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Kategorien > Horror > Horror

Silent Hill

von King - Karados

Maria nahm die Zigarette, die ihr der Beamte anbot und zündete sie vorsichtig an. Es war wohl nicht schwer zu erkennen, dass ihr nicht ganz wohl war. Die Aufforderung die der Polizisten gemacht hatte, hätte sie sich zwar denken können, aber sie war dennoch aufgewühlt. Es würde viel Kraft kosten sich zu erinnern, aber so sollte es sein und Maria hob langsam den Kopf. "Es fing an letztes Jahr im Urlaub", aber hören sie selbst, dann wissen bald mehr und können vielleicht verstehen warum ich hier bin.
Ich war müde, die lange Autofahrt hatte mich geschafft. Seid knapp 12 Tagen fuhren wir schon durch den Süden der USA. Ich und mein alter Herr hatten uns die Fahrt etwas erholsamer vorgestellt, aber was will man denn machen, wenn man zwei Wochen von Vorstadt zu Vorstadt kurvet und das in einem alten, rostigen Rover.
Vor einer halben Stunde hatte ich ein Schild gesehen, "Silent Hill". Der Name war zwar nicht besonders einladend, aber bei dem Gedanken, an noch einen Tag Autofahrt oder sogar eine Nacht im Auto zu verbringen, wurde mir der Name gleich sympathischer und ich trat das Gaspedal durch.
Das Ortsschild hing einsam und verlassen an einer verrosteten Eisenstange, die Schrift darauf konnte man kaum noch lesen. "Silent Hill." Mein Blick streifte über die ersten Ausläufe der Stadt und das Bild was sich mir bot kam einem Horrorfilm gleich, nicht weit hinter den ersten Häusern verschlang ein dichter Nebel die Schemen, von allem die sich ihm näherte. Die Häuser waren alle ziemlich alt und heruntergekommen und obwohl es nur kurz nach 6 Uhr war, kam es mir vor als wäre es schon tiefste Nacht. Die vereinzelten Laternen die noch brannten tauchten die Straßen in ein mysteriöses und unheimliches Licht. Die meisten Fenster waren mit Brettern vernagelt, als stünde ein Sturm bevor. Alles an dieser Stadt kam mit seltsam vor, nein nicht seltsam, vielmehr Tod kam es mir vor. Aber das werden sie gleich noch genauer erfahren.
10 min später fuhr ich noch immer im Schritttempo durch die verlassen Straßen von Silent Hill, bis dahin hatte ich nur ein komisches Gefühl in der Magengegend, aber nun sollte mir zum ersten Mal die, wie soll ich sagen, die krankhafte Wirklichkeit von Silent Hill bewusst werden.
Aber hören sie selbst! Eine große Kreuzung teilte die Straße und ich sah wie diese sich weiter in Stadtmitte vor grub, wie ein Parasit in ein vermodertes Stück Holz. Rechts von mir war ein ausgedehnter Festplatz. In der Mitte stand ein großes Kinderkarussell, es war eins das sich stetig im Kreis dreht und kleine verzierte Metallpferde auf und ab schaukelten. Ich glaube, jeder kennt so was vom Jahrmark oder sogar aus der eigenen Kindheit. Ich weiß noch genau, wie ich selber in so einem Karussell gefahren bin. Es drehte sich und die dafür typische Musik hörte ich bis ins Auto. Ich nahm an das dort jemand sein musste! Mein Gott, war ich naiv wäre ich doch gleich wieder abgehauen, aber nein ich wollte ja hingehen. Ich drehte mich im Sitz herum und sah erst jetzt, dass mein Vater seelenruhig schlief, er schien nichts von alledem mitbekommen zu haben. Leise öffnete ich die Autotür und stieg aus.
