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Kategorien > Fantasy > Vampire

Sonnenvampir

von Faraday

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Das große Fenster lockte ihn, es rief nach ihm, reif seinen Namen. Das Blut in seinen Adern kochte, vor Sehnsucht, Wut und Zorn. Schon seit mehr als einem Monat sehnte er sich danach einfach ans Fenster zu treten und hinaus zu sehen. Einfach die Sonne auf seiner Haut zu spüren. Doch genau nach diesem Gefühl sollte er sich in alle Ewigkeit sehnen. Jede Sekunde seines Unsterblichen Lebens sollte er sich nach einem winzigen Augenblick Sonnenlicht verzehren. Er wandte den Blick von dem quälenden, bildgewordenen Wunsch ab. Er hatte diesen Augenblick lange vermieden, doch heute morgen hatte er es nicht geschafft.
„Mithrandor“
Er fuhr herum, in der Tür stand der einzige Grund, warum er es aushielt das zu sein was er geworden war. Der Einzige Grund warum er es überhaupt in Betracht gezogen hatte diese Kreatur zu werden. Verdammt in der Nacht zu Leben und niemals zu Ruhn. Er breitete die Arme aus und die junge Frau warf sich hinein.
„Heute hast du es zum ersten Mal angesehen“
„Ich weiß“
In seiner Stimme lag all der Sanftmut, den er aufbringen konnte. Seine Stimme war wandelbar geworden Nacht dem Biss. Er konnte ihr viele verschiedene Töne geben und sie liebte es ihm dabei zuzuhören. Jede Stimmung die er seiner Stimme gab bereitete sich auch auf sie aus. Nun lehnte sie sich an ihn und er hielt sie fest umschlungen. Das Kind unter dem Herzen der Frau trat gegen seinen Bauch und ließ ihn würgen. Nicht, weil er es nicht liebte, sondern weil er ihm niemals der Vater sein konnte den es verdient hätte.
Als die Krankheit langsam angefangen hatte seine Körper zu zerfressen hatte er sich entschlossen das Angebot seines Bruders anzunehmen. Das Angebot weiter zu Leben zu einem Preis den er damals bereit gewesen war zu zahlen. Und wenn er die Wahl hätte immer wieder zahlen würde. Er war aufgewachsen als Mensch unter Vampiren. Er konnte sich nicht erinnern wie er zu ihnen gekommen war, er musste noch sehr klein gewesen sein. Er war unter ihnen aufgewachsen und sie hatten seinen Wunsch akzeptiert keiner von ihnen zu werden. Oder besser sein Adoptivvater hatte es akzeptiert und keiner wollte sich ihm weidersetzten. Man hatte es nie in Betracht gezogen ihn zum Vampir zu machen, bis die Krankheit begonnen hatte an seinem jungen Körper zu nagen. Nun würde er immer 24 Jahre alt bleiben. In einer stillen Mondnacht hatte er das Angebot seines langjährigen Freundes und Bruders angenommen, er hatte schon als kleines Kind gebissen werden müssen, er war zu klein und schmächtig gewesen er hätte nicht überlebt. Sie waren zusammen bei dem gleichen „Vater“ aufgewachsen, sie waren wie Brüder geworden und in dieser Nacht hatte sein Bruder sich überwunden Menschenblut zu trinken um ihn zu retten. Mit dem Übertritt in den Unsterblichen Zustand verschwanden alle körperlichen Makel innerhalb weniger Tage. Alle Symptome waren verschwunden und er war völlig gesund und konnte sein Kind aufwachsen sehen Das einzige was ihn dabei erschaudern ließ war die Tatsache das er sowohl seine junge Frau würde sterben sehen als auch sein Kind. Aber diesen Preis hatte er zahlen müssen, den Preis der Ewigkeit. Elena war erst 18 Jahre alt, aber er liebte sie. Und hatte sie geheiratet an ihrem 18 Geburtstag. Dann war sie zu ihm un den Vampiren gezogen, doch sie hatte nie die Wahl gehabt ob sie ein Vampirwerden wollte, es hätte ihm das Herz zerrissen.
„Worüber zerbrichst du dir den Kopf mein Schatz?“
„War der Preis zu hoch den ich gezahlt habe. Elena?“
„Du hast das getan was du für uns das beste hieltest. Und du weißt wie ich dazu stehe. Ich kann auf das Sonnenlicht verzichten. Ich würde so werden wie du. Freiwillig“
„Nein“
Seine Stimme zerriss die Stille als er sie von sich wegstieß. Er war wütend sie konnte die Wut in seinen Augen sehen. Nun musste sie vorsichtig sein. Seit er ein Vampir war kamen solchen Ausbrüche häufiger vor, auch wenn er noch nie ein ruhiges Gemüt besessen hatte. Sie liebte diesen Mann und würde alles für ihn tun. Das Kind unter ihrem herzen stieß heftig um sich. Es trat und kickte, sie hielt sich den Bauch. Sofort war er bei ihr. Jegliche Wut war verschwunden und Sorge breitete sich über seinem Gesicht aus. Sein kalte Hand kühlte ihre Stirn und seine starken Arme hielten sie fest. Sie war so dünn und so zerbrechlich er hatte jedes mal Angst ihr etwas zu tun, wenn er sie mit seinen Armen festhielt. Sie stöhnte auf und krümmte sich als er sie hochhob. Er hatte es sofort erkannt. Nun war er zum ersten Mal froh ein Vampir zu sein.
„Mitril“
Rief er seinen Bruder er wusste, dass dieser es hören würde, auch wenn Elena es nicht hören konnte. Es war ein ruf der nur für Vampire zu hören war. Kaum eine Sekunde später stürmte sein Bruder ins Zimmer. Er warf einen schnellen Blick auf die sich krümmende Elena und seine Augen wurden groß. Dann suchten seine Eisblauen Augen die seines Bruders.
„Mach dir keine Sorgen“
Elena sah die beiden an. Er wusste dass sie es hasste, wenn er sich so mit seinem Bruder unterhielt, dass sie es nicht hören konnte.
„Ich hole Miriam“
Miriam war die Frau seines Bruders, sie hatte schon 2 Kinder zur Welt gebracht und hatte Erfahrung damit. Sie war auch ein Vampir und in diesem Punkt beneidete ihn sein Bruder. Er hätte auch gern einen Menschen zur Frau gehabt. Denn tief in seinem Inneren sehnte sich auch Mitril nach dem Sonnenlicht. Und er hatte keine Frau die ihm zumindest die Wärme des Sonnenlichtes bringen konnte. Kaum hatte Miriam das Zimmer betreten schob sie Mithrandor hinaus. Draußen standen sein Vater und Mitril die ihn lachend in Empfang nahmen. Auf seinem Gesicht standen Sorgenfalten und er lief unruhig hin und her.
„Mi setzt dich jetzt sofort hin. Ich halte das nicht aus“
Er ging weiter auf und ab bis sein Vater neben ihn trat und ihn in den Arm nahm.
„Miriam macht das schon. Jetzt setzt dich. Dein Bruder war ja schon ein Nervenbündel, aber du bist noch schlimmer“
Jetzt musste er lachen, denn er konnte sich nicht vorstellen, das irgendetwas Mitril aus der Ruhe bringen konnte. Er dachte an Elena, ihren zarten Körper und die Tatsache dass er allein Schuld war, dass sie jetzt solche Qualen durchstehen musste. Nur weil er zu dumm gewesen war sie zu schützen. Er hatte sich ab dem Moment an dem sie ihm gesagt hatte sie wäre schwanger ständig selbst Vorwürfe gemacht. Sicher er freute sich auf das Kind, Aber sie hätten auch noch warten können. Er hätte warten können. Er hätte vorsichtiger sein müssen. Er dachte an das viele Blut das in dem Zimmer wohl gerade vergossen wurde und war Augenblicklich wieder auf den Beinen und an der Zimmertür. Doch sein Bruder war schneller, er war einfach der geübtere Vampir.
„Was ist denn jetzt schon wieder los?“
„Elena bekommt ein Kind“
„Das wissen wir Mi“
„Miriam ist ein Vampir“
„Wie kommst du denn da drauf. Natürlich ist

