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Shade of the darkness (Schatten der Dunkelheit )

von Master of Dreams

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Shade of the darkness
Schatten der Dunkelheit

Von Hans G.

"Leben wie einem Gott geben sie ihm,
ewigen Atem wie einem Gott bringen sie
für ihn Opfer da.
Dann hießen sie ihm Cthulhu, eine gottähnliches Wesen,
den Bewahrer der Namen der äußeren Götter und des Samens der Macht über die Menschheit, willkommen.
Der, der vor mehreren hundert Millionen Jahren mit seinem Gefolge auf die Erde kam und sich seit dem Untergang, durch den Krieg mit den älteren Göttern, in seiner Stadt R'lyeh. infolge der Plattenverschiebung in einem todesähnlichen Tiefschlaf befindet.
Dem Ort, wo im Süden die Sonne über dem eiskalten Meer hin weckzieht. Unter dem er schläft. Doch wehe wer ihm erweckt."
H.P. Lovecraft…

1

Ich war wieder mal auf einer Reise die mich auf dem europäischen Kontinent führte. Eine Einladung eines Okkulten Zirkels in Koblenz die mir auf meinem Landsitz in der Nähe von St. Fillans in Schottland zugestellt wurde, machte mich neugierig. In diesen Kreisen war ich ja kein unbekannter, denn als Dämonjäger besaß ich die Stärke beider Seiten. Mein Ziel war es die Vernichtung der Kreaturen die, die Erde wieder in ihren Besitz bringen wollten. Bin auch bei der Kirche ein gefragter Mann. Einen Tag später nahm ich einen Flug nach Düsseldorf. Von dort aus fuhr ich mit dem Zug nach Koblenz. Wie immer bin ich in meinen Stamm Hotel Trierer Hof abgestiegen. Ein sehr gepflegtes und gutes Hotel übrigens, das im Herzen von Koblenz lieg. Nach einen ausgedehnten Stadt bummel fuhr ich wieder ins Hotel zurück. Ich hatte es mir gerade auf der Couch in meinem Apartment bequem gemacht als der Hoteldiener mir dieses Telegramm brachte. Ich öffnete es und las,
``Lieber Armand de Silver,
wenn es deine Zeit erlaubt - und Du schon im Hotel in Koblenz angekommen bist - dann komm bitte sofort nach Kaltenborn. - Ein kleines Dorf in der nähe von Jammelshofen. - Treff im Berghotel Hohe Acht. - Allesweitere Vorort. -
Gruß Sibylle. ´´
Sibylle van Jansen war eine gute langjährige Freundin von mir und anerkannte Archäologin, dazu noch eine attraktive gutaussehende Frau. Vor einigen Tagen hatten wir noch zusammen telefoniert. Daher wusste sie, dass ich wegen einer Einladung nach Koblenz gekommen war, und dass ich immer dort im gleichen Hotel nächtigte. Ich habe bei ihrem anruf erfahren das sie in der Eifel an einer Ausgrabung beteiligt war. Nun, es waren noch gut drei Tage bis zu diesem Okkultismus Treffen, also hatte ich noch Zeit um nach Kaltenborn zufahren. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen. Ich griff zum Telefon und bestellte mir einen Mietwagen, einen Austin-Healey für morgenfrüh, denn ich leibte diesen Wagentyp. Den Weckdienst hatte ich auch verständigt. Das ich um punkt 8:00uhr geweckt werden wollte. Soweit so gut, doch meine Gedanken richteten sich nochmals auf das Telegramm. Ich las es nochmal und hatte plötzlich seine komische Vorahnung. Sibylle muss irgendwas entdeckt haben? Etwas was für mich von Interesse sein konnte. Aber was war es? Ach was soll es, sich jetzt den Kopf zu zermartern du wirst es ja Morgen sowieso erfahren. Ich genehmigte mir noch einen Schummertrunk, einen guten alten Scotch Whisky und legte mich dann zur wohlverdienten Nachtruhe hin.
Am nächsten Morgen, ich nahm gerade mein Frühstück auf meinem Zimmer ein, klingelte das Telefon. „Guten Morgen Herr de Silver! Ihr Wagen steht für Sie bereit.“
