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Kategorien > Fantasy > Andere Dimensionen

Sternenkaiser

von Keks

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-Albrata’s Königreich-

Es war einmal ein junger Kaiser namens Albrata. Er war sehr weise und hatte ein großes Königreich – das unendliche, weite Weltall mit all seinen Planeten und Sternen. Doch leider gab es dort nicht viel interessantes, das ihn hätte anregen können, fröhlicher zu sein. Auch nicht Albratas Untertanen, von denen es noch nicht viele gab, da das Königreich gerade erst entstanden war, konnten ihn fröhlich stimmen. Es schien, als sei Albrata krank und das in seinen jungen Jahren und alt war er ganz gewiss noch nicht. Er konnte sich in keiner Weise erklären, warum es ihm so schlecht ging und so befragte er das Orakel seines Königreichs, um zu erfahren, was um ihn geschah. Das Orakel wusste auch keinen Rat und riet dem Kaiser, sich Freunde zu suchen. Denn da er sehr einsam war, litt er wohl möglich an starken Depressionen. Und so verließ Albrata mit gutem Gewissen und dankend das Orakel, um seinen Rat zu befolgen. Doch wo könnte er sich bloß Freunde suchen? Seine Untertanen waren selbst sehr einsam, trotz dass sie sich alle untereinander kannten. Doch Freunde oder Familie hatte noch keiner. In jedem Sternenbild lebten eine Königin und ein König und die meisten hatten noch keine Kinder oder Bedienstete.
Albrata ging in sein Schloss zurück, um über die Worte des Orakels nachzudenken und zu überlegen, wo er nun Freunde finden könnte. Doch ihm viel nichts ein.
Eines Tages jedoch hatte er eine Idee. Zu der Zeit, in der wir uns befinden, hatte Albrata gerade einen Planeten entdeckt, auf dem viel Leben herrschte. Die anderen Planeten, Monde oder Sternenbilder hatten nur die besagten Königinnen und Könige, doch schienen ihm die auf der Erde um einiges fröhlicher zu sein und das würde ihn sicher mehr zur Freude anregen, als jegliche anderen Untertanen in seinem Reich.
So begann Albrata seine Reise zu dem Planteten, den er Erde nannte, vorzubereiten. Er überlegte lange, wie er dort Freunde finden könnte und wie er sich am besten tarnen würde. Mit einem Kaiser, so war es ihm von seinen Untertanen bekannt, wollte nur wenige etwas zu tun haben. Er ging abermals zum Orakel, um es um Rat zu bitten. Das Orakel sagte zu Albrata, dass auf dem Planeten Erde Männer und Frauen in einem Haus wohnten und Kinder hatten, die in Lernanstalten gingen, die sie Schulen nannten. Albrata fasste einen Entschluss und tarnte sich als Junge, der in einem kleinen hübschen Haus lebte, zusammen mit einem Vater und einer Mutter. Auch ging er in eine dieser Schulen. Dort, so dachte er, wäre es am einfachsten, Freunde zu finden und vielleicht würde er hier auch eine Frau finden, die er heiraten und mit sich in sein Schloss nehmen könnte. Schließlich brauchte Albrata irgendwann auch einen Erben, denn selbst ein Sternenkaiser lebte nicht ewig.
So kam es, dass Albrata zur Erde reiste, sich ein Haus und Eltern erschaffte und begann, zur Schule zu gehen. Mit der Zeit fand er eine Menge Freunde, mit denen er oft etwas unternahm und mit denen er lachen konnte. Doch bisher waren es nur Jungen. Ein Mädchen hatte er noch nicht gefunden, dass seinen Ansprüchen entsprach und seine Frau zu werden vermochte. Doch er suchte weiter.
Einige Jahre vergingen. Albrata lernte mit der Zeit umzugehen, da er noch nie erfahren hatte, was Zeit eigentlich war. In seinem Königreich, oder besser dort, wo er lebte, denn zu seinem Königreich gehörte die Erde schließlich auch, gab es keine Zeit. Es war ihm nie wichtig, so etwas wie Zeit zu haben und deshalb wurde er auch nicht so schnell alt. Es sei denn, er wünschte es. Er hatte auch schon einige Male Geburtstag gehabt und mit seinen Freunden ein Fest gefeiert. Wenn man ihn fragte, wie alt er nun sei, antwortete Albrata immer: „Ich bin 17 Jahre alt.“ In Wirklichkeit war er schon viel älter, aber er hatte gehört, dass noch kein Mensch so alt geworden war, wie er.