Es waren nur knapp 50 Meter aber in diesen habe ich mich bestimmt 100 Mal umgedreht um zu schauen ob mein Wagen noch da war. Lachhaft was? Aber diese Stadt machte mir Angst. Die Musik wurde immer lauter und die Pferde ritten jetzt direkt vor mir in ihrer gewohnten Bahnen. Sie waren im Gegensatz zu Rest der Stadt gut erhalten und nur an wenigen Stellen war das blanke Metall zu erkennen. Es waren schwarze, brauen und weiße Pferde, die sich mit hoch erhobenem Kopf und stolzer Mähne ihre Bahn durchliefen. Sie hatte alle schöne, bunte Sättel und waren durch eine Stange mit dem Karussell verbunden.
"Hallo, ist hier jemand? Hallo ????". Ich erschrak über meine eigene Stimme, die in den lautlosen Straßen von Silent Hill, wie ein Gespenst durch die leeren Häuser und Gassen hallte. Keine Antwort. Plötzlich und mit einer derart innigen Tiefe durch fuhr mich ein stechender Schmerz! Er schoss durch meinen Kopf, so intensiv das ich die Augen zusammen drücken und die Hände an die Schläfen pressten musste. Es wurde mir schwarz vor Augen. Aber nicht wegen des Schmerzes, es war anders. Das Schwarz färbe sich zu Rot und meine Augen fingen an zu tränen. Doch plötzlich, genau so schnell wie es gekommen war, war alles weg! Meine Augen schmerzten immer noch, doch ich wagte es sie langsam zu öffnen.
Mein Magen krampfte sich und einstinktief drückte ich mir die Hand vor Mund und Nase um mich nicht zu übergeben. Das was ich sah war krank! Es konnte nicht real sein so etwas darf nicht real sein! Das Bild was sich mir bot war wie aus einem widerlichen Horrorfilm. Nicht nur das Szenario was sich vor mir aufgebaut hatte, sondern auch die Stille, die von der Musik durchbrochen war, hatte sich verändert und lies mir die Nackenhaare hoch stehen. Das Karussell drehte sich immer noch, doch statt der schön gestalteten Metallpferde hing etwas anderes im Karussell. Sechs riesige Harken hingen blutverschmiert von Dach herab. An jeden der Haken hing ein Pferd, es waren echte Pferde, die von je einer der riesigen Spitzen durchbohrt waren. Sie wurden mit grotesker Genauigkeit immer in der Mitte des Rumpfes durchbohrt und die Forder- sowie Hinterläufe hingen schlaff herab. Das Blut rann in Bahnen die kleinen Stufen herab. Die Augen der Tiere waren pechschwarz, schwarz wie der Tod selbst und genau davon schienen sie auch getötet. Die fröhliche Musik die vorher aus der Musikbox drang hatte sich in schrille Töne verwandelt die einem bis ins Mark erschütterten. Krampfhaft hielt ich den Würgereiz zurück, mit Erfolg. Doch ich konnte dieses Schauspiel des Todes nicht länger ertragen, aber erst jetzt bemerkte ich, dass sich die Umgebung verändert hatte. Neben dem Karussell waren lange Stangen aus Metall in den Boden geschlafen und an ihnen hingen seltsam verstümmelte Körper die ich nicht genau definieren konnte. Ich sah auf dem gepflasterten Boden blutrote Abdrücke von Kinderfüßen die sich in Richtung meines Autos erstreckten. "Mein Auto, ich muss es nur zu meinem Auto schaffen", dachte ich! Als ich loslief merkte ich wie meine Schuhe in den kleinen Blutspuren wegrutschten und wie diese mich mit kleinen roten Spritzern überhäuften. Ich rannte so schnell mich meine Füße trugen. Kurz darauf konnte ich das Auto sehen, ein Gefühl der Sicherheit machte sich in mir breit. Doch umso näher ich ihm kam umso trügerischer wurde diese Sicherheit. Immer genau konnte ich erkennen das ich nicht auf mein Auto zu rannte sondern auf ein Wrack von PKW das schon mindestens 30 Jahre dort gestand haben muss. Etwa 2 Meter vor dem Auto blieb ich stehen und sah mich um. Nichts. Ich konnte das Karussell kaum noch erkennen und ich wollte es auch gar nicht. Ich sah mir den Wagen genauer an. Ein alter, verrosteter Rover. Die Motorhaube war verbeult und stark mitgenommen. Plötzlich überfiel mich ein böser Gedanke. Ich schritt langsam zu Heck. Zittert fuhren meine Finger über die verblasste Schrift, die ich nur zu gut kannte. Man konnte den Aufkleber sogar noch sehen, leise murmelte ich die Worte die ich auf dem Wrack las "Life is Isi". Ich bekam eine Gänsehaut und alle Muskeln spannten sich an. Das war mein Wagen. Ich hatte diesen Aufkleber etwa 1 Woche zuvor bei einem Reitfestival gekauft Gleich darauf dachte ich an meinen Dad. Dieser saß doch hinten als ich den Wagen verlassen hatte, doch nun war das gesamte hintere Dach verrostet und die Sitze aufgeplatzt. Niemand saß hinten.
