Stadt
von
Hannah
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Manchmal denke ich an die Zeit zurück wo wir noch in einem großen Haus gewohnt haben,ich hatte viele Spielsachen und wir hatten immer genug zu Essen.
Sogar ein Kindermädchen und eine Köchin hatten wir....früher...jetzt ist alles anders!
Das Kindermädchen und die Köchin hatten gekündigt und wir mussten aus unserem Haus ausziehen.
Jetzt wohnen wir in einer grauen stadt mit einer Mauer drum herum.Überrall sind Soldaten die einen anschreien oder rumschubsen.
Meine Mutter weint oft und mein Vater schweigt was alles noch viel schlimmer macht.
Dauernd habe ich Hunger und bin dreckig auch wenn ich mich saubermache werde ich immer wieder dreckig.
Nun wohnen wir schon seit einem Jahr so ich bin nun 12 und frage meine Mutter oft wann wir hier wieder weg können aber wie schweigt.
Als ich eines Abends durch dir Stadt auf dem Weg nach Hause bin packt mich plötzlich eine Hand grob am Kragen und schubst mich in ein Haus rein.
Das "Haus" besteht aus nur einem Raum ohne Fenster,in der mitte des Raums steht ein kleiner Tisch mit vier Stühlen drum herum.
Auf drei der vier Stühle sitzen junge Soldaten die rauchen und Bier trinken als sie mich sehen grinsen sie dreckig.
Der Soldat der mich hier rein geschubst hat zieht die Tür zu und reißt mir das Kleid herunter.
Ich schreie doch er hält mir den Mund zu und die drei vergewaltigen mich.
Nach einer Zeit lassen sie es geben mir einen Lappen zum anziehen und schubsen mich hinaus in die Dunkelheit.
Ich muss erst mal meine Gedanken sortieren und möchte wegrennen doch wieder hält mich eine Hand fest und eine Stimme zischt mir ins Ohr:
Wehe du sagst was du kleine schlampe denn sonst müssen du und deine Eltern dran glauben verstanden?
Ich nicke und er lässt mich los schnell renne ich nach Hause.
Am nächsten Morgen mache ich die Augen auf und sehe meine Mutter ihre Kleider zusammenzupacken.
Was ist passiert? frage ich noch völlig verschlafen, meine Mutter guckt mich nur traurig an und sagt: wir müssen hier weg Liebling.
Plötzlich bin ich hellwach denn ich weiß alle die diese Stadt verlassen sterben ....weil wir Juden sind....!
Ich denke an gestern Abend und verspüre Hass, Hass auf alle Soldaten, Hass auf den Krieg.
Noch ganz benommen frage ich:Wo ist Vater? Meine Mutter antwortet:Weg,sie schicken ihn in den Krieg...
Ich breche schluchzend auf meiner Pritsche zusammen und denke:Ich werde Vater nie wiedersehen....nie...nie..
Da kommt ein Soldat herein und brüllt:LOS!!!NACH DRAUSSEN!!!ALLE!!!!
Schnell springe ich auf und laufe mit meiner Mutter nach draussen.
Wir werden in einen kleinen Raum ohne Fenster getrieben und meine Mutter weint und versucht sich zu wehren und dann wird sie erschossen...vor meinen Augen....
Ich sehe meinen Vater wie er lacht und meine Mutter wie sie lächelt,ich sehe unser Haus, mein Zimmer..
..und dann wird plötzlich alles schwarz vor meinen Augen.
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Kommentare
Hannah schrieb am 2010-12-22 18:32:55:
Danke sie ist augedacht aber so etwas gab es wirklich,leider.
Anna-Lisa schrieb am 2010-11-01 17:18:19:
Was ist das für eine geschichte ?! selbst ausgedacht ?? echt hart !!!!
aber gut geschrieben
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