Sina's Abenteuer
von
Nini
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Ein kleines Boot schwimmt auf einem See. Treibt langsam, von jeder kleinen Windböe erschüttert. Verurteilt irgendwann zu kentern! Langsam, ganz langsam treibt es ans Ufer. Dort wird es schon sehnsüchtig erwartet. Ein kleines 5 jähriges Elfenmädchen wartete am Rand des Sees und schaut lächelnd zum Boot. Ihr Gesicht leuchtet förmlich vor Freude.
Sie hatte den ganzen Vormittag lang an den Boot gebastelt, die zweige im Wald gesucht, sie mühsam zusammen gebunden und ein Segel gebaut. Ja, es war wirklich schön, so wie es ihre Mutter gesagt hatte. Kurz bevor das Boot ans Ufer anlegen konnte kenterte es.
Traurig, mit Tränen in den Augen sah das kleine Elfenmädchen auf die Stelle wo eben noch das Bootchen gewesen war. Die ganze Arbeit war umsonst! Das Bootchen war einfach im Wasser versunken.
Rauch! Ein beißender Rauchgeruch stieg dem Mädchen in die Nase. Schnell folgte sie dem Geruch. Sie wusste, dass sie zu spät kommen würde, wie immer! Alles im Wald war still, kein Tier war zu sehen. Sie ging, wie immer den Weg zum Dorf. Angespannt versuchte sie die Ursache für den Geruch, die sie eigentlich schon kannte, zu entdecken. Sie ging weiter, versuchte sich auf das gefasst zu machen, was sie gleich erwartete. Auf das gefasst zu machen, was sie doch überraschen und entsetzen würde. Dann war es soweit. Wieder einmal sah sie ihr Dorf, wie es in Feuer und Zerstörung versunken war. Schnell rannte sie durchs Dorf auf der Suche nach ihrem Haus. Fast alle Hütten waren vom Feuer zerstört und man sah die Leichen wahllos rumliegen. Dann stand sie vor ihrem Haus, es war unversehrt, wie vom Feuer verschont. Sie ging rein. Mama! schrie sie weinend. Dann sah sie sie. Ihre Mutter lag blutüberströmt auf den Boden, sie war tot. Mit diesem schrecklichen Bild vor Augen und ihrem eigenen Schreien im Ohr wachte Sina auf.
Raem, ihr einziger Freund, saß neben ihr auf den Boden. Er drückte ihre Arme auf den Boden. Aua, das tut weh! rief Sina und entriss sich seinem Griff. Oh, Gott sei dank, du bist wach! sagte er erleichtert. Was war denn in dich gefahren? fragt er. Wieso? Dasselbe könnte ich dich fragen? Warum, in Gottes Namen hast du mich auf den Boden gedrückt? fragte Sina sich immer noch ihre Handgelenke reibend.
Raem war seid 3 Jahren Sinas bester und einziger Freund. Ihm erzählte sie fast alles und vertraute sie ganz. Sie hatten sich auf einer kleinen Lichtung getroffen. Raem hatte sie beim klauen seines Brotes erwischt. Sie kämpften bis beide nicht mehr konnten und schließlich, als Raem sah wie ausgehungert Sina war, gab er es ihr. Am nächsten Tag kam Sina mit allen möglichen gesammelten Beeren an, die sie sich genüsslich teilten. Auch die nächsten Tage aßen sie wieder zusammen und bald trainierten sie auch zusammen das kämpfen mit dem Schwert oder besser Stöcken, weil keiner von beiden ein Schwert besaß. Sie wurden Freunde. Sie redeten über alles. Nur wenn Raem Sina nach ihrer Kindheit fragte, schwieg sie.
Das mit deiner Hand tut mir Leid, aber du hast geschrieen und um dich geschlagen. Was hätte ich den machen sollen?
Hattest du wieder so einen Alptraum? fragte Raem. Ja! antwortete Sina bedrückt. Sina, warum erzählst du mir nicht endlich was du wirklich hast? In letzter Zeit werden deine, so genannten Alpträume häufiger. Ich mach mir Sorgen und du weißt ganz genau das du mir vertrauen kannst!