Plötzlich sah ich eine Gestalt auf mich zu torkeln, in der einen hielt sie einen länglichen Gegenstand, den anderen Arm sah ich nicht. Wie sie gleich sehen werden konnte ich ihn gar nichts sehen. Als der Schemen langsam auf mich zu wankte konnte ich langsam seine Konturen erkennen. Es lag zwar noch ein großer Schatten auf seinem Gesicht aber ich wusste genau wer es war. Mit geweiteten Augen zog ich mich zurück und musste wie gebannt auf den rechten Arm starren den er in seiner Linken Hand hielt und wie eine Keule hin und her schwang. Bei jeder Bewegung spritzte das Blut aus der Ader die noch blaurot aus dem Stumpf ragte. Die Finger waren verkrallt in dem Arm und die Nägel gruben sich tief in das tote Fleisch. Langsam hob er sein Gesicht und mir trieb es die Tränen in die Augen als ich sah was von den Zügen meines Vaters noch übrig war. Seine Augen waren rot unterlaufen und die Nase war grotesk verdreht. Die Haut hing schlaf und zäh von den Knocken die sich weiß durch die pergamentartige Haut abglichen. Es war nicht mehr mein Vater es war nicht mal mehr ein Mensch. Aber wie sollte ich das in so dieser Situation verstehen? Langsam ging ich einen Schritt auf meinen Vater zu, es schien fast als würde er mich nicht erkennen. Doch gleich darauf funkelte er mich feindselig an. In meinem inneren hoffte noch immer etwas, dass er mich erkennen musste. Ich streckte meine zittrige Hand aus und tastete in seine Richtung. Ein Fehler. Blitzschnell schoss sein linker Arm vor und er holte zu einem Hieb aus. Es sah aus wie in einem billigen Horrorstreifen, mein Vater stand mit verzehrtem Gesicht und hochgerissenen Arm zum Schlag bereit und noch immer rann das Blutt aus der Stumpf über seine schultern und den Rumpf. Der Schlag kam schneller als ich erwartet hatte, doch dafür nicht so schmerzhaft. Der Arm der mich an der Wange traft brach sofort beim Aufprall und eine breite Blutspur ergoss sich über mein Gesicht. Viel schlimmer als der Schmerz, war der Gestank der meine Lungen zum Platzen brachte und das scheußliche Gefühl, das das Blut auf meiner Haut hinterließ. Ich sah wie er den Arm fallen lies und sich nun an meiner Hand zu schaffen machte. Seine verfaulten Zähne bohrten sich in mein Fleisch. Der Schmerz war überwältigen und ich schrie aus Leibeskräften. Ich hatte vor langer zeit einen Kurs zur Selbstverteidigung gemacht und nun sollte er mir das Leben retten. Ich trat im mit ganzer Kraft gegen sein Knie. *Knaaackk* und das Knie bracht in einem spitzen Winkel nach hinten weg. Ich hatte gelernt das man den Gegner zu fall bringen muss und das tat ich dann auch. Mein Ellenbogen rammte sich in seinen Rücken. Mit lautem knacken gab seine Wirbelsäule nach und der Körper klappte wie ein Campingstuhl zusammen. Nun konnte ich mich endlich lösen und zog meinen Arm zurück, doch die Wunde blutete noch immer sehr stark und erst jetzt bemerkte ich wie doll er schmerzte. Das Ding lag zusammen gekauert und probierte wieder aufzustehen, doch ohne erfolg. Dieser Haufen Fleisch sah nicht mal mehr entfernt einem Menschen ähnlich, die Knochen waren teils durch die Haut durchgebrochen und aus einer Wunde strömte Blut das langsam auf meine Schuhe zu kroch. Mit entsetzen musste ich mit ansehen wie sich sein Kopf hob und er mich mit hass verzehrtem Ausdruck ansah. Ein Auge war durch einen Stein zerquetscht worden und blutete stark. Ein Schauer überfuhr mich als ich nachdachte was ich