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Kategorien > Horror > Action

Serie: Verfolgt ! 1

von elchico

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und immer wieder anfängt, gräßlich zu lachen. Sandra schrie so unglaublich laut, als ob sie den Clown übertönen wollte. Doch man hörte ihn weiter lachen und Sandra taumelte aus dem Zimmer, rannte durch den Flur, schmiss die Haustür auf und stürzte sich ins Freie. Sie rannte in Richtung Straße. Sie fiel hin, direkt vor der Straße, rappelte sich wieder auf und wollte die Straße überqueren. Doch mitten auf der Straße sah sie plötzlich zwei Scheinwerfer unmittelbar vor ihr. Sie guckte ungläubig in das grelle Licht und fing an zu schrien. Dann wurde sie hochgeschleudert, landete mit einem lauten Knall auf etwas hartem, flog dann erneut in die Luft und landete schließlich auf dem Boden.

Linda starrte durch die Scheibe nach vorne. Ihr war kotzübel und sie begriff soeben wieder, was passiert war. Sie schaute rüber zu Martin, der leicht blutend regungslos da saß, den Blick nach vorne gerichtet. Auch Nina, Ramon und Kevin saßen völlig regungslos und mit offenem Mund auf ihren Sitzen. Es war totenstill im Wagen. „Wir… wir haben gerade einen Menschen überfahren“, brach Nina das Schweigen. „Eine Frau, um genau zu sein“, fügte Kevin hinzu. Ramon stieg aus und ließ sich auf den Boden fallen, um Luft zu schnappen. „Martin, alles in Ordnung?“, fragte Linda und beäugte seine kleine Wunde. Nur ein leises „Mhhhh“, kam zurück. Nun stiegen auch die anderen 4 aus und atmeten erstmal die frische Luft ein um einen klaren Kopf zu bekommen. Dann sahen sie die Frau. Sie lag verdreht auf dem Asphalt und unter ihr war eine kleine Blutlache zu sehen. Langsam gingen sie auf den Körper, der da so leblos rumlag, zu. „Ach du Scheiße“, sagte Ramon, der bis zu diesem Zeitpunkt die ganze Zeit schwieg. „Ist sie tot?“, fragte Nina in die Runde. „Natürlich ist die tot! Und ich habe sie umgebracht. Ich wusste doch, dass das eine Scheiß Idee war! Scheiße, scheiße, scheiße!“, antworte Martin völlig hysterisch. Aufeinmal rannte er los zum Waldrand. Linda lief ihm schnell hinterher und fing ihn ab. „Hey, ganz ruhig, es war nicht deine Schuld. Niemand kann etwas dafür. Niemand.“, tröstete Linda ihn und legte ihm ihren Arm um die Schulter. „Ich habe sie umgebracht. Verstehst du das nicht, Linda?“, sagte Martin immer noch völlig aufgelöst. „Komm, wir gehen erstmal wieder zurück zum Wagen.“ Linda nahm Martin an die Hand, wie ein kleines Kind und führte ihn zum Wagen. Nina, Ramon und Kevin kamen auch dazu. „Wir wissen ihren Namen“, sagte Nina. „Und?“ „Sandra Malaso, 27 Jahre. Hatte ihr ganzes Leben also noch vor sich.“ „Oh man“, kam von Linda. Dann war stille. Mittlerweile war es nach 12 und es war wirklich keiner mehr auf der Straße. „Meint ihr, jemand hat uns gesehen?“, fragte Ramon ins Schweigen hinein. „Ich weiß nicht, ich sehe kein“, sagte Kevin. „Dann sollte wir von hier verschwinden“, flüsterte Ramon. „Was?“, kam synchron von den beiden Mädchen. „Wir können doch nicht einfach abhauen.“ „Wir müssen. Ansonsten kriegen wir totalen Ärger und wahrscheinlich auch noch lebenslanges Fahrverbot. Wir haben nicht mal einen Führerschein. Uns bleibt keine Wahl.“, antwortete Ramon. „Er hat Recht“, stimmte ihm Kevin zu, “und wir sollten uns beeilen.“
Kevin stieg auf der Fahrerseite ein, die anderen folgten ihm. Linda blickte noch einmal auf den verkrümmten Körper zurück. „Wir hätten es echt nicht machen sollen“, murmelte sie und stieg dann auch ein. Leise fuhren sie davon.
Sie hatten keine Ahnung, dass sie beobachtet wurden. Eine schwarze Gestalt stand zwischen den Bäumen und sah, wie das Auto wegfuhr. Dann begab er sich langsam und leise zu der Leiche!

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