf, während Ramon, Nina und Kevin anfingen zu lachen. „Alles unter Kontrolle“, kam vom Fahrer. „Hoffe ich.“, fügte er noch leise zu. Er fuhr relativ schnell, trotzdem hielt er den Wagen jetzt sicher und Linda schloss kurz die Augen. „Was meint ihr,…“, fing Linda an und öffnete die Augen. Und sie erschrak. Knapp 10 Meter vor ihnen taumelte eine Frau über die Straße. „Pass auf“, schrie sie und Nina fing hinten an zu kreischen. Doch Martin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und sie fuhren heftig gegen die Frau, die sie schockiert angeguckt hatte, als sie das Auto bemerkte. Sie knallte auf die Motorhaube und wurde dann quer über das Auto geschleudert, das ins Schlingern kam. Die 5 schrien wie am Spieß und Martin stieß sich den Kopf am Lenkrad. Dann kam das Auto zum Stehen.
9 Stunden zuvor:
Sandra Malaso kam gegen halb 4 nach Hause und machte sich erst mal einen Kaffee. Zu müde war sie, um sonst den Tag zu überstehen. Endlich hatte sie mal wieder früher Feierabend und kam mal wieder vor 6 nach Hause. In letzter Zeit musste sie unglaublich viele Überstunden machen und war deshalb auch sehr gestresst. Oft kam sie auch erst um 7 nach Hause um dann zwei Stunden später schon wieder schlafen zu gehen, weil die Müdigkeit sie immer wieder übermannte. Urlaub hatte sie schon lange nicht mehr gehabt und so war sie doch sehr froh über ihren halben freien Tag. Sandra arbeitete als Werbekauffrau bei Publicis in Berlin-Mitte. Die Umgebung war großartig und sie freute sich am Anfang oft auf ihre Pausen, in denen sie viel machen konnte oder gut essen gehen konnte in den naheliegenden Restaurants. Doch Pausen hatte sie kaum mehr. Dafür war der Job wirklich gut bezahlt und wenn sie mal Urlaub hatte, konnte sie sich schöne Reisen leisten.
Sandra nahm ihren Kaffee, nahm einen kräftigen Schluck und fühlte sich gleich etwas frischer. Sie schaltete das Radio an und machte sich einen Toast. Dann nahm sie ihr Handy raus und schaltete es an, da sie es vorhin ausschalten musste bei einem wichtigen Meeting. Schnell gab sie die Geheimnummer ein: 2312 und sah, dass sie 5 Anrufe in Abwesenheit hatte. Doch das interessierte sie jetzt nicht und sie steckte ihr Handy wieder weg. Sie schmierte
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