getan hatte, ich hatte meinen Vater getötet. Nein, ich glaube jetzt nicht mehr, dass ich ihn getötet hatte, er war schon lange tot. Ich konnte nicht mehr mit ansehen was dort lag und wandte mich um. Hätte ich es doch nicht getan. hätte ich doch nur.! Mein Herz blieb für mindestens 5 sek. stehen und ich konnte nicht atmen! Nein! Bitte nicht! Verängstigt starrte ich auf das, was sich vor mir aufgebaut hatte. Eines der Pferde aus dem Karussell hatte sich aus seinem Harken gehoben und stand nun hinter mir. Blut und Eingeweide hingen aus der riesigen Wunde! Auf dem Pferd saß ein großgewachsener Clown mit einem erschreckenden Lächeln auf den Lippen. Seine Zähne waren wie die von einem Hai, spitz, klein und ungeheuer furcht einflössend. In seiner rechten Hand hielt er einen großen, langen Säbel.
"Hoppe, hoppe Reiter! Und wenn er fällt, DANN SCHREIT ER!!!!!!" Mit diesen Worten ließ er die Klinge auf mich niedersausen.

Als ich wieder zu mir kam hatte ich starke Kopfschmerzen, doch als ich die Augen öffnete sah ich, dass ich in einem gepflegten Zimmer lag. Ich lag auf einem Doppelbett und direkt neben mir stand ein großer massiver Holzschrank. Langsam erhob ich mich und setzte mich aufrecht hin um mich orientieren zu können. Das Zimmer war sehr schlicht eingerichtet und es waren keine persönliche Fotos oder Bilder zu sehen. Plötzlich viel mir wieder alles ein, der Kampf und die schrecklichen Bilder. Schnell tastete ich meinen Arm ab, doch dort war nichts. Keine Wunde, nichts. Gar nichts. Seltsam ich war mir sicher, dass ich dort eine Bisswunde haben musste. Vorsichtig durchquerte ich den Raum und öffnete die einzige Tür im Zimmer. Ich kam auf einen Gang von dem rechts und links Türen abgingen. Der Boden war mit Teppichboden gepolstert und die Wände Weiß gestrichen. Das erste was mir auffiel war, das neben meiner Tür eine Nummer stand "129", dies alles wies darauf hin das ich in einem Hotel sein musste. Mit vorsichtigen Schritten bewegte ich mich durch den Flur und beobachtete alle Türen. "Treppenhaus", Ja genau das suchte ich. Eine große Glastür versperrte mir aber den Weg und auch bei starkem rütteln gab sie nicht nach. Hinter der Tür befand sich ein für ein Hotel typisches Treppenhaus, auf der gegenüberliegenden Seite war ein Fenster und so konnte ich sehen, dass es noch Nacht war. Ich rüttelte noch einmal an der Tür doch nichts geschah. Vielleicht konnte ich durch eines der anderen Zimmer hier raus. Oder wohnten hier sogar noch andere Leute? Bei diesem Gedanken lief es mir eiskalt den Rücken runter. Langsam und vorsichtig drehte ich mich um und ging auf das Zimmer mit der Nummer 132 zu, mir war nicht wohl dabei aber ich klopfte. Nichts geschah! Das Zimmer schien leer. Die Tür knarrte als ich die Klinke betätigte und zu meiner Überraschung öffnete sie sich ohne große Mühe. Ich konnte zwar nicht alles erkennen, doch auf den erst Blick sah alles genau so aus wie im meinem Zimmer. Mit der linken Hand suchte ich einen Lichtschalter, doch ich ließ das dunkle Zimmer nicht aus den Augen. Es kam mir vor als würde ich von 1000 Augen beobachtet. Die Birne glomm auf und im ersten Moment konnte ich nichts sehen. Das viel zu helle Licht brannte in meinen Augen. Doch nach kurzer Zeit nah ich die Hand, die ich zum Schutz vor die Augen gehalten hatte, wieder runter und betrachtete das Zimmer genauer. Es war eindeutig größer und ich konnte im Gegensatz zu meinem Zimmer