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Kategorien > Erotik > Hingabe/Liebe

Sinnlichkeit

von anna_

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.......sie sind tatsächlich verabredet. serge wartet, wartet in einer dunklen, normal völlig uninteressanten typischen kneipe in düsseldorf. gewählt mit bedacht, der richtige rahmen um sich zu finden, zu erkennen und nicht mit einer albernen roten rose oder einem anderen erkennungszeichen in der hand herumstehen zu müsssen, um dem alten klischee gerecht zu werden; in einer angesagten lounge vermutlich erforderlich um sich nicht zu übersehen und peinliche missverständnisse zu vermeiden, bei der enge und vielzahl an leuten. "ich trage einen dunklen anzug, du wirst mich erkennen." mehr hatten sie nicht verabredet, außer ort und uhrzeit. serge ist nervös, wartet auf einem barhocker an einer nebentheke, den eingang im visier. "was erwartet mich, was ist sie für eine frau?" die gedanken gehen durch seinen kopf. die erwartungshaltung ist groß, der austausch im chat, und die anschliessenden mails waren niveauvoll, intelligent, immer anregend und inspirirend.

anna; sie scheint sehr sexy zu sein, den bildern nach eine wunderschöne frau, schlank, blond, sehr verführerisch. "ich bin nymphomanin und im moment ziemlich geil!" ihre zitate aus der ersten begegnung schwirren durch seinen kopf, hatten ihn nicht mehr losgelassen. auch er hatte ihr damals offen eingestanden, nach hause gekommen zu sein, und plötzlich diese lust verspürt zu haben, eine frau zu treffen, und wenn auch nur virtuell. sie hatten phantasien ausgetauscht, sich ausgemalt wo sie sich vorstellen würden, sex zu haben. "auf dem küchentisch wäre nicht schlecht!" hatte anna gesagt. "ein harter fick ist immer gut!" sätze wie dieser waren das eine, die tatsache, dass sie intelligent ist, das andere. serge liebte es, wenn eine intelligente frau offen sein konnte, auch als frau dazu stehen konnte geil zu sein, ihre gedanken und wünsche klar formulieren konnte...und es auch tat.

seitdem ist sie nicht mehr aus seinem kopf gegangen; wieder und wieder hatte er ihre bilder angeschaut, sich ausgemalt, diese frau zu treffen, wieder und wieder diese sätze im ohr. ja, sie machte ihn an, selten zuvor hat ihn eine frau so beschäftigt, die gedanken an eine frau ihn so erregt wie bei ihr. jetzt war es so weit, er würde sie sehen, heute abend, jetzt.

die zeit vergeht, er beginnt eine zigarette zu drehen, schaut konzentriert in seine finger, rollt den tabak. ein schatten! serge schaut auf; eine junge wunderschöne frau steht vor ihm. groß, schlank, dunkelblondes haar. "anna!" "ja, ich bin es serge, ich habe dich gleich erkannt!" "darf ich dich umarmen?" "komm her!" antwortet serge, öffnet seine arme und drücke sie, küsst sie auf die wangen, spürt sofort diesen geruch und eine seltsame art von vertrautheit.

anna öffnet ihren schwarzen trenchcoat. serge hilft ihr aus dem mantel, nicht ohne sie anzuschauen. zur schwarzen bluse trägst sie eine enge schwarze jeans und stilettos. " du siehst sehr sexy aus, meine liebe!" "danke serge, weißt du, dass ich angst davor hatte dich zu treffen?" "aber ja, ich auch. aber es ist schön dich zu sehen!" "ja es ist gut so. sehr gut!" während sie von ihrem psychologiestudium erzählt, schaut er sie an, intensiv, musternd. anna erzählt, dass es ein schweres studium ist, zeitintensiv, viel lernerei. serge hört ihr zu, er kann einer frau zuhören, zumal er sich tatsächlich für das studium und den beruf interessiert. aber in diesem moment, im angesicht dieser faszinierenden frau fällt es ihm schwer nur in ihre augen zu schauen; sein blick wandert über ihrem körper, studiert sie.

