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Kategorien > Fantasy > Anderes

Silvins Geschichte 2

von Raven

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Der Weg war seinen Füßen bereits so vertraut dass sie ihn schon mit einer gewissen Selbstverständlichkeit durch die kleinen Gassen im Hof führten. Obwol es noch nicht gänzlich hell war waren die ersten Leute auf dem Basar damit beschäftigt ihre Stände herzurichten und ihre Waren vorteilhaft aufzulegen. Sylvins Hand suchte nach einem kleinen Lederbeutel. Später nach dem Besuch bei seiner Herrin würde er wohl nicht drum rum kommen seinen ohnehin bescheidenen Inhalt gänzlich zu leeren. Der Innenhof war groß und weitläufig und erstreckte sich fast bist zu den verschnörkselten weißen Treppen des Palastes. Wenn er gewollt hätte hätte sich natürlich ein schnellerer Weg zu seinem Ziel gefunden aber irgendwie sehnte er sich nicht sonderlich nach dieser Begnung was man auch an seinen Schritten merkte die sich merkwürdiger weise immer mehr verlangsamten. Er ahnte das etwas nicht stimmte. Sein Gefühl in dieser Hinsicht hatte ihn selten getäuscht und nachdem er schon längere Zeit
diese beunruhigende Spannung in der Luft spürte wusste er einfach dass etwas bevorstand das er noch nicht einschätzen konnte. Er öffnete mit einer Bewegung seiner Hand eine schwere Tür deren Grawierung in merkwürdigen Lettern schimmerten und ohne Abstand inneinander griffen. Jeder wusste was sie bedeuteten. Die Halle war groß und jedes Geräusch wurde von den Wänden aufgesogen und dann doppelt so laut wiedergegeben. Seine Füße beschritten die letzte Treppe die ihn an einem Irrgarten an Säulenpfaden führte und ihn einer schlussentlich an sein viel zu schnell kommendes Ziel brachte. Er stand neben einem bullaugartigem Spiegel der merkwürdiger weise wie silbernes Wasser sanfte Wellen schlug die an seinem goldenen Rand brandeten. Er atmete noch einmal tief ein. Dann steckte er seinen Zeigefinger aus und tippte vorsichtig auf die Oberfläche der quecksilberartigen Substanz. Seine Berührung verwandelte die eben noch ruhende Flüssigkeit in einen wirbelden Strudel der aus seinen Rändern glitt, immer weiter um sich griff und Sylvin schließlich gänzlich umhüllte und verschlang.
Peitschendes Rauschen drang durch seinen Kopf wärend er sich von diesem Sog mitreißen ließ. Durch seine geschlossenen Lieder konnte er die Dynamik nur erahnen wärend sein Körper unkontrolierbar durch ein schwereloses Umfeld glitt. Doch mit einem mal wurde es schlagartig still und dieses routierende Gefühl um ihn legte sich. Er öffnete die Augen. Seine Beine fanden zwar festen Boden aber irgendwie hatte er so dass Gefühl als ob er seinen Körper auf seiner kleinen Reise verloren hatte. Sein Gleichgewichtssinn wurde aber rasch wiedergefunden oder bessergesagt hart erzwungen als er aus dem Augenwinkel eine Bewegung warnahm. „Da bist du ja. Ich hab schon geglaubt du hättest dich verlaufen.“ Die Stimme wirkte ein wenig amüsiert und hatte etwas zartes und zerbrechliches. Sylvin richtete sich auf. „Egal wie oft ich das Bonjas benutze, gewöhnen werde ich mich warscheinlich nie.“

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Kommentare

Lexa schrieb am 2006-09-24 22:37:47:
Ich sag nur "beam me up Scotty" - die Idee existiert, man sollte halt nur noch an der Umsetzung arbeiten. Würde mich sofort zur Verfügung stellen. LG Lexa
Leanyka schrieb am 2006-05-02 19:17:54:
Tachchen,
einige stilistische Kleingkeiten sind darin, die mir nicht so sehr gefallen, aber insgesamt finde ich deine Geschichte gut gelungen. :)
Bye Lea
angelika schrieb am 2006-05-02 16:02:32:
Super! schön geschrieben, aber fast etwas zu kurz, man kommt so aus dem Lesetakt wenn man so wenig Text sieht! Ich würd das nächte mal so um die 1 1/2 bis 2 Seite reinstellen! Schreibmäßig wirklich gut und nett geschrieben.
Wie immer! Ha, da ich ja schon den perfekten Hintergrund der Geschichte kenne, freu ich mich besonders auf eine Fortsetzung!!!!
lg dein sternenkind!
ps: das neue Gedicht von mir, das ich für die geschrieben hab, stelle ich morgen rein!

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