Albrata verbrachte nun schon fast fünf Jahre auf der Erde. Er hatte viele Freunde gefunden und mitlerweile waren auch Mädchen darunter. Ein Mädchen mochte er besonders. Sie hieß Helena und auch sie mochte Albrata sehr. So kam es, dass sie sich ineinander verliebten und heiraten wollten. Bald war bekamen sie auch ein Kind. Es war ein Mädchen und sie nannten sie Hannah.
Vier Jahre vergingen und Albrata hatte Helena noch ncihts von seiner wahren Existenz gesagt. Er beschloss an Hannah viertem Geburtstag, seiner Frau von seinem Dasein zu erzählen. Er war sich sicher, dass sie es verstehen würde und ihn in sein Königreich zu begleiten. Helena allerdings nahm die Nachricht in keiner Weise auf, wie Albrata es sich erhofft hatte. Sie wollte ihn verlassen , weil er es ihr all die Jahre verschwiegen hatte. Sie wollte auch nicht mit in sein Königreich. Es machte Albrata traurig, dass Helena ihn verließ und so wollte er zumindest Hannah mit in sein Königreich nehmen. So musste Albrata alleine zurück in sein Königreich und war genau so einsam, wie vor seiner Reise. Doch er hatte eine Idee. Er wollte sich Hannah nachts holen, ohne dass Helena es mitbekam. Albrata brauchte sie als Erbin und er vermisste sie mehr als alles andere. Also reiste er zurück zur Erde und wartete ab, bis es Nacht wurde. Dann schlich er in das Haus, in dem er mit Helena und Hannah gelebt hatte, denn die beiden wohnten dort noch immer. Er holte sich Hannah, verließ das Haus und ging zurück in sein Königreich. Helena bekam von all dem nichts mit.
Als sie merkte, dass Hannah verschwunden war, hatte sich einen Verdacht, wo sie sein könnte. Sie machte sich große Sorgen und betete, dass Albrata sie zurück bringen würde, doch dazu kam es nie. Helena starb und Hannah war mitlerweile selber verheiratet und hatte zwei Kinder. Die sechszehnjährige Kathinka und und die fünfzehnjährige Marinn wussten nichts von der Vergangenheit ihrer Mutter, auch Hannah selbst wusste nichts davon. Albrata hatte es ihr immer verschwiegen, aus Angst, sie würde ihn verlassen und zu ihrer Mutter wollen. Kathinka wurde auf den Thron vorbereitet, da sie die ältere der beiden Kinder Hannahs war.
Die Jahre vergingen und auch Albrata wurde ganz langsam alt. Hannah war bereits Großmutter, Kathinka hatte eine Tochter und einen Sohn geboren. Ihre Tochter war die rechtmäßige Erbin der Sterne und so ging es immer weiter. Von Generation zu Generation wurden die älteren Kinder der Erben auf den Thron vorbereitet und Kaiserin. Es kam so, dass die älteren Kinder immer Mädchen waren und Kaiserin wurden. Albrata hatte sich immer einen Jungen gewünscht, der einmal sein Erbe werden würde, doch das Orakel besagt, dass es allein seine Schuld wäre, dass er keinen männlichen Erben bekommen würde, da er einst Helena ihre Tochter weggenommen hatte. Es wurden nur Mädchen zu Erben Albratas. Sie sind der Ersatz für Helenas Tochter, da diese jeden Tag gebetet hatte, ihre Tochte käme eines Tages zu ihr zurück. Doch sie kam nicht und Helena starb betend und vor Kummer um ihr Kind.



(von Keks: Dies ist das erste Kapitel meines Buches *Engel fallen nicht vom Himmel". Falls jemand Interesse an mehr hat,

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Kommentare

Keks schrieb am 2006-10-21 01:31:25:
Hey Donky, ich schreib nich über Drachen ;) Meistens eher über Sachen die in der Realität spielen könnten, total unrealistisch sind, oder ich drücke meine Gefühle aus. Aber über Drachen hab ich noch nie(!!!) geschrieben....aber ist ne nette Idee. Mal sehen ob ich dich mal einbaue.. Danke für den Kommentar.
donky schrieb am 2006-10-16 20:17:36:
Also erstmal meinen größten respekte,die geschichten sind voll cool.

freu mich auf mehr.will ja mal hoffen das mehr kommt.
Wenn möglich auf noch fantasy mit drachen und so (p.s kannst mich auch ruhig als bösen benuten^^in deinen geschichten)

mfg Donky

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