Starre
von
Paga
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Starre
Er atmete tief ein und verließ ein altes Haus, der Schmerz pochte in seiner Stirn und wollte nicht nachlassen.
Stundenlang irrte er durch die dunklen Gassen in der Umgebung, in der Nacht, ohne sich umzusehen. Leere machte sich in ihm breit, Kälte und Angst die ihn bedrückte.
Nichts wofür es sich noch lohnt zu leben nichts rein gar nichts flüsterte er immer wieder und wieder.
Es sollte alles vorbeigehen aber die Sekunden wirkten wie Stunden die sein Haupt nur noch erschwerten.
Plötzlich rinnt ihm etwas über die Stirn, daraufhin streicht er nach einem kurzem zögern mit den Fingern über diese Stelle und hält die Finger in das Licht einer der flackernden Laternen am Straßenrand.
Blut, an seinen Fingern klebte Blut war es seins? Es schien ihm nicht weiter zu interessieren er putzte die Finger an seiner schweren, alten Jacke ab und ging weiter in die Nacht, hinein alleine in der Stille.
Seine schweren Schritte hallten noch weit hinter ihm über den Asphalt.
An seinen Fingern klebte immer noch etwas von dem Blut, er blickte immer wieder darauf, verzog aber keine Miene.
Die Gesichtszüge waren verhärtet zu einem ausdruckslosen Blick, der bedrohlich wirkte.
Ein rascheln hallte unerwartet durch die Stille, er drehte sich um und starrte in die Schwärze. Eine schwarze Katze war zu sehen die schnell die Straße überquerte.
Er drehte sich wieder um und ging weiter, bis er eine große Brücke erreichte der Wind dort peitschte durch sein starres Gesicht ohne nachzulassen. Er konnte diese Leere und Kälte nicht mehr ertragen zu lange hatte er es bei sich.
Langsam kletterte er über das Geländer der Brücke und starrte in die Tiefe die sich unter ihm auftat und beschloss mit seinem trostlosem Leben Schluss zu machen.
Es zuende bringen.....
Der Schmerz pochte immer stärker und die Leere in ihm drohte alles in ihm nun zu verschlucken der Wind strich ihm immer härter durchs starre Gesicht.
Er ließ nun einfach das haltgebende Geländer los und stürzte, stürzte in den von ich ihm erhofften Frieden.
Dort lag sein Körper nun trostlos und kalt, kein Atemzug kein Herzschlag. Nichts!
Nur die Leere Hülle erlöst vom Leben im diesseits.
Nur der Körper alleingelassen und starr.......
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