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Kategorien > Aus dem Leben > absurde Realität

Sie nahmen mir mein Kind

von LeonsMum

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Dies ist eine Art Tagebuch über meine Leiden unter den Fängen des Jugendamtes, ich beschreibe hier das wohl Grausamste das man einer Mutter antun kann. Was bei Jugendämtern mitlerweile erschreckende Realität und vor allem Alltag geworden ist.
An alle die diese Geschichte hier lesen bitte ich, es aus den Augen einer Mutter zu sehen.

Und hier die eigentliche Geschichte;

Sie nahmen mir mein Kind


Es war der 30. Juni 2010. Mein Sohn war gerade 3 Jahre alt.
Wir schauten fernsehen,spielten im Zimmer, als es plötzlich an der Tuer klingelte.
Ich dachte, ein Freund oder vielleicht die Post und ging hin.

Es dauete nicht lange, da waren sie wieder weg. Und sie nahmen ihn mit,
meinen Engel, gerade mal 3 Jahre alt.
Eine Stimme sagte, ich solle ein paar Sachen einpacken und sie
wúerden meinen Sohn jetzt mitnehmen,es war die Sachbearbeiterin des
Judgendamtes.

Erst weigerte ich mich, dann sagte die Frau vom Jugendamt,
sie nehme ihn so oder so mitob mit oder ohne Kleidung.

Also packte ich das Nötigste ein und gab es ihr mit.
Dann gingen sie die Tuer raus, ich durften mich noch kurz verabschieden,
dann sagte man mir Leon wuerde nun in einer Pflegefamilie untergebracht werden,
dann war er weg. Ich brach zusammen, weinend, fast schreiend.
Sie nahmen mir alles was ich hatte, es ging alles ganz schnell.

In meiner Verzweiflung rief ich meine Mutter an,die mir sagte,
ich solle sofort meine Anwaeltinanrufen, was ich dann auch sofort tat.
Ich erzählte ihr was passiert ist und sie bat mich,
sofort in ihr Buero zu kommen.

Ich rief meine Patentante an und bat sie mich dort hin zu fahren,
Was sie auch sofort tat.
Im Buero angekommen, haben wir uns lange unterhalten.
Auch erst dort erfuhr ich was der Grund dafuer war dass mir mein Sohn
weg genommen wurde,nachdem meine Anwältin mit dem Jugendamt
telefoniert hatte.

Leon war kurzzeitig im Kindergarten bei uns im Ort.
Dort hätten sich wohl Vorwuerfe gegen meinen Sohn verbreitet.
Er wuerde Kinder ärgern,´schlagen oder sie anderweitig provozieren.
So habe ich den kleinen jedoch nie selbst erlebt.
Dazu kam noch, dass wir angeblich nichts zu essen hätten,
dabei war der Kuehlschrank immer so voll dass er kaum noch zu ging,
Lediglich ein mal war er wirklich fast leer, hätte aber auch noch 2-3 Tage gereicht.
Und das nicht weil ich kein Geld fuer Essen hatte, sondern weil
ich eben an diesem Tag einfach noch nicht einkaufen war.

Es war trotz allen zwar nicht ganz einfach, jedoch nichts was man
mit etwas Hilfe nicht wieder hinbekommen wuerde.

Kurz zuvor hatte ich mir eine Familienhilfe geholt,
damit fing alles an.
Sie kam fast jeden tag und half mir wo sie konnte.
Ich war auch der Meinung, es liefe viel besser.
Auf Seiten des Jugendamtes sah es wohl etwas anders aus.
Mir wurde zum Vorwurf gemacht, meinem Sohn nicht das geben
zu können was er braucht, ich war da anderer Meinung.

Ich war von Geburt an allein mit meinem Sohn,
sein Vater hatte sich schon lange aus dem Staub gemacht,
er kennt ihn selbst jetzt nicht, hat ihn 3 mal gesehen,
in den fast 4 Jahren die er da ist. Ich hab es ihm so oft angeboten,
aber er wollte nicht. Dauernd die Ausreden: keine Zeit,muss arbeiten etc.

Jetzt wo Leon weg war, wusste ich nicht was ich machen sollte.
Ich fuehlte mich hilflos,verraten und ungerecht behandelt.

Der Kampf ueber meine Anwältin dauerte 2 Wochen, dann mussten sie mir
leon wieder geben.
Ich habe immer alles gemacht was die wollten, hab mich eingesperrt gefuehlt
und bei jedem Schritt den ich machte, musste ich Angst haben,
dass sie ihn mir weg nehman, die ganze Zeit.
Bedingung dafuer dass er wieder zu mir durfte war jedoch eine weitere
Maßnahme seitens des Jugendamtes, das sich Familienhaus nannte.