auch ein paar Bilder sehen, doch die meiste Aufmerksamkeit gab ich der gewaltigen Standuhr die sich wie ein gigantisches Bollwerk aus dem Boden erhob. Das braune, massive Holz mit den vielen Verziehrungen stand mir majestätisch gegenüber. Das große Ziffernblatt war weiß und die Ziffern waren wie von einem Künstler auf das Papier gemalt worden. Der Pendel schwank in seiner unendlich Bahn hin und her, der Anblick war überwältigen! Mit kleinen Schritten näherte ich mich der Uhr und umso näher ich kam umso mulmiger wurde mir, doch der Anblick hatte mich so sehr fasziniert. Meine Hand glitt über das harte, glatte Holz, dass wie Gold zu glänzen schien. Plötzlich bemerkte ich an der rechten unteren Seite einen kleinen Schriftzug. Er war nicht in einer mir bekannten Sprache doch es schien nichts Schönes dort zu stehen. Auf einmal viel mir an der Wand hinter der Uhr etwas auf. Der Putz war abgeblättert und die Wand durchbrochen. Genau hinter der Uhr war ein Loch man konnte nur noch einen winzigen Schlitz sehen doch dort war was! Doch was würde sich dort hinter verbergen??? Langsam erhob ich mich wieder, nach kurzem zögern begann ich mich gegen die Uhr zu lehnen und schob mit aller Kraft. Sie bewegte sich nicht einen Millimeter! Leise fluchend wand ich mich ab und drehte mich um .Dann blieb ich wie erstart stehen. Blut! Ich konnte meinen Blick nicht mehr von der Wand nehmen! Es war etwas an die Wand geschrieben, nein es schien eher so als wenn etwas durch die Wand kroch. Es war eindeutig Blut. Die einzelnen Strieben und Tropfen formten ein Furchterregendes Bild, an das ich mich noch lange erinnern sollte. Es waren erst einzelne Tropfen die aus der Wand liefen doch bald konnte man sehen wie dich Konturen einer menschenähnlichen Gestalt abzeichneten. Nicht schon wieder! Nein, nicht noch einen Albtraum. Ich sah etwas was physikalisch unmöglich sein sollte, doch es war so plastisch und real wie alles andere in diesem Raum und dieser Stadt. Das Blut, was bis her nur die Wand runter gelaufen war, formte sich zu einer Hand, dann zu noch einer und es sah so aus als wolle etwas durch die Wand zu mir in der Raum. Nein, es war sogar so! Panisch sah ich mich um etwas zu such womit ich mich wehern konnte. Der Stuhl, der direkt neben mir stand, war schwere als ich dachte, doch das war mir egal ich schleuderte ihn gegen die blutverschmierte Wand. Mit lautem Knall zerbarst der Stuhl und die Holzbeine splitterten in 1000 Teile. Doch wie eine unaufhaltsame Maschine Arbeite sich das Ding durch die Wand auf mich zu. Ich dachte das war das Ende, aber das war es noch lange nicht. nein noch lange nicht. Wie eine Dampfmaschine schien es zu schnaufen, als sich der Rumpf aus der Wand erhob. Es war widerwärtig, erst jetzt erkannte ich, dass es nicht aus Blut bestand. Es bestand aus Knochen, an manchen hing noch etwas Fleisch und Das Blut rann daran herunter und bahnte sich den wag auf den Teppichboden. Der Schädel war nicht menschlich. Aus dem Kiefer ragten lange spitze Zähne, die eher an ein Tier als an einen Menschen erinnerten. Es brauchte nicht lange um sich vollends aus der Wand zu befreien. Plötzlich brach die Starre die mich bis jetzt fest gehalten hatte und ich rannte los in Richtung Tür. Doch das Ding war gewandter und schneller als ich es erwartete und mit einem Satz versperrte mit das blutgieriges Monstrum den Weg in die Freiheit. Ich ging rückwärts. Doch auch das