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Kategorien > Jugend > Liebe

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von Meryem Gök

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Martha schaute sich im Spiegel an. Sie strich sich die Tränen aus dem Gesicht und holte tief Luft. Halt suchend setzte sie sich auf den Boden des Badezimmers.
Kam es ihr nur so vor oder versuchte ihre beste Freundin ihr absichtlich eins auszuwischen?
Sie liebten beide denselben Jungen.
Der Junge und ihre beste Freundin hatten über Martha geredet.
Darüber das Martha etwas für ihn empfand. Martha hatte es ihm gesagt. Ihre beste Freundin nicht. Das war eigentlich egal. Es ging viel mehr darum das ihre beste Freundin es ihr nicht erzählte. Sie hatte dem Jungen versprochen Martha nichts von dem Gespräch zu erzählen.
Früher, vor alldem, damals hätten sie darüber gesprochen.
Ganz sicher, früher, hätte ihre beste Freundin ihr alles erzählt. Egal was sie ihm versprochen hatte.
War es diesmal ganz anders und sie erkannte es nicht?
Diesmal hatte sie Martha erzählt wie schön der Tag mit ihm war, hatte nicht das kleinste Detail ausgelassen aber den Inhalt des Gespräches erwähnte sie mit keinem einzigen Wort. Obwohl es wichtig wäre. Martha hatte ihm doch erst neu gestanden das sie ihn mochte. Also war es doch selbstverständlich das sie auf jede noch so kleine Kleinigkeit brannte. Das war ihrer besten Freundin doch klar? Sie kannten sich schließlich in und auswendig.
Warum also setzten sie sich nicht in die Küche, machten sich Cappuccino und steckten die Köpfe zusammen? War dadurch alles so anders geworden?
Seit diesem Vorfall hatte sich etwas zwischen ihnen verändert. Es war nicht mehr so einfach miteinander zu reden. Sie entfernten. Dieser Gedanke versetzte Martha einen schmerzenden Stich ins Herz. Ihre Augen starrten die Decke. Aber das konnte doch nicht stimmen, Sie hatten schon deutlich schwerere Situationen gemeistert.
Die ganze Situation war einfach nur zum verzweifeln und verdammt nochmal so kompliziert. Martha wusste nicht mehr was sie machen sollte.
Die Tränen brachen aus ihr heraus, diesmal konnte sie, sie nicht zurückhalten. Ihr Schluchzen füllte den Raum. ,,Nicht. Hör auf zu weinen.” , sagte sie zu sich selbst, ,,Du bist nicht schwach, sei Stark!”
Ihr inneres war so durcheinander wie die Hektik an einem Flughafen. Warscheinlich sollte sie einfach nur abwarten. Die ganze Situation brauchte sicherlich noch etwas Zeit. Sie stand auf blickte in den Spiegel, trocknete noch einmal ihre Tränen, richtete ihre Friseur und lächelte ihrem Spiegelbild aufmuntert zu. Sie durfte nicht zeigen das sie schwach war. Denn sie war ein starker Mensch, das dachten zumindest alle anderen.
,,Die Lösung abzuwarten ist bestimmt das Richtige,” ,redete sie sich ein, ,,Und wenn nicht?” Denn Gedanken schob sie beiseite. Das durfte nicht sein. Das konnte nicht sein.
Wenn sie ihre Freundin verlieren würde.......
Dann wäre Martha eine Welt ohne Sonne. Und jedem war doch klar das eine Welt ohne Sonne nicht sein konnte.....

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Kommentare

Hannah schrieb am 2007-03-18 21:43:51:
alles ein bisschen verwirrend, am Anfang, wird aber später klarer.
Die Geschichte könnte man aber auch noch fortsetzen, würde mich freuen.
Liebe Grüße und viel Spaß noch beim weiteren schreiben von Geschichten
Hannah K.
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