Mein Aufenthalt im Familienhaus

Am 27.09.2010 zogen wir ins Familienhaus in Marburg ein.
Dort wurde Loen tagsueber eine Weile betreut und ich hatte Termine
bei Den Ärzten dort oder außerhalb,anderweitig zu tun, ging einkaufen etc.
Ansonsten waren wir soweit alleine in der Wohnung. Sahen fern
(meistens kika) oder spielten auf dem Spielplatz.

Es war eigentlich immer das Selbe, Tag fuer Tag.
Leon war morgens in der Kinderbetreuung, ich ging meinen Terminen nach
und bevor mein Sohn nachmittagswieder kam, machte ich das Essen,
damit er sofort sein Mittagessen bekam.
Danach gingen wir raus auf den Spielplatz, kuckten fernsehen,
oder waren in der Stadt unterwegs.
Es war eigentlich ganz entspannend, aber auch ganz schön langweilig.
Einmal, da kam Leon nicht so von der Kinderbetreuung zurueck,
wie ich ihn erwartet hatte. Er kam zurueck mit einer Platzwunde am Kopf.
Die Betreuerin des Familienhauses die fuer mich zuständig war,
hatte Leon fallen lassen, nun hatte er eine riesige Platzwunde am
Kopf, alles war voller Blut, die Betreuerin ist sofort mit ihm ins Krankenhaus gefahren,
ich hatte die größten Sorgen, dass er vielleicht eine Gehirnerschuetterung hat, oder
vielleicht sogar schlimmeres. Also so etwas ist mir in den ganzen fast 4 Jahren die
mein Sohn nun auf der Welt ist nicht passiert.
Wenn Jugendamtangestellte das nicht einmal können, aber ich
schon, wer ist dann besser??? Das frag ich mich seit diesem
"Unfall" immer wieder.
Ich war wuetend und bin es heute noch. Mir wird vorgeworfen ich
könne mein Kind nicht erziehen, aber bei denen selbst kommt er
zurueck mit einem Loch im Kopf, Mensch, war ich geladen,
und bin es auch heute noch wenn ich daran denke.

Mit der zeit jedoch war ich auch ganz froh darueber dass wir
bald nach hause gehen durften.
Die Zeit im Familienhaus dauerte bis zum 29.10.2010.
Immer wieder machten sie mir Angst ich duerfte meinen Sohn
nicht mit nach hause nehmen.

Nach dem Familienhausaufenthalt, der danach als Maßnahme mit
dem Jugendamt vereinbart war,nahmen Sie mir meinen Sohn erneut.
Ich musste am 29.10.2010 alleine nach Hause fahren.
Grund dafuer angebliich eine psychische Störung meiner seits,
und dass ich meinen Sohn so nicht erziehen könne.

Also musste ich mich einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen
und ließ mich in die Psychiatrie einweisen, dar dies die einzige Möglichkeit sei,
meinen Sohn irgendwann wieder bei mir zu haben.





Mein Aufenthalt im Krankenhaus

Am 10.November 2010 wurde ich nun in eine psychiatrische Abteilung in einem Krankenhaus bei uns in der
Nähe eingeliefert. Dort sollte festgestellt werden, ob der Verdacht auf eine psychische Störung begruendet ist oder nicht.

Heute ist bereits der 13.11.2010.
Noch immer häng ich in der Klinik fest ,keine Therapien bis jetzt oder sonstige angebote.
Lediglich die freien Aktifitäten wie Muskelentspannung, die ich auch gern mitmache,
werden fuer mich und alle andern angeboten.
Alles was geht mach ich mit dar ich sonst aus Langeweile sterbe.
Noch immer weiß ich nicht wie lange ich hier bleiben muss, was mir am meisten auf die
Nerven geht. Wann begreifen die hier

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Kommentare

Frechie schrieb am 2010-12-21 16:02:47:
Schande über dieses besch...... Jugendamt. Die finden auch immer irgendeinen Sch... Nich mal normale Leute können die mal in ruhe lassn. denen würd ich am liebsten mal offen ins gesicht sagen, dass sie abgedrete knalltüten am besten nachahmen können. Zumal die tochter von meiner tante auch mal scheize im kindi gebaut hat. und dann dieses theater von wegen: "schlechte erziehung" un so!!!
Pseudonymia schrieb am 2010-12-11 17:16:57:
traurig... Aber ich finde es toll das du den Lebenswillen nicht verlierst und weiterkämpst. Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass alles gut enden wird!

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