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Kategorien > Vampire > Liebe

Spiegelblüten (überarbeiten und weitergeschrieben^

von Lille-peach

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vor weg....ich hab den Anfang ein wenig bverändern...nur ein wenig.....und weiter geschrieben....also viel spaß beim lesen^^




Spiegelblüten


Traum oder Wirklichkeit



Seit Jahrtausenden gibt es sie, sie zeigen sich so gut wie gar nicht, niemand kann sie töten sie sind zu schnell und zu stark. Niemandem ist es vergönnt den Geschmack ihrer Lippen zu erfahren und niemand wird je länger in ihrer Gegenwart leben als sie zu dem einem, wozu sie Menschen benötigen, brauchen.
Man sagt dass sie seit Jahrhunderten keinen Menschen mehr zu sich geholt haben, sie wären eine aussterbende Rasse, wenn man sie jagen würde, sie und ihr Wahn vom reinen Blut. Aber wie sollen sie reines Blut haben, wenn vor langer Zeit Menschen sie geboren haben? Ja, einige wenige, sehr wenige, gehören zu der alten Rasse, den Reinblütigen, auch wenn heute jeder reinblütig ist der in seinem Stammbaum nachweisen kann, das seit 12 Generationen keinen Mensch mehr in seiner Blutlinie auftritt. Aber zurück zu den Reinblütigen, die meisten werden langsam alt, ja auch wenn denen die Unsterblichkeit vorgesehen ist so altern sie sehr, sehr langsam; doch es gibt auch einige, für ihre Verhältnisse, relativ Junge. So um die 123 und älter, aber aussehen tun sie wie 17 oder höchstens 18. Der jüngste aller ist Elijah, der Sohn von Gabriel und Engelin, beide Eltern reinblütig. Elijahs Mutter ist die Schwester des Ältesten, also sozusagen die des Anführers.
Der Älteste, Valerius hatte noch keinen Nachfolger hinterlassen, seine beiden Söhne waren im Kampf gefallen, er selbst lebt seit jenem Tag im ewigen Schweigen.
Keine dieser Kreaturen wurde je gebändigt.

Antonella erwachte mitten in der Nacht seit sie mit ihrer Mutter aus Rom fort gezogen waren schlief sie nicht mehr richtig. Sie vermisste ihr altes Zimmer, ihr Bett und auch die alte Wohnung, abgesehen davon fühlte sie sich nicht mehr wohl. Als die Ferien in Rom begonnen hatten hatte ihre Mutter den Umzugswagen gerufen und alles eingepackt, bis auf einige Koffer war alles schon zur neuen Wohnung in Venedig gebracht worden. Und sie und ihre Mutter fuhren noch eine Woche in den Urlaub nach Griechenland, bevor ihre Mutter für ein paar Tage noch mal verreisen musste. Es war nicht ungewöhnliches, das Antonellas Mutter für ein paar Tage weg war, meistens wusste sie nicht wohin und warum, aber es interessierte Antonella auch nicht. Sie war sogar froh dass sie die ersten Tage alleine in der neuen Wohnung verbringen konnte so merkte ihre Mutter immerhin nicht dass es ihr schlecht ging.
Sie sah aufs Ziffernblatt ihres Weckers und ließ sich mit einem leisen Stöhnen zurück ins Bett fallen, es war drei Uhr siebenundvierzig. Heute war ihr erster Tag an dem ihre Mutter nicht da war, sie wollte zwar in die Stadt gehen und sich umschauen, bezweifelte aber das um diese Uhrzeit irgendein Geschäft geöffnet hatte. Nach zwanzig Minuten beschloss sie aufzustehen und zu sehen was im Fernsehen lief, wie sie erwartet hatte konnte sie nicht mehr schlafen. Sie machte sich einen Kaffee, setzte sich auf die neue Couch und schaltete den Fernseher an. Ziellos schaltete sie von einem Sender zum anderen, nur Nachrichten und Werbesendungen, nichts interessantes. Schließlich stand sie auf und ging hinüber zur Fensterfront, von der aus man eine unglaubliche sicht über einen Kanal Venedigs hatte, dort stand ein kleines Regal, was von oben bis unten voll gestellt war mit DVD’s. Antonella ließ sich auf den Boden sinken und begutachtete die verschiedenen Titel. Neben ihr fiel plötzlich eine Vase, die auf dem Regal gestanden hatte, hinunter und zerbrach, sie machte einen Satz nach hinten und stieß mit dem Kopf an die Kante des Couchtisches, so dass ihr schwarz vor den Augen wurde und sie zur Seite wegkippte.

