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Kategorien > Drama > Leben

Spaß

von Isabel-Chloe

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Es war Samstag, mein Lieblingstag. Es war mein Lieblingstag, da Samstag immer Party angesagt war. Anna rief mich schon um 13 Uhr an um unser Outfit abzuklären. Ich entschied mich für mein rosa Balonkleid und dazu graue Pumps und jede Menge Armbänder. Meine zupfte ich nur ein wenig zurecht, sodass meine braunen Locken sich an mein Kinn schmiegten. Als ich einen Blick auf die Uhr warf merkte ich, dass es wirklich schon Zeit war zu gehen. Ich war heute dran mit fahren, leider. Ich fuhr zu erst zu Anna, die mir auch gleich bestätigte wie toll ich doch ausah. Wir alle hatten vor kurzem unsere letzte Prüfung hinter uns und wollten dass natürlich feiern. Ein paar Straßen weiter warteten Melanie und Lisa schon auf uns, die beiden waren Zwillinge und sahen wirklich gleich aus, Lisa färbte sich desshalb ständig die Haare. Als wir alle im Auto saßen und zum Club fuhren fingen alle drei an mir einzureden was für eine sichere Fahrerin ich doch sei und dass es für mich doch kein Problem wäre auch etwas zu trinken. Natürlich ließ ich mich darauf ein, das hatten wir schon oft gemacht. Jede von uns ist schon so gefahren. Ich parkte den Wagen neben einem Baum, damit ich in später leichter finden konnte. Wir stolzierten in den Club und Anna bestellte direkt die Gertänke. Wir stießen an auf die letzte Prüfung. Eine halbe Stunde und 3 Drinks später kam Jan in den Club. Jan sah so gut aus und als er mich auf einen Drink einlud konnte ich natürlich wieder nicht anders. Wir tanzten und aus 3 Drinks mit den Mädels und einem Drink mit Jan wurden so viele, dass sich schon alles anfing zu drehen. Die Mädels, genauso betrunken wie ich, kamen auf mich zu und gaben mir so gut sie konnten zu verstehen, dass sie nach Hause möchten. Ich fiel Jan um den Hals und verabschiedete mich. Wir taumelten zum Auto. Lisa stürtzte sich in einen Busch und übergab sich ein wenig. Nach drei Anläufen schaffte ich es das Auto zu öffnen, Melanie bekam sich garnicht mehr ein vor Lachen. Ich startete den Wagen und fuhr die Straße runter. Die Mädchen rutschten auf ihren Sitzen hin und her, von den Schlangenlinien die ich fuhr. Alle lachten wir und hatten unseren Spaß. Als jemand hupte, warf ich einen Blick aus dem Fenster. WEwundert fragte ich, warum das Auto in die gleiche Richtung fuhr wie wir. Ich richtete meinen Blick wieder nach vorn und wurde von bländenden Licht getroffen.

Ich öffnete meine Augen und starrte an eine weisse Wand. Wo war ich bloß? Ich versuchte mich aufzurichten doch der Schmerz riss mich wieder herunter. Plötzlich öffnete sich die Tür. Meine Mutter kam herein, sie sah elendig aus. Ihre Haare waren nicht gemacht, sie war blass und abgemagert. Doch als sie mich sah strahlte sie und fing an weinen. Sie umarmte und küsste mich, sagte sie sei so froh, dass ich wieder wach sei. Ich verstand garnichts. Sie erklährte mir ich sei im Krankenhaus. Ich sei schon eine Woche hier. Warum ich hier war wollte sie mir nicht sagen. Sie rief einen Artzt, der auch gleich mit einer Schwester zur Stelle war. Sie untersuchten mich, blickten beide serh ernst. Der Artzt wandte sich zu meiner Mutter, erklärte ihr, dass ich zu einer Wahrscheinlichkeit von 80%% nicht mehr wieder laufen könnte. Als die beiden das Zimmer wieder verließen wollte ich endlich wissen warum das alles passiert sei. Sie sagte wir hätten einen Unfall gehabt, Melanie läge im Wachkoma, Anna sei gestorben und Lisa sei traumatisiert. Meine Welt lag in Trümmern. Ein paar Tage später waren meine Mutter und ich auf dem Weg zum Krankenhaus zur Nachuntersuchung. Sie schob mich zum Auto und öffnete den Kofferraum. Ich blickte auf den Bürgerstein und Jan lief vorbei, er würdigte mich keines Blickes. Später erfuhr ich, dass in dem anderen Auto eine Frau mit zwei Kindern gestorben ist. Seitdem wünschte ich mir, ich würde auch sterben.

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