brachte nicht nach wenigen Metern rempelte ich an das Bett und ich meinen eigenen Tod schon vor Augen! Dann ging alles furchtbar schnell, die Tür wurde aufgerissen und mein Vater stürmte ins Zimmer. Er sah aus wie immer, nicht wie in meiner Vision oder was auch immer ich dort gesehen hatte. Doch ein seltsam verzweifelter Ausdruck lag in seinen Zügen als wüsste er genau um was es hier geht. Ohne zu zögern griff er das Monstrum an. Es war ein ungleiches Kräftemessen! Die Hände die eher Klauen glichen, schlugen mit Furteinflößender Kraft nach meinem Dad. "Lauf, los lauf weg!!!" schrie mein Vater und als wäre das ein Startzeichen, rannte ich los. Ich ließ die Tür hinter mir und sprintete in Richtung Treppenhaus. Verzweifelt hoffte ich, dass es offen war. Ich konnte nicht mehr bremsen und rammte genau gegen die Glastür, sofort riss sie auf und sprang gleich 3 Stufen hinab in die Dunkelheit. Ich wusste nicht wie und warum aber die Tür war offen gewesen. Mir war das in diesem Moment egal und unbeirrt rannte ich weiter in Richtung Ausgang. Die Gänge im unteren Geschoss waren nicht anders als die im Oberen. Meine Lunge brannte und mein Herz schien zu explodieren. Doch als ich Die Tür mit der Aufschrift "Exit" sah, schöpfte ich neue Kraft und lief weiter. Die kühle Luft tat gut und als ich meinen Wagen erblickte, verlor ich keine Zeit. Die Tür war nicht abgeschlossen und das Auto lief. Ich wusste immer noch nicht was hier vorging, aber jetzt glaube ich das mein Vater von Anfang an viel mehr wusste als ich. Als ich die Hauptstraße entlang fuhr, konnte ich langsam wieder klar denken. Aber ich hatte zu viel Angst, ich war einfach zu feige meinem eigenen Vater zu helfen. Ich habe ihn sterben lassen. Jedenfalls dachte ich das bis jetzt.
Die beiden Polizisten, die seid etwa einer halben Stunde dem Vortrag von Maria gefolgt waren, waren nun nicht mehr so gesprächig. "Ähh.. Ms ich möchte ihnen nicht zu nahe treten aber diese Geschichte hört sich etwas seltsam, wenn ich ehrlich sein darf sogar Absurd an." Fing der jüngere der beiden an. Der andere, der seinen Kaffee die ganze Zeit nicht angerührt hatte, sagte: " Ms wenn es sich wirklich so zugetragen hätte, warum wollen sie dann bitte wieder in die Stadt?" " Ich habe vor etwa 3 Wochen einen Brief bekommen, von meinem Vater." Die beiden Zollbeamten sahen sich einander an und der eine nickte. "Die Straße nach Silent Hill ist seid knapp 9 Jahren gesperrt. Ich weiß zwar nicht wie sie damals hier herein gekommen sind, aber dieses Mal werden sie es nicht können. "Aber, alles was ich sage ist nichts als die reine Wahrheit." Maria war die Verzweifelung ins Gesicht geschrieben, doch sie konnte die Beamten verstehen. "Ms. es gibt noch einen anderen Weg in die Stadt." Fing der jüngere wieder an. Mit diesen Worten fing er sich zwar einen missbilligen Blick seines Kollegen ein, fuhr aber schnell fort. "Er führt am See vorbei über den Friedhof. Aber man kommt relativ schnell in die Stadt!" Maria sah ihn dankbar an. "Ich danke ihnen. Ich werde mich auf den Weg machen!" Mit diesen Worten wandte sich Maria ab. Im Augenwinkel sah sie wie sich die Polizisten hinter ihr stritten. Aber ihr war das egal. Sie musste unbedingt wieder in diese Stadt, ihr Vater war vielleicht noch dort und sie musste wissen was passiert war. Sie warf einen letzten Blick auf die verlassene Stadt bevor sie wieder in ihren Rover stieg und ihn Richtung See fuhr.

