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Kategorien > Vampire > Liebe

Spiegelblüten (überarbeiten und weitergeschrieben^

von Lille-peach

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die neuen Sachen auszuprobieren. Es war bereits zehn vor halb neun als sie die Sachen an hatte. Als letztes zog sie vorsichtig die Maske über, sodass man sie nicht erkennen konnte. Und um punkt halb zehn klingelte es an der Tür, sie warf sich noch einen Mantel um und stieg die Treppen hinunter bis zur Tür. Er war kühl draußen und ein leichter Windzug bewegte ihre Haare, Elijah stand zwei Meter vor ihr in der Dunkelheit, sie konnte nicht erkennen was für ein Kostüm er trug, sie sah nicht mal ob es überhaupt Elijah war, aber sie hoffte es.
“Danke.” sagte sie, ihre Stimme zitterte, jedoch nicht wegen der Kälte.
“Kein Problem.” es war Elijah, nur er konnte so eine Samtstimme haben und endlich trat er aus der Dunkelheit.
Er hatte eine altes Kostüm an, so wie sich Männer des Barockes nun mal kleideten, doch es passte zu ihm, der Umkreis um seine Augen war auch von einer Maske bedeckt doch auf seinen Lippen spielte ein Lächeln.
Er bot ihr seinen Arm an und sie hackte sich ein, sie hatte eine halbe Stunde Zeit um zum Ball zu gelangen.
“Wie lange laufen wir eigentlich?” sie hatte viele Fragen die sie fragen wollte, konnte aber nicht gleich anfangen, weil sie dieses als unhöflich empfunden hätte.
“Mh… wenn du nicht vor hast zu kriechen, dann ungefähr zwanzig Minuten.”
“Sehr witzig, als ob ich kriechen würde.”
“Wann weiß ja nie so genau. Aber sag mir, wie kommt es, dass du und deine Mutter nach Venedig gezogen seid?”
Sie überlegte, wo sollte sie anfangen.
“Naja, meine Mutter ist hier aufgewachsen und sie fragte mich vor vier Monaten ob es mir etwas ausmachen würde wenn wir hierher ziehen würden und weil sonst meine Mutter und ich meistens das gemacht haben was ich wollte hab ich “Ja” gesagt.”
“Du bist nur hierher gezogen weil du deiner Mutter einen Gefallen tun wolltest?” er klang empört.
“Ja?!” sie war sich nicht mehr sicher was sie sagen sollte.
Und als wäre die Situation nicht schon schlimm genug, schüttelte er nur den Kopf und seufzte.
“Hey, du wolltest wissen warum ich hierher gezogen bin.”
“Ja, ich hatte aber eine… etwas andere Antwort erwartet. So wie zum Beispiel, dass dir und deiner Mutter Venedig so gut gefällt, das ihr unbedingt hier wohnen wollt oder so was in der Art.”
Er schenkte ihr ein unwiderstehliches Lächeln.
“Ja, das tun wohl die meisten.”
Sie schwiegen eine Weile bis sie sich nicht mehr zurückhalten konnte und ihn fragt.
“Sag mal frierst du gar nicht, deine Haut ist so eiskalt.” sein Atem stockte.
“Nein ich friere nicht, du sagst meine Haut sei kalt, das ist mir noch gar nicht aufgefallen.”
“Naja war nur son Gedanke.”
Wieder liefen sie schweigend nebeneinander her.
“Du könntest nach dem Ball mit zu mir kommen es ist nicht weit.”
“Ich weiß nicht, dann ist es sicher schon sehr spät.”
“Ach komm schon, gehst du immer nur bis um zwölf aus dem Haus?” Er bemühte sich nicht bittend zu klingen, doch obwohl er eine Samtstimme hatte konnte er es nicht ganz verbergen.
“Der Ball geht bis um zwölf?”
“Ja, zu spät?”
“Nein auf keinen Fall.”
“Das ist immerhin schon mal gut.”
“In Ordnung, ich komm mit zu dir, du hast Gewonnen.”
Er Lächelte und sie liefen schweigend nebeneinander her.
“Wo ist deine Mutter im Moment?” er sah sie schief von der Seite an, auch wenn sie es in der Dunkelheit nicht genau erkennen konnte.
“Sie ist in New York, wegen einem Projekt.”
“Und was ist das für ein Projekt?”
“Ich weiß es nicht.” sein Blick lag auf ihr, doch sie wich ihm aus.
“Wie du weißt es nicht? Du musst sie doch gefragt haben!”
“Nein hab ich nicht, zufrieden?!” böse funkelte sie ihn an, es ging ihr langsam ziemlich auf die Nerven, dass er alles tausendmal hinterfragen musste und sie dann damit aufzog was sie nicht getan hatte oder falsch.
“Es war nicht böse gemeint. Ich wollte dich nicht verärgern.”
“Das hast du aber!”
“Dann tut es mir Leid.” entschuldigend machte er eine Verbeugung und brachte sie dadurch zum lachen.
“Warum entschuldigst du dich immer?” sie kicherte noch immer.
“Weil ich nicht will das du schlecht über mich denkst oder mir böse bist.”
“Wie soll man dir denn böse sein?”
“Warst du nicht grad verärgert?” sein Lächeln war bezaubernd, so wie Elijah war, stellte sie sich einen Engel vor.
“Ja, aber nicht böse” wieder musste sie lachen und er grinste. Doch dann ging alles zu schnell und noch bevor Antonella es bemerkten konnte, hatte er seine Hände um ihre Talje gelegt und sie umgedreht, sodass sie mit dem Rücken gegen die Wand stand. Sein Gesicht nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt.
“Was… tust du da?” klar denken konnte sie nicht mehr.
“Sei jetzt ganz leise und sag nichts.” sein Atem roch nach Rosenblüten und er kam näher.

