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Kategorien > Nachdenkliches > Leben

Stell dir vor du wärest eine Stadt....

von Cryptic misery

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Stell dir vor du wärst eine Stadt....
Wie wärest du?


Ich wäre eine eher kleine Stadt, mit vielen Häusern, kleine, große, Breite und Dünne, wild durch einander.
In meiner Mitte, da ist ein großer Marktplatz von dem alle straßen aus gehen und eine Art Tempel, riesen groß und hoch, sonnengelb. Er ist eíngeteilt, in den Ersten und den Zweiten Teil. In den Ersten Teil dürfen die Menschen wie die Familie und Leute die mir viel bedeuten. Menschen die für immer in meinem Herzen sind, denn der Tempel ist mein Herz. Es kommt nicht jedeer hinnein, denn vor dem Tempel steht ein Mann. Er schaut sich die Menschen an bevor sie in den Tempel dürfen, oder auch nicht. Sind sie gut, dann dürfen sie vor in den Ersten Teil. Doch wenn eine irgentwann eine Bestimmte Person kommt, eine Person, so perfekt, so perfekt das sie auf den Stuhl im Zweiten Teil des Tempels passt, dann muss der Mann vor dem Tempel sie in den Zweiten Teil bringen. Der Zweite Teil, er ist nur schwer zu erreichen und man kommt nur hinnein wenn der Mann einem aufschließt. So muss er mitgehen denn er kann ja nicht jedem den Schlüssel geben. Wenn er also den besonderen perfekten Menschen in den Zweiten Teil bringt, dann ist der Tempel offen. Oft passieren dann Missgeschicke. Menschen die eigentlich schlecht sind, die nie in den Ersten Teil des Tempels dürften tretten einfach ein. Menschen die mir viel bedeuten und schon drinnen sind gehen einfach raus, denn niemand hindert sie. Meine Gefühle sind einfach durcheinander. Doch das größte Missgeschick was passieren kann ist, das sie in den Norden der Stadt gehen. Denn dort, ist mein Hass gefangen. Hinter einem großen schwarzem Tor. Es ist verschlossen und kann nur geöffnet werden wenn man es ihm befielt. Diese Befehle sind meist keine Absicht, denn keiner weiß genau was ein Befehl ist. Meist ist es einfach nur ein Satz der mich verletzt oder eine Geste, oder Tätigkeit die mich wütend macht. Dann öffnet sich das Tor und der Mensch kann eintretten. Das Gegenstück zum bösen Norden ist der Süden. Er ist meine nette, freundliche und fröhliche Seite. Sie ist kunterbund, in allen Farben die es gibt gestrichen. Man fühlt sich wohl und geborgen wenn man in diesem Teil der Stadt ist. Der Westen, ja er steht für meine Hetero-Seite. Hier leben die Menschen in meinem Körper die noch nicht Homo-geworden sind, diese Leben im Osten. Auch wenn die beiden Gruppen getrennt sind, leben sie in Frieden. Sie besuchen einander, vertragen sich, reden miteinander und tauschen Erlebtes aus. Doch zusammen Leben können sie nie, dafür sind sie einfach zu unterschiedlich. Sobald sie zu lange zusammen sind müssen sie sich verabschieden denn dann halten sie es nicht mehr aus. Der Homo-Teil ist ein wenig größer als der Hetero-Teil, doch das macht der Stadt nichts. Im Nord-Osten ist meine gute Kindheit, wenn man hier durch die Straßen läuft sieht man meine Kindheit, die guten Dinge. Das gegen Stück ist der Nord-westen. Hier ist meine schlechte Kindheit. Dinge die ich verdrenngt habe. Im Südosten ist mein schlechter und ziemlich gemischter Musikgeschmack. Auch wenn die Bewohner von ihrem Aussehen und Klängen her nicht zueinander passen leben sie zusammen. Sie haben einander aktzeptiert. Im Süd-Westen ist mein Gedächniss, mein Gehirn. Hier sind die Menschen unheimlich schlau.
Aber überall, in den guten und schlechten Ecken gibt es Viertel die noch nicht gestrichen sind. Weder in Bunt oder in Schwarz. Es gibt noch so viel Platz der noch mit guten und schlechten Errinerungen gestrichen werden kann. Und wenn denn irgentwann kein Platz mehr sein sollte, dann wird ein Teil der Stadt erweitert. Die Stadt, sie wird mit mir wachsen, denn sie ist ich, und ich bin sie. Ich werde mehr wissen, mehr Erfahrungen haben, und irgentwann, wenn ich Sterbe, dann werde ich ein letzes mal durch meine Stadt wandeln, ganz allein, und ich werde alles sehen und mich zurück errinern.

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