Stay alive
von
Denise Rossi
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An einem wunderschönen Samstagabend saß Haily auf ihrer Lieblingsbank am See und ließ sich den Wind in ihr Gesicht wehen. Die letzten Monate waren eine harte Zeit für sie gewesen und sie war froh, dass das nun ein Ende hatte. Sie hatten ihre Klasse von der Realschule hinter sich gelassen, die sie nur gemobbt haben. Sie hatte sich verliebt, doch es wurde einfach nur kompliziert. Gedankenversunken ließ sie alles Revue passierten bis sie plötzlich von der Seite angestoßen wurde.
„Hey Haily? Erde an Miss Flemming?“
Haily blickte zur Seite und schaute in zwei vertraute, braune Augen. Sie lächelte und stand auf um Elias zu umarmen.
„Du schläfst ja doch nicht! Ich habe mir schon sorgen gemacht, weil du nicht reagiert hast.“, begrüßte er sie mit einem Lächeln.
„Tut mir leid. Ich war so in meine Gedanken vertieft.“
„Ist doch nicht schlimm. Worüber hast du denn nachgedacht?“, fragte er sie und sah sie mit einem besorgten Blick an.
„Willst du das wirklich alles wissen?“, antwortete sie unsicher.
„Hey ich bin dein Freund. Natürlich interessiert mich das. Außer wenn es wieder um deine Freundin geht!“, sagte er verschmitzt.
Haily wusste das er es nicht böse meinte und ein Lächeln huschte ihr über die Lippen.
Ihre beste Freundin Virginia konnte manchmal ganz schön anstrengend sein, aber Haily liebte sie trotzdem. Dank ihr hatte sie nun Elias und Haily war sich sicher, dass sie nur mit Elias wieder vollkommen glücklich werden konnte.
„Also…!“. Elias legte seinen Kopf schief und sah sie mit einem Hundeblick an.
„Spinner!“, brachte sie lachend heraus, weil sie diesen Blick zu gut kannte.
„Och menno, Haily nun erzähl schon!“, drängte er sie obwohl er merkte, dass Haily es ihm noch nicht sagen wollte oder konnte.
„Tut mir Leid Elias, ich kann es noch nicht sagen!“, antwortete sie und gab ihm einen zärtlichen Kuss auf den Mund. Er erwiederte den Kuss und stellte keine weiteren Fragen.
„Setzten wir uns noch ein wenig hin?“, fragte sie ihn und zog ihn vorsichtig Richtung Bank.
Als sich Elias hingesetzt hatte lehnte sie sich an seine Schuler und spürte seine Wärme.
„Ich liebe dich Elias“, murmelte sie und blickte verträumt auf den See.
„Ich liebe dich auch meine Prinzessin!“, antwortete er und strich ihr vorsichtig über das braune Haar.
So saßen sie eine ganze weile auf der Bank und schauten zu, wie langsam die Sonne unterging.
Haily fing an zu frieren und kuschelte sich noch enger an Elias. Er war so warm und sie war so glücklich mit ihm. Als ihr ein weiterer kalter Schauer über den Rücken lief legte Elias ihr seine Jacke über den Körper. Sie blickt ihn in seine Augen und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss.
„Komm lass uns gehen. Du frierst doch schon. Ich bringe dich nach Hause.“
Mit diesen Worten stand Elias vorsichtig auf und half Haily auf die Beine. Eng umschlungen gingen sie den Weg am Fluss entlang und küssten sich immer mal wieder.
Als sie vor dem Haus von Haily standen drehte sie sich zu ihm um und fragte:
„Willst du hier bleiben? Sonst fragt Mam mich wieder aus wo ich war!“
„Natürlich bleibe ich bei dir wenn du das möchtest. Ich habe sowieso nichts mehr vor heute“
„Danke“, flüsterte sie und küsste ihn. In diesem Moment viel Licht auf die beiden. Sie sahen blinzelnd zur Eingangstür und sahen Haily’s Mutter im Türrahmen.
„Haily wo warst du? Ich habe mir solche Sorgen gemacht!“, rief sie aus und stürzte die Treppen runter. Haily löste sich aus Elias Umarmung, blieb aber mit verschränkten Armen stehen. Ihre Mutter blieb abrupt stehen und schaute sie ernst an.
Dann drehte sie sich auf dem Absatz um und verschwand wieder im Haus.
„Was war das denn jetzt?“, fragte Elias verdutzt und sag Haily verwundert an.