Antonella erwachte, neben ihr die Scherben der zerbrochenen Vase und auf dem Sessel der bei den Fenstern stand saß ein wunderschöner junger Mann mit schwarzen Haaren und blauen Augen.




Das gefrorene Herz



Sie erschrak, hatte sie das alles tatsächlich nur geräumt? Vorsichtig rutschte sie zurück und überlegte was sie sagen sollte.
“Wer bist du?” obwohl ihr völlig klar war wer er war, hätte jeder normale Mensch in so einer Situation eine solche Frage gestellt.
“Du weißt wer ich bin.” seine Stimme war schön, doch nicht so betörend wie in ihrer Erinnerung.
“Woher sollte ich dass denn wissen?” so schnell gab sie sich nicht geschlagen.
“Stell dich nicht dumm.” er erhob sich und kam auf sie zu. “Du weißt wer ich bin, nur nicht was.”
Antonella stockte der Atem, sie hatte gedacht das er ein Mensch war, wie sie, was sollte er denn auch anderes sein?
“Was bist du?”
“Jemand der dich will und zwar ganz.”
Bevor sie irgendetwas tun konnte, sogar noch bevor sie Luft geholt hatte, sprang er auf sie zu und beide knallten gegen die Wand, sie spürte wie etwas Warmes an ihrem Kopf hinunterlief, ehe sie das Bewusstsein verlor und die Dunkelheit kam.

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Kommentare

Sara Pfeifer schrieb am 2009-09-02 13:58:05:
toll...
wann gehts denn weiter???
hoffentlich bald ^^
Tiriki schrieb am 2009-03-22 21:50:49:
Ich find die geschichte einfach super,
aber manchmal erzähltst du in ich Perspektive, z.B. schreibst du "half mir aus meinem Mantel"
so gut wie die geschichte ist stört das nicht weiter
gibt es eine Fortsetzung??
lg Tiriki
lulu schrieb am 2009-01-28 15:41:54:
Hat irgendwie eine ähnlichkeit mit Biss....
ist aber trotzdem cool.Das ende ist ein bisschen schnell.
Weiter so.
Kyouyama schrieb am 2009-01-27 14:41:45:
puh ich hab die ganze geschichte gelesen...
^^ richtig richtig toll....
am Anfang würde ich es etwas langsamer angehen lassen welches mädchen geht schon am selben abend mit einem unheimlichen Fremden nach hause den sie auf einer bank getroffen hat... würde ich noch etwas ausfürhlicher machen...
manchmal findet man auch parallelen zu ähnlichen geschichten mag unbewusst sein...
aber die gefällt mir echt gut super!!!
will mehr davon =)
lg Jasmin

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