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Kommentare

Heartbreaker schrieb am 2009-01-20 15:17:07:
Eine schöne Story, man wird einfach hin- und hergerissen beim Lesen.
Und auch wenn es reizt, auch mich zu lesen, solltest du an dieser Story nur weiter schreiben, wenn es auch das richtige ist! Sonst wäre es zu Schade für diese Geschichte.

Grüße HB
faraday schrieb am 2008-07-09 16:55:21:
eig war keine fortsetzung geplant aber ich kann ma meine fantasie spielen lassen...^^ vl fällt mia noch wat ein....^^ xD
faraday schrieb am 2008-07-08 14:47:59:
also eigentlich sollte es nicht weitergehen... naja aba ich kann acuhw eiterschreiben.... ich hab mich nur mole widda an ner kurzgeschichte versucht...^^
lille-peach schrieb am 2008-07-05 23:40:58:
bitte schnell weiter schreiben... is super toll
gruß lille-peach
hannah-victoira schrieb am 2008-07-05 13:52:25:
uii mir gefällt die story auch ganz doll....^,.-
gibt es noch ne fortsetzung???
hoffe ja hihi ganz ganz liebe grüße
jenny schrieb am 2008-07-03 20:25:49:
mir gefällt deine story total gut!!! auch voll gut geschrieben!!!!:))

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