nachdem sie etwas zu trinken bestellt haben, erzählen sie weiter, stationen ihres lebens, interessen, hobbies. serge erzählt von seiner leidenschaft fürs surfen, windsurfen und wellenreiten. und von seinem beruf als architekt. auch wenn er erst seit einem jahr in einem architekturbüro arbeitet, hat er das gefühl, seinen traumberuf gefunden zu haben. "gehst du wirklich zu den kapverden zum surfen?" fragte anna, schaute ihn fasziniert an. serge hatte ihr ein foto geschickt; aus dem letzten urlaub. "machst du noch mehr sport oder bekommt man so einen body nur vom surfen?" annas augen hafteten auf seiner brust, er hatte eher einen knopf zu viel als zu wenig geöffnet. serge nahm ihre hand und lachte "man muss ziemlich fit sein in den wellen, sonst kann es schnell gefährlich werden. ich gehe mit den jungs, mit denen ich surfe, jeden morgen joggen und oft abends ins fitnessstudio!" "ok, verstehe; von nichts kommt nichts!" serge hatte ihre hand einfach festgehalten, genoss das gefühl ihrer zarten hand in seiner großen, groben männerhand. anna lächelte, schaute auf ihre hände, machte jedoch keine anstalten, ihre hand hinwegzuziehen. serge genoss das gefühl, betrachtete ihre hand, spürte, dass etwas floss, energie, gefühl, was auch immer...

die zeit verging, sie hatten bereits jeder zwei gläser rotwein getrunken, in anbetracht der einfachen kneipe durchaus von akzeptablen geschmack. sie fühlten sich wohl, spürten eine art von vertrautheit. anna erzählte, dass sie schwanger sei, noch nicht wisse, ob sie das kind bekommen wolle. serge hörte aufmerksam zu, sagte, dass er eine kleine tochter habe und dies sehr geniessen würde. "ich hatte dich gefragt ob du geil bist, weil du schwanger bist!" serge lachte. tatsächlich hatte er sie ihm chat so offen angesprochen. sie lachten über diese erste begegnung und erzählten sich gegenseitig das, woran sie sich noch erinnern konnten.

serge legt seine hand auf ihre schulter, streicht sanft über ihren rücken, nicht vordergründig mit sexueller absicht, eher zärtlich, vertraut, der konzentration des zuhörens gewidmet; es war laut geworden in der kneipe, man musste näher aneinander rücken um sich zu verstehen. dennoch konnte er nicht verhehlen, das anna ihn anmachte, vielleicht auch wegen das anregenden austausches über ihre erste begegnung. er bekam lust auf sie, betrachtete sie intensiver als zuvor, anna spürte die intensität seiner blicke, spürte dass er auf ihre brüste schaute, gar nicht versuchte dies zu verheimlichen, spürte dass seine blicke begannen, ihre bluse zu durchdringen, spürte das wohlgefühl, dass seine blicke in ihr auslösten, genoss das gefühl begehrt zu werden.

und auch anna verspürte lust, diesen geheimnisvollen mann kennenzulernen, verspürte lust ihn zu fühlen, seine hände auf ihrem körper zu spüren. auch sie hatte oft an ihn gedacht, hatte seine fotos betrachtet; das aus der kneipe in paris, er hatte einiges getrunken mit seinen kumpels. dann das bild am strand, ziemlich sexy. und dieser unverschämte typ hatte ihr ein bild von seinem schwanz geschickt; unglaublich. "warum hast du mir ein bild von deinem schwanz geschickt?" anna lachte laut auf, serge guckte verduzt ob der unerwarteten offenheit. die frage kam aus heiterem himmel. auch serge begann zu lachen "moment, du hattest mich nach meiner schwanzgröße gefragt!" "hey, hey, hey!" rief anna "ja, genau so war es, bestreite es nicht, es war so! ich habe dir die größe

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Kommentare

Hans schrieb am 2010-08-06 12:34:27:
Super geschrieben. Man hat das Gefühl selbst dabei zu sein. Gratulation

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