Kommentare

Darth Snake schrieb am 2010-03-29 17:30:00:
Ich schreibe selber gerne solche Geschichten. Ich habe mich auch von SILENT HILL inspirieren lassen wodurch ich mit "Shadow Village" anfing. Deine Story ist der Wahnsinn ! Ehrlich. Ich habe gleich wieder Lust meine Geschichte weiter zu schreiben. :-)
Bosnian Lady schrieb am 2010-01-15 01:05:51:
ich weis nicht ob diese wahr ist
Sweet Nathy schrieb am 2008-11-17 21:31:26:
Hey, ich finde deine Geschichte echt super! Du solltest allerdings auf deine Fehler aufpassen!!! Was aber weiter nicht schlimm ist!!!! Ansonnsten ist sie echt spannend.Ich kenne den Film, aber leider nicht das Playstation Spiel. Ich habe aber festgestellt, dass sie dem Film sehr ähnelt, was aber keine Kritik sein soll. Mach ruhig weiter und lass dir nicht von anderen die die Geschichte nicht so gut fanden den Spaß verderben!!!!!!!!!! Glg Nathy
Sweet Nathy schrieb am 2008-11-17 21:18:55:
Hey finde deine Geschichte echt super !!!!!!! Du solltest allerdings auf deine Fehler aufpassen!!!! Trotzdem finde ich die Geschichte sehr spannend. Ich kenne den Film , aber leider nicht das Playstation Spiel . Finde aber auch , dass die Geschichte sehr dem Film ähnelt, das sollte allerdings keine Kritik sein . Glg
sandra_182@geomix.at schrieb am 2008-10-20 14:04:35:
Bin jetz erst leider darauf gestoßen und ich finde die Story gut. Es gibt ein Kommentar, in dem es heißt, dass die Story nah an das Spiel grenzt. Ist ja nicht so schlimm. Mich erinnert die Story auch ein wenig an Silent Hill 3. Ich bin ein Riesiger Silent Hill Fan. Und Jenny: Ich weiß ja nicht ob du die Spiele von Silent Hill kennst, aber du sagst, du hast den Sinn nicht richtig verstanden. Ich würde mich an deiner Stelle sie Storys und die Zusammenhänge der Silent Hill Spiele durchlesen, da erfährt man echt viel und da verstehst du auch sicher den Sinn. Und das mit dem Alarm: Das fand ich gar nicht schlecht im Film. Das ist doch typisch Silent Hill. Sobald der Alarm losgeht, verändert sich die Realität in einen Albtraum. Also ich fand den Film echt gut und er hat auch sehr viele Sachen von den Spielen mit drin. Der "Pyramidenkopf" war echt super gemacht. Genau wie in Silent Hill 2 im Spiel. Ich würde mich sehr auf einen 2.Teil von dem Film freuen!
