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Kategorien > Fantasy > Vampire

Silver light

von Ulyana

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Es war dunkel und nur ein Trampelpfad führte durch den Wald. Zielsicher schritt die alte Frau den Pfad entlang, bis sie einen See erreichte, de vom Mondlicht beschienen war. Dort blieb sie stehen und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Sie ging nahe zum Wasser, beugte sich runter und pflückte eine Seerose. Sie betrachtete diese kurz und steckte sie dann in ihren geflochtenen Korb. Sie pflückte noch ein paar Seerosen, doch dann schaute sie auf und bemerkte etwas vor sich im Wasser. Sie stellte ihren Korb ab und lief mitten durchs Wasser auf etwas zu. Sie hob es heraus und zog es ans Ufer. Es war ein junges Mädchen, kaum älter als 18. Sie hatte braun-blonde Haare und ihr weißes Kleid war genau wie sie ganz nass. Die alte Frau fühlte ihren Puls, doch ihr Herz schlug nicht. Sie wollte schon von ihr ablassen, als sie plötzlich spürte das, dass Mädchen immer noch atmet. Die Frau stand auf und rief laut:
„ Aren!!!“
Ein paar Sekunden später raschelte es in den Büschen und ein junger Mann trat heraus. Seine spitzen Fangzähne blitzten im Mondlicht auf als er der alten Frau zulächelte. Seine langen blonden Haare ruhten auf seinem Rücken und seine grünen Augen auf dem Mädchen hinter der Frau.
„ Wer ist das Arin?“ fragte er verwundert.
„ Das ist im Moment nicht wichtig! Du musst sie sofort von hier wegbringen, die Sonne geht bald auf! Bring sie ins Innis Angel!“ sagte die alte Frau die anscheinend Arin hieß.
Aren nickte und nahm das Mädchen in seine Arme, mit schnellen Schritten eilte er davon. Arin hinkte ihm etwas langsamer hinterher, doch für eine alte Frau war sie ziemlich schnell. Das Schloss war düster und stand am Rande des Waldes. Aren brachte sie rein und legte sie auf ein von Spinnenweben und Staubschichten umgebenes Himmelbett. Arin stellte den Korb mit den Seerosen ab und legte ihren Umhang weg.
„ Aren bring mir irgend ein Tier, sie braucht Blut!“ befahl die alte Frau.
Aren nickte wieder und verschwand. Arin nahm eine Schale aus ihren Korb und als Aren mit einem ganzen Reh zurück kam. Füllte sie diese Schale mit Rehblut. Sie führte die Schale an den Mund des Mädchens und ließ das Blut in ihren Mund fließen. Doch als die Schale leer war geschah immer noch nichts.
„ Was ist?“ fragte Aren.
„ Sie hat gehungert! Und nicht nur das, sie ist von der Sonne schwach, wer weiß wie lange sie da schon lag. Sie wurde zwar nicht vor allzu langer Zeit verwandelt, doch…Tierblut wird wohl nicht viel bringen.“ Sagte die alte Frau seufzend und ohne sich umzudrehen.
Aren schaute das Mädchen an und irgendetwas in ihm wollte das sie lebt. Also ging er zu ihr und nahm den Brieföffner in die Hand der neben ihrem Bett lag.
„ Du weißt was passiert wenn du das machst?“ fragte die Frau unsicher.
„ Ja ich weiß Arin!“ meinte er und schnitt sich in die linke Hand.
Er ließ sein Blut in den Mund des Mädchens tropfen und sie schien aufzuatmen.



