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Kategorien > Aus dem Leben > Leid und Liebe

Stay alive

von Denise Rossi

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musterte sein Gesicht. Er sah wieder ruhig aus und entspannt. Was er getan hatte, hatte ihn selber erschrocken. Aber sie war sich nicht sicher, ob er es nicht noch ein weiters Mal machen würde. Haily hoffte, dass er es nie wieder tun würde. Sie kam sich vor, als würde sie ihn nicht mehr kennen. Sie war sich so unsicher, dass sie nicht mal mehr wusste, ob sie ihm vertraute. Doch er war so sanft und unschuldig und hatte sie aus der Hölle geholt als ihre Zeit schwer war. Sie gab ihm noch eine Chance und hoffte, dass er diese Chance nicht missbrauchen würde.
Plötzlich bemerkte Haily, dass Elias sie ansah. In seinen Augen war wieder Freude zu sehen. Der Hass war wie weggeblasen. Doch es war noch Unsicherheit in seinem Blick.
„Haily, es tut mir Leid. Das was ich getan habe, hat vermutlich dein Vertrauen zu mir zerstört. Ich würde es verstehen, wenn du nichts mehr mit mir…“
Haily stoppte ihn und beugte sich runter. Sie gab ihm einen zärtlichen Kuss und blickte ihn dann tief in seine grünen Augen. Schon war alles von vorher vergessen. Sie vertraute ihm voll und ganz und war sich sicher, dass er es nie wieder tun würde. Doch sie wollte es auch von ihm hören.
„Versprich mir, dass du so etwas nie wieder tust!“
„Ich verspreche es die“, antwortete er und beugte sich erneut zu ihr hoch. Elias gab ihr einen langen, leidenschaftlich Kuss voller Liebe und Reue. Was er getan hatte war unverantwortlich gewesen. Er schwor sich es nie wieder zu tun. Er war ja selbst erschrocken, als er begriffen hatte, was er da tat.

Stunden vergingen, ehe sich Haily und Elias eng umschlungen auf den Weg nach Hause machten. Als sie auf Haily´s Haus zugingen, hielt Elias plötzlich inne. Haily sah in verdutzt an, verstand aber durch seinen Blick, warum er nicht weiterging. Sie drehte sich ganz zu ihm um und sah in aufmunternd an.
„Hey er wird dir schon nicht an die Gurgel springen. Er hat dich doch gesucht.“
Elias sah sie unsicher an, folgte ihr aber schließlich doch ins Haus.
„Hey wir sind wieder da!“, rief Haily aus und kickte ihre Schuhe in die Ecke. Elias stellte seine Schuhe neben ihre und hängte beide Jacken an die Hacken.
Jemand kam die Treppe runter gerannt und kam schließlich schlitternd vor Elias zum stehen. Es war Mick, der schon seit Stunden Elias gesucht hatte und schließlich aufgegeben hatte.
„Wo warst du? Ich habe mir Sorgen gemacht, Mann! Ich dachte schon du bringst unsere Nachbarn um. Deswegen habe ich zur Sicherheit noch mal überall geklingelt.“, sagte er grinsend. Er wollte versuchen das Thema ganz locker anzugehen, da ja zum Glück nichts weiter passiert war. Über Elias Lippen huschte ein Grinsen, doch er wurde sofort wieder ernst.
„Mick, was ich da getan habe…also es tut mir furchtbar Leid. Ich war nicht ich selbst. Das was du da gesagt hast…also das war einfach zu viel für mich. Weil es wahr war, aber ich mir nie eingestehen wollte, dass es wirklich so ist.“, sagte er kleinlaut und sah Mick forschend an.
Mick sah Elias an und trat plötzlich auf seinen Freund zu und umarmte ihn. Elias blieb verdutzt stehen. In so einer Situation war er noch nie, dass ihn ein Junge umarmte.
Doch diese Umarmung zeigte ihm, dass Mick nicht mehr böse oder sauer auf ihn war. Haily stand stumm daneben und freute sich für die beiden. `Gut das alles so ausgegangen ist` dachte sie im Stillen und ein lächeln huschte ihr über die Lippen.
„Hey kriege ich auch eine Umarmung oder bin ich Luft für euch beiden Turteltauben?“
Mick ließ von Elias ab und sah ihn herausfordernd an. Elias verstand und beide blickten nun Haily an.
„Oh nein, die Blicke kenn ich. Ich glaube ich sollte ganz schnell verschwinden“, rief sie, drehte sich auf dem Absatz um und rannte nach draußen in den Garten. Die Jungs sprinteten hinter ihr her und eine wilde Verfolgungsjagd begann.
„Nein lasst mich in ruhe. Das ist so unfair. Ihr seid zu zweit“, brachte sie völlig außer Atem hervor. Sie rannte um den Pool rum um die Jungs abzuhängen, doch leider hatte sie für eine Sekunde vergessen, dass die Jungs ja zu zweit waren. Jetzt kam ihr Elias entgegen und Mick kam von hinten. Haily blieb stehen und schaute sich um. Mist, hier kam sie nicht weg. Die Jungs hatten sie nun, ob sie wollte oder nicht. Und schon hatte Elias sie am Arm gepackt und hielt sie fest. Mick nahm schnell ihre Füße in beide Hände und zog sie hoch.
„Nein habt doch erbarmen mit einem schwachen Mädchen.“, brachte sie lachend hervor.
„Na was meinst du Elias? Sollen wir sie laufen lassen?“
Elias gab Haily einen Kuss auf den Mund und sagte dann schnell: „Nein. So sehr ich sie auch liebe, heute muss sie fliegen!“
Haily hielt sich schnell mit der freien Hand an Elias Arm fest und drückte nun mit voller Wucht gegen Micks Bauch. Dieser kam ins stolpern, hielt aber dennoch Haily´s Füße fest. Sie verpasste ihm noch einen Hieb und Mick taumelte Richtung Pool.
„Oh nein. Elias halt sie fest ich falle gleich.“, schrie Mick lachend und schon plumpste er mit einem lauten Platsch in den Pool. Dadurch, dass er Haily´s Füße nicht losgelassen hatte zog er sie mit sich. Elias versuchte noch, Haily loszulassen, doch sie klammerte sich zu sehr an seinem Arm fest. So flogen alle drei gemeinsam in den Pool. Als sie wieder an der Oberfläche auftauchten und sich ansahen, fingen sie laut an zu lachen.
Als sie sich wieder etwas gefangen hatten, stieg Haily aus dem Pool und holte für sich und die Jungs Handtücher. `Was für Spinner’, dachte sie und musste lächeln.
„Hier eure Handtücher zum abtrocknen. So kommt ihr Mam nicht ins Haus“
„Nicht? Ich dachte wir sind mal so nett und wischen den Boden. Oder besser wir spendieren ihr kostenlos Wasser“, lachte Mick laut auf.
Elias und Haily stimmen mit ein und sahen sich dann tief in die Augen.



Fortsetzung folgt....♥

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Kommentare

Cassedy schrieb am 2008-10-08 13:19:21:
Ganz gute Story =)
Das einzige woran ich vllt was zu meckern hätte, wären einige Rechtschreib- und Grammatikfehler.^^
Aber da ich davon bestimmt selbst reichlich habe, sieh das nur als Anmerkung.
Mach weiter so ;-)

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