Jenny schrieb am 2008-05-05 13:56:09:
Also der Film an sich is geil aber den Sinn hab ich immier noch nicht so richtig verstanden. das mit dem ständigem
Alarm wa auch ziemlich seltsam aber das hab ich verstanden
has schrieb am 2008-01-07 19:07:13:
ich find diese geschi von dir nicht so gut, sorry. andere geschichten von dir gefallen mir besser. du kannst wirklich gut schreiben, wenn du bloß jemaden zum korrigieren hättes^^
aber ich denke mal das is bei jedem guten autor so. ich fleh dich an schreib weiter, jedoch keine horrorgeschichten, die sind nich so dein ding, eher geschis mit emotionelen sinn etc
gruß hava
mr. y schrieb am 2008-01-05 16:50:24:
natürlich gibt es den film mittlerweile schon. :-P
kenner der wahrheit schrieb am 2007-10-11 22:25:29:
Meine geschichte von SH vor die stadt SH gebaut war ein indianer Friedhof dort. ein man namen david hamel baute
ohne einwiligung des burger meisters die stadt SH aber bevor die stadt SH gebaut wurden konnte mussten die
Indianer alle weg david hamel lies sie verbrennen auf dem scheiter haufen.aber bevor alle indianer verbrannt
waren war da noch einer der heutpling hara manoa.er sagte am ende bevor er auch ver brannt wurde noch
wen die geister der indianer keinen frieden finden verfluchen die geister dann die gebaute stadt
david hamel lachte nur er lies die stadt bauen 100 jahre später passierten seltsame dinde in der stadt von dort
beginnt SH 1.
Martin schrieb am 2007-01-17 16:19:25:
Natürlich gibt es den Film Silent Hill nur das er nicht die gleiche Handlung hat wie diese Geschichte. Aber beide basieren auf der gleichen Grundlage.
zefi schrieb am 2007-01-12 17:56:46:
ihr müsst das auch unbedingt sehen ist echt hammaa .das handelt ja auch über hexen usw...
zefi schrieb am 2007-01-12 17:55:49:
hey.den film gibt es zwar nciht aber ich hab das schon auf dvd gesehen.
Martin schrieb am 2006-06-23 07:52:57:
Also ich finde das deine Story die Stadt Silent Hill super wieder spiegelt. Es wäre ja auch langweilig wenn du nur die geschichte neu geschrieben hättest statt eine neue zu erfinden! In Silent Hill ist vielmehr passiert als nur in den Spielen und dem Film zu sehn ist! Ich denke da an die Comics! Aber sie kommt mir so unabgeschlossen vor. Dein Schreibstil hat mich wirklich mitgerissen, aber es war so aprupt zu ende?! Ich kenne deine Story schon seit 2 Jahren (weiß nicht mehr woher) und suche seit dem nach einer Fortsetzung!
littleJohn schrieb am 2006-06-07 08:00:11:
Doch, es gibt einen Film. Seit dem 24.04.06 in den Kinos.
medi schrieb am 2006-04-27 19:34:11:
also das meisste was ich hier lesen konnte ist aus den teilen der spielreihe "silent hill" abgekupfert...
+ noch ein paar teilen aus gängigen horrorfilmen wie z.b. "Es" o.ä. mehr
sorry, das alles klingt als hättest du ein wochenende lang horrorspiele gespielt und horrorfilme geschaut und anschließend einen daraus resultierenden alptraum aufgeschrieben....
@thilo.hofyt-online.de: es gibt einen film, aber er kommt dieses jahr erst in unsere kinos...
mia schrieb am 2006-04-07 13:13:21:
also ich weiß 100pro das es den film gibt...der kommt aber erst in die kinos hab ihn aber trotzdem schon geschaut.
deine geschichte ist gut ist nichts nacherzählt nur eine gute andere perspektive von silent hill
suesse.kleine@unicum.de schrieb:
öde
love schrieb:
Echt geil ey. Klingt aber nicht so gut. Schreib doch noch einen Tein.
thilo.hofy@t-online.de schrieb:
Ich verstehe deine Kritik nicht! was bedeutet: "Echt geil! Klingt aber nicht so gut." ??????? Ich schätze mal es war ein Kompliment oder? Naja postet mal wieder.
Kingkarados
Nikki schrieb:
Trotz den Rechtschreibfehlern recht spannend erzählt! Nur, die Idee von dieser Geschichte ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von dir! Ich kenne den Film und das Playstation Spiel von Silent Hill und es grenzt sehr nahe an deine Geschichte! Tut mir leid!
Thilo.hofyt-online.de schrieb:
hi du,
also meines Wissens gibt es keinen Film! (ich bin mir verdammt sicher) Ausserdem gibt es in diesem Teil no0ch keine Story, das ist doch nur die Vorgeschichte. Die ereignisse sind doch garnicht aufgeklaert.

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