„Meine Mam und ich haben uns vorhin gestritten. Worauf hin ich dann einfach gegangen bis und dich angerufen habe.“, seufzte Haily und streckte die Hand nach Elias aus.
„Komm lass uns reingehen und was essen. Und dann gehe ich duschen!“
Elias nahm ihre Hand und folgte ihr ins Haus. Die Mutter stand in der Küche und wischte sich schnell eine Träne von der Wange, als sie hörte, dass die beiden reinkamen.
„Wollt ihr noch was essen. Ich mache gerade Kartoffelpuffer mit Apfelmus“
„Oh lecker. Ja liebend gerne Frau Flemming“, antwortete Elias prompt und rieb sich den Bauch. Frau Flemming sah ihn an und lächelte.
`Was für ein netter Junge. Haily hat so viel Glück mit ihm´.
Doch plötzlich hielt Elias inne und sah Haily fragend an.
„Ja danke Mam, wir kommen gleich. Ich gehe nur schnell duschen.“, antworte Haily und ging die Treppe hoch.
Elias sah ihr nach und war am zweifeln was er nun tun sollte.
Schließlich entschied er sich dafür, erst mal Haily’s Mom zu helfen. Diese nahm seine Hilfe dankend an, aber versicherte ihm, dass er ruhig zu Haily gehen könne, das sie sowieso gleich fertig sei. Und so ging er nach oben in Haily’s Zimmer und sah sich suchend nach ihr um.
‚ Anscheinend ist sie schon unter der Dusche’, dachte er und machte sich auf den Weg ins Bad. Er klopfte vorsichtig an die Tür und als keine Antwort kam öffnete er sie.
Haily stand unter der Dusche und summt ihr Lieblingslied „Pushing Me Away“.
Elias zog langsam seine Sachen aus und öffnete die Duschtür. Haily zuckte zusammen, machte aber platzt als sie Elias sah.
„Willst du auch duschen?!“, fragte sie ihn lächelnd und zog ihn ganz dich an sich.
„ Ja. Hatte ich vor. Aber wie ich sehe ist die Dusche besetzt.“, antwortete er verschmitzt.
„Na ich kann auch rausgehen“, antwortete sie todernst und drehte sich zur Tür um.
„Nein warte. Alleine bringt das doch überhaupt keinen Spaß.“, sagte er schnell und musste sein Lachen zurückhalten. Er wusste nur zu gut, dass Haily nur so tat und wartete darauf, dass ihr Körper plötzlich anfing zu beben vor lachen.
Haily blieb ruhig in der Tür stehen und wartete.
‚Ich darf nicht lachen. Ich darf nicht Lachen’, ermahnte sie sich immer wieder.
So langsam machte sich Elias doch Sorgen. War er zu weit gegangen? Aber wenn ja womit?
Als sie sich zu ihm umdrehte, wurde er ganz blass. Haily hatte Tränen im Gesicht und ihre Augen waren ganz rot. Vorsichtig und verunsichert nahm er ihre Hand und zog sie vorsichtig näher. Als er ihr tief in die Augen sah er, dass ihre Augen gar nicht traurig aussahen. Plötzlich wurde ihm bewusst, dass Haily es doch tatsächlich geschafft hatte, ihn voll und ganz zu veräppeln. Nun konnte Haily nicht mehr an sich halten und musste anfangen laut zu lachen.
Elias stimmte schließlich mit ein und umarmte Haily. Als sich die beiden wieder ein wenig beruhigt hatten küssten sie sich. Das Wasser spritzte auf die beiden nieder und umhüllte sie warm.
„Haily? Elias? Essen ist fertig!“, vernahmen die beiden plötzlich die Stimme von Haily’s Mutter. Seufzend löste sich Haily von Elias und stieg aus der Dusche.
„Ja! Wir kommen gleich“, rief sie die Treppe runter, “Wir ziehen und nur kurz was an.“
Schnell liefen Haily und Elias ins Zimmer, schnappten sich ihre Sachen, zogen sie an und flitzen die Treppe runter.
„Habt ihr zusammen
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Kommentare
Cassedy schrieb am 2008-10-08 13:19:21:
Ganz gute Story =)
Das einzige woran ich vllt was zu meckern hätte, wären einige Rechtschreib- und Grammatikfehler.^^
Aber da ich davon bestimmt selbst reichlich habe, sieh das nur als Anmerkung.
Mach weiter so ;-)
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