„Vielen dank komme in Zehnminuten herunter“, sagte ich zu dem Rezeptionist.
Das klappt ja alles wie am Schnürchen, jetzt musst du dir nur noch eine Karte der Umgebung besorgen und dann die Route einzeichnen lassen. Ein kurzer blick aus dem Fenster und ich sah in einem strahlendblauen Himmel. Das macht die fahrt zu Sibylle doch gleich angenehmer, dachte ich. Innerlich freute ich mich schon auf das wiedersehen mit ihr.
Vor zwei Monaten hatte sie mich in meinen Herrenhaus in der nähe von St. Fillans am Loch Earn besucht. Sie schwärmte von dieser malerischen Umgebung in der ich wohnte. Nicht weit vom Ufer des Loch Earn lag mein Anwesen. Die nahen Berge sind das Tor zum Schottischen Hochland. Eine Idylle zu jeder Jahreszeit. Die leuchtenden Farben im Frühjahr, die langen hellen Sommerabende, den Morgennebel über den See und die Schnee bedeckten Gipfel. Sibylle sagte einmal wie faszinierend der Sonnenuntergang im Westen ist, den sie von meinem Balkon im ersten Stock des Hauses aus sehen konnte. Die schottischen Highland sind für mich immer ein Ruhepol wenn ich von irgendwelchen Aufregenden Reisen hierher zurück kam.
Ach du lieber Himmel, ich wollte ja vor Zehnminuten schon unten sein. Habe mich ganz in Gedanken verloren, jetzt aber los. Ich streifte mein schwarzgraues Sakko über schloss die Zimmertür und lief zum Lift. Unten in der Empfangshalle angekommen schritt ich zu Rezeption wo ich den Autoschlüssel in empfang nahm. Dabei erkundigte ich mich gleich wie ich nach Kaltenborn käme. Der nette Mann an der Rezeption zeichnete mir den Weg in meine Karte ein.
„Schauen Sie, Richtung Nord nach Neustadt dann auf die B49 und danach auf die B9 bis zur 33 Richtung Nürburgring dann die B12 und abbiegen zur K23 Richtung Jammelshofen, dann ist es nicht mehr weit. Die Fahrzeit beträgt circa 40 Minuten “, sagte er im höflichen ton zu mir.
Ich bedankte mich und ging zu meinen schwarzen Austin – Healey BN7/3000MarkI der mittlerweile schon vor dem Hotel stand. Das Verdeck des Autos brauchte ich bei dem schönen Wetter nicht hoch zuklappen. Ein richtig schöner Sommertag, ich schwang mich hinters Steuer und fuhr in die angegebene Richtung. Ob wohl ich nicht wusste was auf mich zukam war ich guter Dinge. Es lag vielleicht daran das ich Sibylle nun bald wieder sah. Während ich fuhr gingen mir so einige Gedanken durch den Kopf. Ich habe sie sehr gern und wenn sie bei mir ist fühle ich mich besonders wohl. Aber, sie ist oft unterwegs denn sie ist mit Leib und Seele Archäologin. Auch ich bin oft auf Reisen bei denen man nie weiß wie sie enden. Das macht die Zuneigung zwischen uns ein wenig kompliziert und wir beide können das vorläufig nicht ändern. Jedoch blieben wir immer in Kontakt und trafen uns wann immer es möglich war. Doch irgendwann wird es sein, ich hatte da so ein Satz von ihr im Gedächtnis, sie sagte ihn als sie bei mir war. Der mir aber im Moment nicht einfiel. Doch wusste ich, dass wir bald für immer zusammen sind. Wenn mich meine innere Vorahnung nicht täuscht. - Mit der Wegstrecke hatte ich keine so all zu große Mühe und vor allem die Gegen hier in der Eifel war wunderschön. Mal vorbei an Felder, kleine Orte oder durch ein Waldgebiet. Jetzt bog ich auf die L90 ein nun konnte es nicht mehr weit sein. Es vergingen keine 15Minuten da sah ich das Ortschild von Kaltenborn. Bog kurz danach Rechts ein und dann wieder Links nach einigen Metern parkte ich meinen Austin seitlich vom

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