Als sie die Augen wieder öffnete war es heller, es regnete und auf dem Kanal sah sie einige Kähne. Sie rieb sich den Kopf und setzte sich aufrecht hin die Vase, die neben ihr zerbrach stand wieder oben auf dem Schrank, aber sie hatte keinen Kratzer, nichts. Sie sprang auf um sich die Vase näher ansehen zu konnte, aber auch von Nahen war sie vollkommen unversehrt. Mit ungläubigem Blick stellte sie die Vase wieder an ihren Platz und ging ins Bad, sie brauchte erstmal eine beruhigende Dusche.
Nach ungefähr zwei Stunden stand sie unten vor der Haustür und überlegte ob sie die Straße hoch oder hinunter laufen sollte, sie entschied sich für hinauf und machte sich in ihrem Mantel gewickelt auf den Weg. Der Regen ließ nicht nach und bald war sie nass bis auf die Knochen, das Problem war nur, dass sie keine Ahnung hatte wo sie war, ihre Klamotten waren durchweicht und sie fror, ein erbärmlicher Anblick. Sie ließ sich auf eine Parkbank fallen, ob sie sich nun drinnen oder draußen hinsetzte spielte keine Rolle, ihre Sachen konnten nicht noch nasser werden. Sie hätte ja ihre Mutter anrufen können, sie war in Venedig groß geworden doch da sie befürchtet hatte, dass ihr Handy nass werden könnte, hatte sie es zuhause gelassen. Das einzige was sie mitgenommen hatte war die Adresse wo sie wohnte und ihre Kreditkarte. Sie hätte nur kurz aufschauen müssen um festzustellen, dass sie hier nicht länger bleiben konnte, doch sie vergrub ihr Gesicht in den Händen, vielleicht hätte sich die ganze Geschichte verändert, hätte sie kurz aufgeschaut, doch sie tat es nicht und so nahm die Geschichte dann ihren Lauf.
Erst als sich neben ihr jemand auf die Bank setzte schrak sie zusammen und rutschte weg, doch hatte sie nicht bemerkt das dieser jemand schon die ganze Zeit die sie auf der Parkbank verbrachte neben ihr gestanden hatte und sie beobachtet, sie hatte ihn nicht einmal bemerkt als er an ihr vorbeigegangen war um sich neben sie zusetzen.
“Wer sind Sie?” ihre Stimme klang entsetzt, auch wenn ihre anfängliche Angst schwand, wie auch anders, bei seinem Anblick.
“Ist das wichtig?” seine Stimme war so klar wie ein Diamant und süß wie Honig, sie betörte ihre Sinne und ließ sie nicht mehr frösteln, ihr war warm, sie glühte.
“Ja, ich sitze nicht gerne neben fremden Männern!” obwohl seine Stimme sie so betörte konnte sie noch klar denken und erhob sich.
Er schaute sie verwundert an, “Wie machen Sie das?”
Sie stockte und drehte sich um, “Bitte wie mach ich was?”
“Nichts, schon gut.” er legte die Stirn in Falten, was nun gar nicht zu seiner schönen Erscheinung passte. Sie sah in ungläubig an, doch als er nichts weiter sagte drehte sie sich um und ging den weg hinunter, er machte allerdings keine Anstalten ihr zu folgen, er blieb reglos auf der Parkbank sitzen und hatte die Stirn immer noch in Falten gelegt.
Nach vier Seitenstraßen und einigen überquerten Brücken erreichte sie endlich die Straße die sie hinaufgegangen war, sie konnte schon wieder ihre Haustür sehen, ein erleichtertes Seufzen entkam ihren Lippen, ihr Ziel war fast erreicht. Sie nahm sich vor gleich wenn sie oben war und sich ihrer nassen Sachen entledigt hatte würde sie einen Stadtplan von Venedig im Internet suchen, damit sie morgen mehr

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Kommentare

Sara Pfeifer schrieb am 2009-09-02 13:58:05:
toll...
wann gehts denn weiter???
hoffentlich bald ^^
Tiriki schrieb am 2009-03-22 21:50:49:
Ich find die geschichte einfach super,
aber manchmal erzähltst du in ich Perspektive, z.B. schreibst du "half mir aus meinem Mantel"
so gut wie die geschichte ist stört das nicht weiter
gibt es eine Fortsetzung??
lg Tiriki
lulu schrieb am 2009-01-28 15:41:54:
Hat irgendwie eine ähnlichkeit mit Biss....
ist aber trotzdem cool.Das ende ist ein bisschen schnell.
Weiter so.
Kyouyama schrieb am 2009-01-27 14:41:45:
puh ich hab die ganze geschichte gelesen...
^^ richtig richtig toll....
am Anfang würde ich es etwas langsamer angehen lassen welches mädchen geht schon am selben abend mit einem unheimlichen Fremden nach hause den sie auf einer bank getroffen hat... würde ich noch etwas ausfürhlicher machen...
manchmal findet man auch parallelen zu ähnlichen geschichten mag unbewusst sein...
aber die gefällt mir echt gut super!!!
will mehr davon =)
lg Jasmin

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