Der Morgen graute und die Menschen wachten langsam auf. Lichter gingen an und Edinburgh erwachte langsam aus seinem nächtlichen Traum. Mit einem Ruck setzte Claire sich im Bett auf. Schweißtropfen lagen auf ihrer Stirn und ihr Nachthemd klebte an ihrem Körper. Sie beruhigte sich wieder und ihr Atem wurde langsamer. Das war nicht das erste Mal, dass sie schweißgebadet aufwachte. Immer wieder träumte sie davon, dass sie in einem alten Dorf war, irgendwo in Schottland. Es war Nacht und der Himmel schien Stockfinster während es auf dem Großen Platz dem sie ihren Rücken zugedreht hatte immer heller wurde. Sie spürte zuerst einen leichten Hauch wärme, dann wurde es stärker und nach einiger Zeit brannte ihre haut. Als sie sich umdrehte sah sie einen Scheiterhaufen. Claire stand auf einem kleinen Hügel und sah wie Menschen sich um den Scheiterhaufen versammelten und eine Gestallt auf den Scheiterhaufen gebunden wurde. Eine Fackel wurde Hereingebracht und auf den Scheiterhaufen geworfen, sofort breitete sich das Feuer aus. Claire spürte plötzlich das Feuer auf ihrer Haut, es brannte und verursachte höllische Schmerzen. Sie kniete sich auf den Boden. starr vor Schmerz. Und da erkannte sie die Gestallt auf dem brennenden Scheiterhaufen. Das war sie selbst. Sie hatte ein langes weißes Kleid an, es war elegant aber einfach, ihre Braunblonde Haare reichten ihr bis zur Hüfte. Ihr Gesicht war schmerzverzehrt doch sie schrie nicht. Claires Blick fiel auf das Kreuz auf ihrem Hals, es war groß und wurde aus Silber hergestellt und mit Rubinen besetzt. Im selben Augenblick loderte das Feuer auf und die Gestallt stand nahe des Scheiterhaufens. Die Menge wich zurück, sie hatten Angst und Claire fragte sich ob das eine Hexe war. Das Mädchen kam ein schritt auf die Menge zu und sagte: „ Ihr Narren, euer Feuer kann mir nichts anhaben, ich bin keine Hexe, na ja zumindest nicht ganz! Ihr solltet es doch besser wissen!“ das Mädchen seufzte, machte eine Handbewegung und wurde zu einem silbernen Wolf. Sie verschwand vom Platz und die Menge löste sich langsam aus ihrer Starre. Die Schmerzen auf Claires Haut ließen nach und sie widmete ihre Aufmerksamkeit der Schwarzen Katze die auf einem Ast auf einem Baum neben ihr saß. Claire hatte die Katze erst jetzt bemerkt.
„ Du kannst deiner Vergangenheit, genauso wenig entkommen wie deiner Zukunft!“ sagte die schwarze Katze spöttisch und ließ Claire allein.
Und jedes Mal wachte sie in diesem Augenblick schweißgebadet auf.
Nun stand sie auf und zog die Vorhänge an ihrem Fenster aus einander. Sie konnte über die Dächer Edinburghs blicken und sie sah die großen Läden die gerader eröffneten. Sie wohnte in einer Vierzimmerwohnung mit ihrer Tante und ihrer jüngeren Schwester zusammen. Der Name ihrer Tante war Erina Methwes, sie war eine Reporterin und deshalb viel unterwegs. Claire war eigentlich diejenige die für sich und ihre kleine Schwester Anne sorgte nachdem fast alle aus der Familie gestorben waren. Sie wusste nicht viel über ihre Familie, also über die Familie Laines. Ihr großer Bruder John war vor acht Jahren verschwunden, keiner hat ihn je wieder gesehen. Gabrielle ihre große Schwester starb vor fünf Jahren und wurde im St. Helias Friedhof begraben. Doch einen Tag nach der Beerdigung fand man ihren Grab zerstört, und ihre Leiche war auch nirgends zu finden. Das einzige was man fand war ein Smaragden besetztes silbernes Kreuz, dass ihre Mutter ihr in den Sarg gelegt hatte. Die Laines hatten ziemlich viele Todesfälle in der Familie, denn zwei Jahre darauf starb ihr Vater Chris bei einem Autounfall. Ihre Mutter Isabellá konnte den großen Verlust nicht ertragen, ihre ganze Familie zu verlieren und nahm sich letztes Jahr das Leben. Wir schreiben das Jahr 2008 und Claire ist vor einer Woche, am 17 Mai 18 geworden. Ihre kleine Schwester war 12 und ging noch zur Schule. Claire war mit der Schule fertig und wollte Geschichte an einer Universität studieren, wollte ihre kleine Schwester jedoch nicht alleine lassen. Es war ein verregneter Samstagmorgen. Heute wollte sie das Grab ihrer Schwester besuchen. Schon lange war

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Kommentare

vanessa schrieb am 2009-02-13 19:22:25:
Sehr interesant geschrieben, allerdings solltest du noch mehr auf deinen Satzbau achten. Die geschichte ist toll! ... Aren und Arin, nicht dein ernst? aber nugut ... künstlerische freihit^^ aber so wie du die geschichte schreibst hast du schon allerhand erfahrung mit solchen dingen nicht war? :)

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