*Ja, ich kann Raem vertrauen. Trotzdem kann und will ich ihm nichts von meiner Vergangenheit erzählen! Es soll alles so bleiben wie es ist. dachte Sina. Niemals soll er mich ansehen und Mitleid mit mir haben! Das wäre ja noch Schöner: jetzt ist sie nicht nur eine dumme Elfe sondern auch noch eine die ihre Familie verloren hat. Aber nein, was denk ich da?! Raem würde nie so was über mich denken! *
Ja, ich weiß. Komm lass uns die Sachen zusammenpacken und losgehen. Schließlich wollen wir noch heute in Vallera ankommen. antwortete Sina.
In Vallera, einer großen Stadt im Norden des Landes würden sich die besten Drachenreiter zu einem großen Fest treffen. Es würde getanzt, gefeiert und vor allen Dingen getrunken werden. Es war jedes Jahr das Spektakel für Alle, aber vor allem für die Dorfbewohner und Bettler. Denn es wurde jedes Jahr von einem der Drachenreiter 1 Person (manchmal auch 2) ausgewählt, die eine Woche lang im Schloss mit den Drachen und ihren Reitern feiern durfte.
Raem, der seit seinem 11. Lebensjahr jährlich zu diesem Fest ging hoffte natürlich (wie immer), dass er und Sina ausgewählt werden würden. Wie fast jeden Tag schwärmte er auch diesmal, auf dem Weg zum Fest von dem Leben eines Drachreiters. Wenn wir erstmal ausgewählt sind frag ich auf alle Fälle ob ich Drachenreiter werden kann und weißt du was ich noch machen werde? Ich werde diesen ganzen faulen Reitern, die nur auf der faulen Haut rumliegen mal die Meinung sagen! Ich meine es ist zwar Frieden im Moment aber was ist wenn der Krieg ausbricht? Was machen wir dann? Das wird sich alles ändern wenn ich erstmal mit Sir von Flamel zusammen kämpfe. Die werden schon sehen was sie von ihrer Trägheit haben!
Sina schmunzelte. Und was wird dann aus mir? fragte sie schmollen spielend. Ähm
na ja
darüber hab ich noch gar nicht so nachgedacht. antwortete er. Sina brach in schellendem Gelächter aus und nach in einer Weile fing auch Raem herzlich an zu lachen. Das war ein Scherz, oder? fragte er. Ja und du dachtest ich würde wirklich schmollen. Wenn du Drachreiter wirst bleib ich natürlich bei dir und du zeigst mir dann die neuen Kampfübungen, damit ich dann im Krieg, dir helfen kann. sagte Sina immer noch lächelnd. Auf keinen Fall! schrie Raem entsetzt. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dich dann kämpfen lassen würde. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich zusehen würde wie du da kämpfst und fast umkommst! erwiderte Sina wütend. Außerdem kämpfe ich besser als du! Raem säufste, sie hatte Recht und er wollte sich auch nicht mit ihr streiten. Schweigend gingen sie Weiter bis sie vor einer Kreuzung standen. Na toll! Und was jetzt? fragte Raem genervt. Sina wollte gerade antworten da erfüllte ein lautes Brüllen die Luft. Sie zuckte zusammen. Es kam vom linken Weg.
*Was war das für ein Brüllen? Sind hier Bären, Wildkatzen oder war das einfach nur ein Drache, der mit seinem Reiter zum Fest will?*
Vorsichtig schaute sie in den linken Weg, aber da war nichts.
Sina! Ich hab dich was gefragt. erinnerte Raem Sina. Ja, ähm
ich weiß. Lass uns denn linken Weg nehmen. Das Brüllen war bestimmt ein Drache. antwortete die.
Häh?! Was für ein Brüllen denn? Also ich hab keins gehört. Aber gut. Los lass uns weiter. erwiderte Raem.
Während sie weiter gingen dacht Sina nach.
*Warum hat Raem das Brüllen nicht gehört? Das war so laut das konnte man gar nicht überhören und gerade weil es Drachengebrüll war sollte er sich doch erst Recht dafür interessieren, so wie er für Drachenreiter schwärmt. Überhaupt wirkt er sehr reizbar. Warum und seit wann eigentlich?
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Kommentare
Keksi schrieb am 2010-02-17 15:25:24:
So die Story an sich ist,f inde ich jetzt, schon nicht schlecht. Vielleicht könntest du ja das Ganze noch ein wenig fortsetzen. Aber was ich dir auf jeden Fall empfehle: Schau dir die Rechtschreibung nochmal an, da sind einige Stellen...nicht so ganz perfekt^^
Aber hast du fein gemacht, bekommst einen Keks dafür
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