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Kategorien > Alltag > Der andere Blickwinkel

Sind Männer gar nicht so stark?

von Petra M.

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Sind Männer gar nicht so stark?

Warum begegnet man immer wieder einer Gattung Männer, die voll im Berufsleben stehen,
die Karriereleiter hinauf klettern und als gewissenhaft und zielstrebig gelten, aber zu Hause
diese Eigenschaften mit der Garderobe abzulegen scheinen?

Eigentlich wissen sie was sie wollen und versuchen sich auch durchzusetzen, indem sie ihren
Frauen das auch deutlich klar machen. Wer kennt die nicht, die langen Diskussionen ob eine neue Küche wirklich notwendig ist…? Man kocht ja sowieso nur am Wochenende, und die alte
Küche tut`s ja hervorragend und ist gerade mal 10 Jahre alt.

Doch wie kommt es, dass letztendlich doch die Dinge so ihren Lauf nehmen, wie es die Frauen
schon vorher planten?

Wie stolz sind dann beide, wenn sie nach einigen Wochen Freunde zum Essen einladen und gekocht wird natürlich in der neuen Küche, mit allem was so dazugehört, z.B. ein Herd, den man mit einem fortgeschrittenen Computerkurs kinderleicht bedienen kann, die farblich angepasste Mikrowelle usw.

Wie kommt so was? Warum werden solche Männer überstimmt und deren Meinung im wahrsten Sinne des Wortes ignoriert?

Ein anderes Beispiel wäre die Urlaubsplanung. F r a u möchte in den Süden an`s Meer, M a n n möchte in die Berge oder einen herrlich ruhigen Angelurlaub. Also wäre das Einfachste, man entscheidet sich ein Jahr für den Süden und im nächsten Jahr für die Berge, aber nein so einfach ist
das nicht. Eigentlich könnte ein Mann ja auch mal eine Woche ohne seine Frau Erholung suchen
und seinen Angelfreuden nachgehen, warum nicht?
Nein, er trottelt neben seiner Frau missmutig den südlichen Strand entlang und beteuert, dass es eigentlich gar nicht sein Ding ist.

Solche Männer trennen sich auch nicht von ihren Frauen, nein, man wird von ihnen geschieden.
Sie sind die bedauernswerten, verlassenen Ehemänner.

Lange war mir das ein Rätsel, aber ich glaube der Lösung sehr nah zu sein.
Sicher ist die Kindheit dieser Männer von einer dominanten Mutter geprägt, daraus folgt, dass sie
sich mehr zu einer starken Frau hingezogen fühlen, die genau weiß, was sie will, und schon ist
das Dilemma fertig.

Man lehnt sich zu Hause zurück und lässt sich verwalten. Das mag ja manchmal sehr praktisch
sein, aber wollen wir Frauen das? - Ja, es ist auch für uns eine einfache Sache und mit etwas Diplomatie erreichen wir fast alles!
Wir müssen nur ein wenig so tun als entscheidet der Gatte mit, das reicht schon.
Sind diese Männer nicht selbst schuld, oder..?

Mit den Jahren schwindet bei ihnen der Drang,, das Regiment zu führen. Wozu auch?
Wenn man eine Entscheidung trifft, muss man sie auch zu Ende führen, und da scheitert die
Sache schon an dem wenig ausgeprägten männlichen Durchhaltevermögen und der Ungeduld.
Wir Frauen sind da ganz anders, wir halten durch bis zum letzten Atemzug!
Wir wollen ja schließlich unser Ziel erreichen und wissen. wofür wir kämpfen. Ein Mann hat
meist schon nach dem ersten unbequemen Hindernis sein Ziel aus den Augen verloren, und dann
sind die Frauen gefragt.

Man kann die Sache drehen wie man will. Frauen bewundern und lieben diese tollen Männer und übernehmen diplomatisch das Management der Partnerschaft. Sie wissen was wichtig und schön ist, und die Männer bleiben das starke, liebenswerte und manipulierbare Geschlecht.


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Kommentare

Nacht schrieb am 2008-11-02 05:11:01:
Hallo
Sicher hast du mit deiner Geschichte fast Recht, aber sollten die "Beiden" in einer echten Partnerschaft nicht alles zusammen bereden und tun. Im miteinander reden, sowie miteinander entscheiden liegt die Lösung, so daß jeder zufrieden ist.
AlterMann schrieb am 2008-10-31 16:03:37:
Immer daran denken - Frauen erziehen, besser domestizieren die Kinder von Geburt an.
Auch und gerade die männlichen KInder. Ihr Sohn soll keinesfalls so ein Penner wie der eigene Ehemann werden. Und dann wird von den Frauen an allen möglichen Schrauben gedreht - bei der Erziehung! Darum also sind die Männer dann Trottel geworden. Weil ihr Frauen uns so wolltet und uns dazu erzogen und gemacht habt!
Aber, uns gefällt das trotzdem, wir kennen das ja nicht anders - seit dem ersten Atemzug!!

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